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Gelatieri – die italienischen Eismacher

Mit der Wiedereröffnung der italienischen Eisdielen kündigt sich Jahr für Jahr der Frühling an. Endlich werden wir wieder mit den süßsahnigen Kreationen verwöhnt!

 

Erstmals kam das Eis im Jahr 1292 durch Marco Polo nach Italien, als er von einer Asienreise nach Venedig zurückkehrte und seinen Landsleuten ein Geschenk des Mongolenfürsten Kublai-Khan präsentierte – nämlich ein Rezept zur Herstellung von Gefrorenem.

 

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Zoldotal in den Dolomiten die Heimat der italienischen Eismacherkunst. Von hier aus zogen die ersten Gelatieri in die großen Städte und an die Badestrände, um vom Bauchladen oder Handwagen aus Eis zu verkaufen. Das Geschäft florierte schon nach kurzer Zeit so, dass etliche von ihnen eigene Eisdielen eröffnen konnten. Viele Gelaterie sind über Generationen hinweg Familienunternehmen geblieben und produzieren nach geheimen weitervererbten Rezepten.

 

Wirklich gutes „Gelato“ ist immer ein Geheimnis. Es darf nicht zu süß und nicht zu wässerig sein, es soll locker cremig und nicht hart oder kristallig schmecken.
Vor über 100 Jahren erfand der italienische Gelatieri Italo Marchioni in New York auch noch das Waffelhörnchen und ließ sich seine Idee patentieren. In seiner Heimatstadt Longarone, am Rande der Dolomiten, ehrte man ihn dafür mit einem Denkmal.

 

Bis heute gilt Longarone als Eishauptstadt und auf der weltweit größten Speiseeismesse „Mostra Internazionale del Gelato“ prämiert man hier alljährlich das Eis des Jahres. Die Messe ist nicht nur für Fachbesucher, sondern jeden "Gelato"-Liebhaber ein absolutes Highlight.

 

Die Mostra Internazionale del Gelato 2017 findet vom 03. bis 06. Dezember 2017 statt