
Das Erste, was du morgens hörst, wenn du aus dem Zelt kletterst, ist das Meer. Ein paar Schritte durch den Pinienschatten, und du stehst schon im Wasser, bevor der erste Espresso durch ist. Genau das macht Camping am Meer in Italien aus: aufwachen mit Salz in der Luft, den Tag am Strand verbringen, abends barfuß zum Platz zurück. Von der flachen Adria über die Pinienküsten der Toskana bis zu den Buchten Sardiniens findest du für jede Vorstellung von Meer den passenden Platz. Ein Stellplatz kostet je nach Küste und Saison etwa 25 bis 90 Euro pro Nacht, am schönsten und günstigsten ist es im Mai, Juni und September.
Von Gästen hoch bewertete Campingplätze in Italien – mit Fotos, Ausstattung und Live-Verfügbarkeit bei camping.info.
Agricamping Oasi del Belvivere only tentsab 25 €/Nacht
Camping Agriturismo Fontanelleab 25 €/Nacht
Camping Badlerhofab 52 €/Nacht
Camping Vidor Family & Wellness Resortab 59 €/Nacht
Campeggio Europa Silvellaab 16 €/Nacht
Lilybeo Village - Camping & Residenceab 28 €/Nacht
Nuraghe Ruiu Villaggio Vacanzeab 20 €/Nacht
Camping Royalab 13 €/Nacht
Club del Sole Roseto degli Abruzzi Easy Camping Villageab 20 €/Nacht
Camping Principinaab 26 €/Nacht
Club Degli Amici Camping Villageab 22 €/Nacht
Camping Village Adriaab 12 €/NachtBewertung und Richtpreis pro Nacht laut camping.info; tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit auf der Ergebnisseite. Vermittelt über camping.info, bei einer Buchung erhält italien.de eine Provision, für dich ohne Aufpreis.
Italien hat rund 7.500 Kilometer Küste, und jede fühlt sich anders an. An der oberen Adria um Cavallino, Bibione und Jesolo reihen sich die großen Familienplätze am flachen, sicheren Sandstrand, ideal mit kleinen Kindern und mit kurzer Anreise über die Alpen. Die Toskana lockt mit Plätzen mitten in Pinienwäldern, von der Versilia über die Etruskische Küste bis in die Maremma. Wer das klarste Wasser sucht, fährt mit der Fähre nach Sardinien, wo du auf vielen Plätzen fast in der Bucht schläfst.
Dazu kommen die steile, dramatische Küste Liguriens nahe den Cinque Terre, der lange Sandstrand der Riviera Romagnola um Rimini und der wilde, günstige Süden in Kalabrien und Apulien. Auf den Inseln Elba und Sizilien campst du zwischen Fels, Macchia und Meer. Über die Reiseziele oben kommst du direkt zur passenden Auswahl.
Der Strand entscheidet über den Urlaubstyp. Die Adria und die Riviera Romagnola haben feinen, flach abfallenden Sand, perfekt für Kinder und lange Strandtage. In der Toskana und auf Sardinien wechseln sich Sand- und Kiesbuchten ab, das Wasser ist klarer, der Einstieg mal flach, mal steil. In Ligurien und an vielen Insellagen dominiert Kies und Fels: spektakulär anzusehen, aber mit Badeschuhen deutlich angenehmer. Ein Blick auf die Fotos und Bewertungen des Platzes verrät dir vorab, ob dich Sand oder Steine erwarten.
Der Traum vieler Camper ist der Platz in erster Reihe, mit eigenem Strandzugang und dem Rauschen der Wellen als Einschlafgeräusch. Diese Plätze sind begehrt und in der Hochsaison Monate im Voraus ausgebucht, gerade an der Adria und auf Sardinien. Sie kosten mehr als ein Platz zwei Straßen landeinwärts, dafür sparst du dir jeden Tag den Weg zum Wasser. Wer flexibel ist, findet oft schon wenige hundert Meter hinter der Küste ruhigere und deutlich günstigere Plätze, meist mit Pool als Ausgleich. Reserviere die Strandlage früh, dann geht der Plan auf.
Die Preise hängen stark von Küste, Lage und Saison ab. Die folgenden Richtwerte gelten pro Nacht für zwei Personen mit Stellplatz und Strom:
| Küste | Nebensaison | Hauptsaison |
| Obere Adria (Cavallino, Bibione) | 25–45 Euro | 45–90 Euro |
| Toskana, Sardinien | 25–50 Euro | 45–75 Euro |
| Süden (Kalabrien, Apulien) | 20–35 Euro | 35–55 Euro |
| Mobilheim direkt am Meer | ab 70 Euro | 110–220 Euro |
Dazu kommt fast überall die Kurtaxe von etwa 1 bis 3 Euro pro Person und Nacht. Strandlage, Pool und Hochsaison treiben den Preis, der Süden bleibt spürbar günstiger als die obere Adria.
Baden kannst du an den meisten Küsten von Mai bis in den Oktober, das Meer ist ab Juni angenehm warm und bleibt es bis September. Am schönsten ist der Juni und der September: warmes Wasser, moderate Preise, freie Strände. Juli und August bringen Badegarantie, aber auch Hitze, Höchstpreise und volle Plätze. Ein Punkt zum Schluss, der wichtig ist: Wildcampen und freies Übernachten am Strand sind in Italien verboten und werden gerade an der Küste streng kontrolliert. Nutze die offiziellen Campingplätze oder ausgewiesenen Wohnmobilstellplätze, davon gibt es entlang jeder Küste reichlich.
Ein Stellplatz für Zelt oder Wohnmobil beginnt je nach Lage und Saison bei rund 15 bis 30 Euro pro Nacht für zwei Personen; an Gardasee, Adria und auf Sardinien wird es in der Hochsaison teurer. Mobilheime und Glamping-Zelte auf den großen Ferienplätzen liegen höher, sind dafür voll ausgestattet.
Mai, Juni und September sind ideal: warm genug fürs Meer, aber weder überfüllt noch glutheiß. Juli und August sind Hochsaison mit den höchsten Preisen und vollen Plätzen – am Gardasee und an der Adria dann unbedingt vorab buchen. Am Meer läuft die Saison meist von Ostern bis Ende September, in den Bergen und an den Seen kürzer.
Klassiker sind der Gardasee mit seinen Seeuferplätzen, die Adria um Cavallino und Jesolo mit den großen Ferienplätzen, die Toskana für Camping zwischen Meer und Hügeln sowie Sardinien für Camping fast am Strand. Über die Regionen oben kommst du direkt zur passenden Auswahl.
Für Juli und August ja, besonders an Gardasee, Adria und auf Sardinien – die begehrten Plätze am Wasser sind Monate vorher ausgebucht. In der Nebensaison ist vieles spontan möglich. Wer mit Mobilheim oder in der Hochsaison reist, sollte den Platz vorab sichern.
Nein, freies Stehen und Zelten ist in Italien grundsätzlich verboten und wird vielerorts mit Bußgeldern geahndet, an der Küste und in Naturschutzgebieten streng kontrolliert. Legal übernachtest du auf Campingplätzen oder ausgewiesenen Stellplätzen (aree di sosta) für Wohnmobile.