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Gargano - wunderschöne Berglandschaft und tiefblaues Meer

Gargano - der Sporn des Stiefels ist eine einzigartige Landschaft, die Gebirge, Wälder und Meer auf die schönste Weise vereint. Der zentrale Gebirgszug steigt mit dem Monte Calvo auf 1.055 m an und beherbergt den 1991 gegründeten Nationalpark Foresta Umbra (Schattiger Wald). Hier findet man den einzigen zusammmen hängenden Wald Apuliens mit mächtigen Buchen, Ahorn, Eichen und Aleppokiefern. Zahlreiche Wanderwege und Picknickplätze laden zum Wandern ein.

Vieste (Fototeca ENIT)

Die Küste hat malerische Sandstrände und bizarre Felsformationen zu bieten und wurde mit ihrer Schönheit zu einem der beliebtesten Camping-Gebiete Süditaliens. Hauptort des Gargano ist Vieste an der Südostküste, malerisch auf einem Frlsvorsprung gelegen. Es lohnt sich, hier durch die reizvolle Altstadt zu schlendern und das Kastell zu besuchen. Südlich der Stadt erstreckt sich der schöne lange Sandstrand, der zum Baden und Faulenzen einlädt. Hier liegt auch der berühmte Felsen Pizzomunno (Spitze der Welt). Ein Stück weiter eröffnet sich ein fasziniernder Küstenabschnitt mit bizarren Kalkfelsen, Felsentoren, Buchten und Grotten. Fährt man an der Küste entlang nach Norden erreicht man den Ort Peschici, der als einer der schönsten des Gargano gilt. Ebenfalls auf einem Felsvorsprung gelegen, bietes es fantastische Ausblicke auf Land und Meer. Bei einem Spaziergang kann man die orientalisch anmutenden Kuppeldächer bestaunen und sich von dem süditalienischen Flair verzaubern lassen.

Peschici (Fototeca ENIT)

Auf 796 m Höhe am Monte Sant' Angelo findet man den Wallfahrtsort San Michele Arcangolo, der jedes Jahr von Hunderttausenden von Pilgern besucht wird. Der Legende nach soll der Erzengel Michael im Jahre 493 dem Erzbischof erschienen sein und ihm eine Grotte gezeigt haben, die zu seiner Verehrung verwendet werden soll. Über dieser Grotte steigt man von einer Vorhalle zur der Wallfahrtskirche, deren Altar auf dem Fußabdruck des Engels stehen soll. Nicht weit von San Michele befindet sich ein sehenswerter Kuppelbau des Langobardenkönigs Rothari, der vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt.

Von Rodi Garganico aus an der Nordküste kann man mit der Fähre zu den Tremiti-Inseln übersetzen, die ca. 25 km nordwestlich liegen. Dieser autofreie Archipel bietet unter anderen die beiden bewohnten Inseln S. Domino und S. Nicola, wo sich herrlich entspannte Tage verleben lassen. Sie sind insbesondere wegen ihres kristallklaren Wasser berühmt und daher auch ein beliebtes Tauchrevier. Auf der Insel San Domino sind die nur vom Meer aus zugänglichen Grotten besonders sehenswert. Das Landesinnere ist von Pinienwäldern bestanden und lädt zu schönen Wanderungen ein. San Nicola wird von einem Festungskloster überragt, das einen Besuch lohnt.

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