Polenta
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Polenta

Polenta Rezept: Grundrezept, Kochzeit und Varianten

Polenta

Polenta ist das Grundnahrungsmittel Norditaliens, von Venetien über die Lombardei bis ins Friaul. Aus Maisgrieß, Wasser und Salz entsteht in etwa 45 Minuten ein cremiger Brei, den du warm servieren oder erkalten lassen, schneiden und anbraten kannst. Viel mehr als Rühren ist nicht nötig, aber das Rühren ist Pflicht.

4 Portionen · ca. 45 Min.

Zutaten

  • 250 g Maisgrieß, mittelgrob
  • 1 l Wasser
  • 1 gestrichener EL Salz
  • 30 g Butter
  • 50 g geriebener Parmesan oder Pecorino, nach Geschmack

Zubereitung

  1. Das Wasser mit dem Salz in einem hohen Topf aufkochen. Salze wirklich vorher, später zieht es nicht mehr richtig ein.
  2. Den Maisgrieß in einem dünnen Strahl einrieseln lassen und dabei mit dem Schneebesen ohne Pause rühren. So bilden sich keine Klumpen.
  3. Die Hitze herunterschalten und die Polenta bei kleiner Flamme etwa 40 Minuten köcheln lassen. Alle paar Minuten mit dem Holzlöffel durchrühren, vor allem am Boden.
  4. Fertig ist sie, wenn sie sich beim Rühren vom Topfrand löst. Die Probe der Nonne: einen halben Löffel auf einen Teller geben, abkühlen lassen, und wenn er sich mit der Gabel sauber ablöst, ist die Polenta durch.
  5. Butter und Käse unterrühren und sofort servieren.
  6. Für gebratene Polenta die heiße Masse auf ein Brett oder in eine Form stürzen, glatt streichen, auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und in der Pfanne oder auf dem Grill goldbraun braten.

Tipp: Instant-Polenta ist nach fünf bis acht Minuten fertig und für ein schnelles Abendessen völlig in Ordnung. Für den vollen Maisgeschmack lohnt sich der grobe Grieß und die dreiviertel Stunde am Herd. Wird die Polenta zu fest, rühre einfach heißes Wasser unter.

Polenta all'Abruzzese

In den Abruzzen kommt die Polenta mit einem kräftigen Sugo auf den Tisch. Dafür brätst du 300 g Speck mit sechs Würsten und zwei fein gewürfelten Zwiebeln an, salzt und gibst eine Chilischote dazu. Dann kommt ein Kilo Tomaten dazu, und alles köchelt etwa eine Stunde.

Die fertige Polenta stürzt du auf ein Holzbrett, streichst sie glatt und verteilst Sauce und reichlich geriebenen Pecorino darüber. Traditionell wird direkt vom Brett gegessen.

Wozu Polenta passt

Der Klassiker ist Ossobuco alla Milanese, dazu wird in Mailand traditionell Polenta gereicht. Ebenso gut passt sie zu geschmortem Fleisch, zu Pilzen oder zu Gorgonzola. In Südtirol und im Trentino findest du sie auf fast jeder Hüttenkarte, mehr zur Küche der Region steht bei Trentino und Südtirol.

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Woraus besteht echte Polenta?

Echte Polenta besteht aus nur drei Zutaten: Maisgrieß, Wasser und Salz. Aus ihnen entsteht in etwa 45 Minuten ein cremiger Brei, den du warm servieren oder erkalten lassen, schneiden und anbraten kannst. Zum Schluss werden oft noch Butter und geriebener Parmesan oder Pecorino untergerührt. Polenta ist das Grundnahrungsmittel Norditaliens, von Venetien bis ins Friaul.

Warum muss man Polenta ständig rühren?

Man rührt Polenta, damit sich keine Klumpen bilden und der Grieß am Topfboden nicht anbrennt. Den Maisgrieß lässt du in dünnem Strahl ins kochende Salzwasser rieseln und rührst dabei ohne Pause mit dem Schneebesen. Danach genügt es, alle paar Minuten mit dem Holzlöffel durchzurühren, vor allem am Boden.

Woran erkenne ich, dass Polenta fertig ist?

Polenta ist fertig, wenn sie sich beim Rühren vom Topfrand löst. Die Probe der Nonne: Gib einen halben Löffel auf einen Teller, lass ihn abkühlen, und wenn er sich mit der Gabel sauber ablöst, ist die Polenta durch. Mit grobem Grieß dauert das etwa 40 Minuten bei kleiner Flamme.

Was ist der Unterschied zwischen Instant-Polenta und grobem Grieß?

Instant-Polenta ist vorgegart und schon nach fünf bis acht Minuten fertig, was für ein schnelles Abendessen völlig in Ordnung ist. Grober Maisgrieß braucht dagegen rund 45 Minuten am Herd, liefert dafür aber den vollen, kräftigen Maisgeschmack und eine bessere Textur. Wird die Polenta zu fest, rührst du einfach heißes Wasser unter.

Wie mache ich gebratene Polenta?

Für gebratene Polenta stürzt du die heiße Masse auf ein Brett oder in eine Form, streichst sie glatt und lässt sie vollständig auskühlen. Dann schneidest du sie in Scheiben und brätst diese in der Pfanne oder auf dem Grill goldbraun. So wird aus übrig gebliebener Polenta am nächsten Tag eine knusprige Beilage.

Wozu passt Polenta?

Der Klassiker ist Ossobuco alla Milanese, dazu wird in Mailand traditionell Polenta gereicht. Ebenso gut passt sie zu geschmortem Fleisch, zu Pilzen oder zu Gorgonzola. In den Abruzzen kommt sie mit einem kräftigen Sugo aus Speck, Wurst und Tomaten direkt vom Holzbrett auf den Tisch.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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