Al Arrabiata
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Al Arrabiata

Pasta al Arrabiata - Pasta schön scharf

Penne all'Arrabbiata

Penne all'Arrabbiata gehört zu den großen Klassikern der römischen Küche aus dem Latium. Der Name bedeutet so viel wie "wütend", und genau das beschreibt den Charakter der Sauce: Der Peperoncino sorgt für die Schärfe, dazu kommen Knoblauch, Tomaten und ein gutes Olivenöl. Mehr braucht es nicht. Gerade diese bewusste Schlichtheit macht das Gericht aus.

4 Portionen · ca. 30 Min.

Zutaten

  • 400 g Penne rigate
  • 500 g geschälte San-Marzano-Tomaten (Dose) oder reife frische Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 bis 2 frische rote Peperoncini (oder getrocknet)
  • 5 EL natives Olivenöl extra
  • 1 Handvoll glatte Petersilie
  • Salz
  • optional: Pecorino Romano zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser für die Penne aufsetzen und zum Kochen bringen.
  2. Den Knoblauch leicht andrücken oder in Scheiben schneiden. Den Peperoncino fein hacken. Wie scharf es werden soll, entscheidest du über die Menge der Kerne, die du dranlässt.
  3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erwärmen und Knoblauch sowie Peperoncino bei mittlerer Hitze sanft anschwitzen, bis es duftet. Nichts bräunen lassen.
  4. Die Tomaten dazugeben und mit der Gabel leicht zerdrücken. Salzen und 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen, bis die Sauce sämig ist.
  5. Die Penne sehr al dente kochen. Etwas Nudelwasser zurückbehalten und die Nudeln direkt in die Pfanne geben.
  6. Die Penne 1 bis 2 Minuten in der Sauce schwenken (mantecare). Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt.
  7. Mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren. Wer mag, gibt noch etwas Pecorino Romano darüber.

Tipp: Nimm frischen Peperoncino statt getrocknetem, er bringt eine lebendigere, fruchtigere Schärfe in die Sauce. Und lass den Knoblauch wirklich nur goldgelb werden. Verbrannter Knoblauch macht die ganze Sauce bitter.

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Was bedeutet all'arrabbiata?

All'arrabbiata bedeutet wörtlich "wütend" und beschreibt den scharfen Charakter der Sauce. Die Schärfe kommt vom Peperoncino, dazu gehören nur Knoblauch, Tomaten und gutes Olivenöl. Das Gericht stammt aus der römischen Küche im Latium.

Was gehört in eine echte Pasta all'arrabbiata?

In die echte Arrabbiata gehören nur Peperoncino, Knoblauch, Tomaten, Olivenöl, Salz und Petersilie, dazu Penne rigate. Mehr braucht es nicht, gerade diese bewusste Schlichtheit macht das Gericht aus. Optional bestreut man es mit etwas Pecorino Romano.

Kommt Sahne in die Arrabbiata?

Nein, in eine echte all'arrabbiata kommt keine Sahne. Die Sauce lebt von der klaren Schärfe des Peperoncino und der Frucht der Tomaten. Sahne würde die Schärfe abmildern und den ursprünglichen Charakter verfälschen.

Wie scharf wird die Arrabbiata und wie steuere ich das?

Die Schärfe steuerst du über die Menge der Peperoncino-Kerne, die du dranlässt. Mehr Kerne bedeuten mehr Schärfe, weniger Kerne eine mildere Sauce. Frischer Peperoncino bringt eine lebendigere, fruchtigere Schärfe als getrockneter.

Was ist der häufigste Fehler bei der Arrabbiata?

Der häufigste Fehler ist verbrannter Knoblauch, denn er macht die ganze Sauce bitter. Lass den Knoblauch mit dem Peperoncino bei mittlerer Hitze nur goldgelb werden und nicht bräunen. Schwenk die Penne am Ende 1 bis 2 Minuten in der Sauce (mantecare), bei Bedarf mit etwas Nudelwasser.

Welche Nudeln nimmt man für Arrabbiata?

Klassisch sind Penne rigate, deren Rillen die Sauce gut aufnehmen. Koch sie sehr al dente und behalte etwas Nudelwasser zurück. Damit bindest du die Sauce, bis sie die Nudeln gleichmäßig umhüllt.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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