
Wenn du an Skiurlaub in Italien denkst, landest du fast automatisch in den Dolomiten. Die bizarren Felstürme aus hellem Dolomitgestein gehören zum UNESCO-Welterbe und bilden die wohl spektakulärste Kulisse der Alpen. Herzstück ist der Verbund Dolomiti Superski: ein Skipass, zwölf Regionen, rund 1.200 Pistenkilometer. In Südtirol reihen sich Gröden (Val Gardena), Alta Badia, der weitläufige Kronplatz und die schroffen Sextner Dolomiten aneinander. Die berühmteste Skitour startet hier: Die Sella Ronda führt auf etwa 40 Kilometern rund um das Sellamassiv, über die vier Pässe Pordoi, Sella, Gardena und Campolongo, und verbindet vier ladinische Täler zu einer einzigen großen Runde.
Doch Italiens Skigebiete reichen viel weiter nach Westen. Im Trentino lockt das mondäne Madonna di Campiglio mit gepflegten Pisten und langer Wintersporttradition. Das Aostatal im Nordwesten setzt auf Höhe und große Namen: Cervinia teilt sich das Matterhorn-Massiv mit dem Schweizer Zermatt, Courmayeur liegt am Fuß des Mont Blanc, und die Region Monte Rosa verbindet mehrere Täler zu einem weiten Freeride-Revier. Im Piemont zieht sich die Via Lattea rund um Sestriere durch bewaldete Hänge, hier fanden 2006 die olympischen Alpin-Wettbewerbe von Turin statt.
In der Lombardei schließlich findest du zwei Klassiker der Alta Valtellina: das zollfreie, schneesichere Livigno und das traditionsreiche Bormio, bekannt für seine Weltcup-Abfahrt und die Thermalquellen. Die Saison läuft je nach Höhenlage etwa von Dezember bis April. Ob Genussskifahren mit Bergpanorama oder anspruchsvolle Hänge: Für jeden Anspruch findest du hier das passende Revier.
Dolomiti Superski mit Gröden und Alta Badia: Der größte Skiverbund der Welt bündelt zwölf Skiregionen unter einem Pass. Gröden und Alta Badia gelten mit ihren breiten, sonnigen Pisten als perfektes Genussrevier, das auch Anfängern und Familien viel Platz lässt. Alle Skiorte liegen in Trentino und Südtirol. Welches Südtiroler Gebiet zu Familien, Anfängern oder Schneesuchern passt, steht auf unserer Seite zu den Skigebieten in Südtirol.
Kronplatz: Der Hausberg des Pustertals ist ein einzelner, rundum bepisteter Gipfel mit weiten, bestens präparierten Hängen und schnellen Kabinenbahnen aus dem Tal. Das macht ihn zu einem der beliebtesten Familien- und Genussgebiete Südtirols.
Sella Ronda: Die berühmte Skirunde um das Sellamassiv verbindet vier ladinische Täler auf rund 40 Pistenkilometern. Wer sicher auf blauen und roten Pisten unterwegs ist, umrundet den Berg an einem Tag im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Cortina d'Ampezzo: Der mondäne Klassiker in den nördlichen Dolomiten verbindet elegante Pisten mit einer der schönsten Bergkulissen der Alpen und einer langen Renn- und Olympiatradition.
Madonna di Campiglio: Das Nobelziel im Trentino liegt zwischen Brenta-Dolomiten und Adamello, punktet mit tadellos gepflegten Pisten und gehört zum weitläufigen Skirama Dolomiti.
Aostatal und Cervinia: Der Nordwesten setzt auf Höhe. Cervinia teilt sich das Matterhorn-Massiv mit dem Schweizer Zermatt und zählt zu den schneesichersten Zielen Italiens, dazu kommen Courmayeur am Mont Blanc und das Freeride-Revier Monte Rosa. Ein Überblick über die Region findest du auf unserer Seite zum Aostatal.
Livigno: Das hoch gelegene, zollfreie Livigno in der Alta Valtellina gilt als besonders schneesicher und bietet viel Gelände für Einsteiger. In der Nähe liegt das traditionsreiche Bormio mit seiner Weltcup-Abfahrt. Beide Orte gehören zur Lombardei.
Die Skisaison in Italien läuft je nach Höhenlage etwa von Dezember bis April, in den hoch gelegenen Gebieten oft noch länger. Zuverlässig viel Schnee liegt meist ab Anfang Januar bis in den März.
Zur Hochsaison mit vollen Pisten und höheren Preisen zählen die Wochen um Weihnachten und Neujahr sowie die Faschingsferien im Februar. Wer es ruhiger mag, fährt im Januar außerhalb der Ferien oder im März, wenn die Tage länger und die Sonnenstunden auf den Südtiroler Pisten am längsten sind.
Am schneesichersten sind die hoch gelegenen Gebiete wie Cervinia im Aostatal mit Pisten bis über 3.400 Meter oder das nordseitige Livigno. Auf dem Gletscher am Passo dello Stelvio lässt sich sogar über die klassische Wintersaison hinaus Ski fahren.