Lamborghini, ein italienischer Männertraum
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Lamborghini, ein italienischer Männertraum

Lamborghini ist der 1963 von Ferruccio Lamborghini in Sant’Agata Bolognese gegründete Hersteller extremer Supersportwagen; seit 1998 gehört die Marke über Audi zum Volkswagen-Konzern. Vom Traktorbauer zum Supersportwagen Ferruccio Lamborghini war ein erfolgreicher Traktorenhersteller, bevor er in den Sportwagenbau einstieg. Der…

Lamborghini ist der 1963 von Ferruccio Lamborghini in Sant’Agata Bolognese gegründete Hersteller extremer Supersportwagen; seit 1998 gehört die Marke über Audi zum Volkswagen-Konzern.

Vom Traktorbauer zum Supersportwagen

Ferruccio Lamborghini war ein erfolgreicher Traktorenhersteller, bevor er in den Sportwagenbau einstieg. Der Legende nach entstand die Marke aus einem Streit mit Enzo Ferrari: Lamborghini, selbst Ferrari-Besitzer, beschwerte sich über einen Defekt an seinem Wagen, woraufhin Ferrari ihn abwies, er solle bei seinen Traktoren bleiben. Verärgert beschloss Ferruccio, eigene, bessere Sportwagen zu bauen, und gründete 1963 Automobili Lamborghini in Sant’Agata Bolognese in der Emilia-Romagna. Das Logo, ein Stier, verweist auf sein Sternzeichen.

Ikonische Modelle

Nach dem ersten Serienmodell 350 GT (1963) folgte 1966 der Miura, der als erster Mittelmotor-Serien-Supersportwagen das moderne Supercar begründete. Der keilförmige Countach (1974) mit Scherentüren wurde zur Stil-Ikone, der Diablo (1990) zum ersten über 300 km/h schnellen Lambo. Es folgten Murciélago, Aventador und der meistgebaute Huracán. Der Urus (2018) als Super-SUV vervielfachte die Verkaufszahlen, der Revuelto (2023) ist das erste V12-Plug-in-Hybrid-Modell der Marke. Fast alle tragen Namen aus dem Stierkampf.

Lamborghini heute

Nach wechselvollen Jahrzehnten übernahm 1998 die Volkswagen-Tochter Audi die Marke und leitete eine Phase der Stabilität und technischen Modernisierung ein. Sitz und Produktion sind bis heute in Sant’Agata Bolognese geblieben.

Lamborghini in Italien erleben

Das Herz der Marke liegt in Sant’Agata Bolognese. Dort befindet sich das werkseigene Museum MUDETEC (Museo delle Tecnologie): Ausgestellt sind historische Modelle wie 350 GT, Miura und Countach ebenso wie aktuelle Supersportwagen, Einzelstücke und ein Fahrsimulator. Direkt am Standort werden Werksführungen angeboten, bei denen man die Produktion erlebt, vorab zu buchen. Ein zweites, unabhängiges Ziel in der Nähe bei Bologna ist das Museo Ferruccio Lamborghini, das der Person des Gründers gewidmet ist und neben Autos wie einem Miura auch die frühen Lamborghini-Traktoren zeigt.

Vor Ort buchen

Lamborghini erleben: Museum und Werk

Wem gehört Lamborghini?

Lamborghini gehört seit 1998 über Audi zum Volkswagen-Konzern, produziert aber weiterhin in Sant’Agata Bolognese.

Warum heißen Lamborghini-Modelle nach Stieren?

Das Stier-Logo verweist auf das Sternzeichen des Gründers; viele Modelle tragen Namen aus dem Stierkampf, etwa Miura, Aventador oder Huracán.

Kann man das Lamborghini-Museum besuchen?

Ja, in Sant’Agata Bolognese gibt es das werkseigene Museum MUDETEC mit buchbaren Werksführungen; in der Nähe bei Bologna liegt zudem das Museo Ferruccio Lamborghini.

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Über den Autor

Jürgen Lex

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Weingüter

Jürgens Liebe zu Italien begann bereits in der Kindheit mit den alljährlichen Ferien in Lido di Jesolo. Seither hat er das Land von den Dolomiten bis in den tiefen Süden bereist, doch seine Neugier ist bis heute ungebrochen. Abseits der bekannten Routen entdeckt er immer wieder neue Lieblingsorte. Und an einem interessanten Weingut führt für ihn kaum ein Weg vorbei.

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