
Molise ist Italiens zweitkleinste Region und wird an der Küste gern übersehen. Dabei hat sie einen echten Zugang zum Meer: Rund 35 Kilometer Adriaküste ziehen sich im Osten der Region entlang, ungefähr von der Mündung des Trigno im Norden bis zur Grenze nach Apulien im Süden. Wenn du hier badest, stehst du also an der Adria, nicht an einem See.
Der Charakter der Strände ist unaufgeregt und weitläufig. Statt schroffer Felsen erwarten dich lange, flach abfallende Sandstrände, oft gesäumt von Dünen und Pinienhainen. Genau das macht den Küstenabschnitt bei Familien beliebt: Der sanfte Einstieg ins Wasser ist ideal für Kinder, und der Trubel großer Touristenhochburgen fehlt weitgehend.
Wichtigster Badeort ist Termoli, zugleich die bekannteste Stadt an der Küste, mit ihrer von einer Mauer umschlossenen Altstadt auf einer Landzunge und dem markanten Schwaben-Kastell. Nördlich und südlich davon reihen sich weitere Badeorte wie Marina di Petacciato, Marina di Montenero und Campomarino mit dem Lido di Campomarino. Mehrere dieser Strände wurden wiederholt mit der Blauen Flagge für saubere Wasser- und Umweltqualität ausgezeichnet. Wer eine ruhige, ursprüngliche Alternative zu den bekannten Adria-Zielen sucht, ist an Molises Küste gut aufgehoben.
Provinz Campobasso
Campomarino: Lido di Campomarino