Herbstlandschaft, Marken | italien.de

Marken


Ist Italien auf der Landkarte ein Stiefel, so stellen die Marken den oberen Teil der Wade dar. Eine Wade, die teils aus Küsten- und aus Bergregionen sowie inspirierenden Städten im Hinterland besteht. Der mittelitalienische Landstrich zwischen Adria und Apennin ist wie geschaffen für gestresste Zeitgenossen, die ein Refugium zum Abschalten suchen. Gleich mehrere Naturparks laden dazu ein. Gebirgsimpressionen wie aus dem Bilderbuch Eigentlich besteht sogar der größte Teil der Marken aus Naturparks. Sie machen „Le Marche“ nicht nur zu einem Sportlerparadies, sondern auch zu einem immensen botanischen Garten vor der beeindruckenden Kulisse des Apenningebirges. Dieses ist, egal, wo man sich befindet, nie weit entfernt. Wilde Lilien, Alpenedelweiß, Kornblumen und Mohn verwandeln die Berglandschaft jedes Jahr im Mai und Juni in...

Ist Italien auf der Landkarte ein Stiefel, so stellen die Marken den oberen Teil der Wade dar. Eine Wade, die teils aus Küsten- und aus Bergregionen sowie inspirierenden Städten im Hinterland besteht. Der mittelitalienische Landstrich zwischen Adria und Apennin ist wie geschaffen für gestresste Zeitgenossen, die ein Refugium zum Abschalten suchen. Gleich mehrere Naturparks laden dazu ein.

Gebirgsimpressionen wie aus dem Bilderbuch

Eigentlich besteht sogar der größte Teil der Marken aus Naturparks. Sie machen „Le Marche“ nicht nur zu einem Sportlerparadies, sondern auch zu einem immensen botanischen Garten vor der beeindruckenden Kulisse des Apenningebirges. Dieses ist, egal, wo man sich befindet, nie weit entfernt. Wilde Lilien, Alpenedelweiß, Kornblumen und Mohn verwandeln die Berglandschaft jedes Jahr im Mai und Juni in ein „lebendiges Gemälde“, das die Natur erschaffen hat. Der Naturpark „Monte Sibillini“ beherbergt den höchsten Berg, den Monte Vettore, mit über 2.400 Meter Höhe. Der „Gola della Rossa Frasassi“-Regionalpark in der Nähe von Genga ist Heimat für Wanderfalken und Steinadler. Die berühmten Tropfsteinhöhlen und Kalksteinschluchten wurden erst 1971 entdeckt und sind seitdem zur Touristenattraktion geworden. Es ist das längste Höhlensystem Italiens. In dessen 240 Meter hohen Haupthöhle hätte sogar der Kölner Dom leicht Platz. Gelegentlich wird sie wie eine Kathedrale für klassische Gesangsdarbietungen genutzt. Dann verwandelt sich die Höhle in einen mystischen Raum, aus der man nach rund 75 Minuten Führung mit Demut heraustritt. Der Naturpark „Colle San Bartolo“ bietet geführte Wanderungen an der Küste an, wo Kormorane und Möwen überwintern.

Reizvolle Städte

Die Hafen- und Landeshauptstadt Ancona wurde in Zweiten Weltkrieg leider stark zerstört. Sie bietet aber Tagestouristen vom Stadtberg „Monte Guasco“ aus einen schönen Ausblick auf die Bucht.

Pesaro ist die zweitgrößte Stadt der Marken. Drei Kilometer Sandstrand und eine blumengeschmückte Promenade laden hier zum großen, abendlichen Auftritt „all‘ italiano“ ein.

Das Städtchen Loreto, nach Rom Italiens zweitgrößter Wallfahrtsort, im südlichen Hinterland von Ancona gelegen,zählt jährlich eine Million Besucher. Sehenswert sind hier die große Basilika und „Museo della Casa Santa“ mit den Gemälden des berühmten Lorenzo Lotto. Urbino ist die besterhaltenste Renaissancestadt Italiens in den nordöstlichen Marken. Die heutige Universitätsstadt ist auch die Geburtsstadt des Malers Raffael. Sein berühmtestes Bild, die sixtinische Madonna, befindet sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mehr von Raffaels pummeligen Engelchen, die Putten, sind in den Florentiner „Uffizien“ zu bewundern. Sie haben die künstlerische und kommerzielle Nachwelt stark beeinflusst. Kaum ein Taschenkalender, Poster oder Kaffeebecher ist heute ohne Abbildung von Raffaels Engel. Entsprechend bietet sich in Urbino der Besuch seines Geburtshauses oder des Palazzo Ducale an, in dessen Galleria Nazionale delle Marche eine der bedeutendsten Sammlungen der Renaissancekunst zu bewundern ist.

Die Marken sind ein ideales Reiseziel für alle, die ihren Urlaub gerne auf eigene Faust organisieren. Für Individualisten, die das Leben etwas ruhiger angehen lassen wollen, die Kunst und Oper lieben. Während man spielende Kinder vor plätschernden Brunnen auf alten Plätzen betrachtet, schmecken die Trüffelspaghetti hier bei einem Glas Verdicchio nach dem unverfälschten Flair Italiens.

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Informationen über Marken

Hauptstadt Ancona
Provinzen Ancona
Ascoli
Piceno
Fermo
Macerata
Pesaro-Urbino
Italienischer Name Marche
Fläche km² 9694,06
Einwohner­zahl 1.543.752
Gebirge Apennin
Flüsse Foglia
Metauro
Cesano
Misa
Esino
Potenza
Chienti
Tenna
Aso
Tronto
Küste Adria
Riviera delle Palme
Riviera del Conero
Nationalparks Parco Nazionale Monti Sibillini
Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga
Kulinarik Trüffel
Olive Ascolane
Verdicchi dei Castelli di Jesi

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