
In der Toskana heißt dieser Schweinebraten Arista, und er gehört dort zu den Klassikern, die man sowohl am Sonntagstisch als auch kalt aufgeschnitten am nächsten Tag schätzt. Verwendet wird ein Stück Schweinelende, gespickt mit Knoblauch und Rosmarin und langsam im Ofen gegart, bis das Fleisch saftig und durchzogen vom Aroma der Kräuter ist. Wer ihn einmal warm mit dem Bratensaft probiert hat, schneidet ihn am Tag darauf gern noch dünn fürs Brot auf.
Tipp: Wenn du Zeit hast, lass das gewürzte und gebundene Fleisch über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Dann sitzen Knoblauch und Kräuter am nächsten Tag viel tiefer im Fleisch. Den eigentlichen Unterschied zur echten toskanischen Arista macht der wilde Fenchel.
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Es ist ein toskanischer Schweinebraten aus der Schweinelende, in der Toskana als Arista bekannt. Das Fleisch wird mit Knoblauch und Rosmarin gespickt und langsam im Ofen gegart, bis es saftig und vom Kräuteraroma durchzogen ist. Man isst ihn warm mit Bratensaft oder am nächsten Tag kalt aufgeschnitten aufs Brot.
Du brauchst ein Stück Schweinelende am Stück, möglichst mit etwas Fettrand, etwa 1 kg für vier Portionen. Der Fettrand hält den Braten beim langen Garen saftig. Frag beim Metzger nach einem gleichmäßig geschnittenen Stück, das lässt sich später sauber aufschneiden.
Den echten toskanischen Charakter macht der wilde Fenchel (finocchietto), der zusammen mit Knoblauch und Rosmarin ins Fleisch kommt. Fehlt er, schmeckt der Braten immer noch gut, aber weniger typisch. Auch das gute native Olivenöl und ein trockener Weißwein zum Ablöschen gehören dazu.
Lass den Braten nach dem Ofen etwa 10 Minuten ruhen, bevor du ihn aufschneidest. In dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft wieder gleichmäßig, statt beim ersten Schnitt auszulaufen. So bleiben die Scheiben saftig.
Würze und binde das Fleisch schon am Vortag und lass es über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Dann sitzen Knoblauch und Kräuter am nächsten Tag viel tiefer im Fleisch. Wichtig ist außerdem, die Kräuterpaste tief in die Einschnitte zu drücken, nicht nur außen aufzutragen.
Ja, kalt aufgeschnitten ist die Arista in der Toskana genauso beliebt wie warm. Lass den Braten dafür vollständig auskühlen und schneide ihn dann sehr dünn auf, zum Beispiel für Brot oder eine Antipasti-Platte. Im Kühlschrank hält er einige Tage.