Bruscetta con Pomodoro
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Bruscetta con Pomodoro

Bruscetta con Pomodoro - typisch italienische Vorspeise

Bruschetta al Pomodoro ist ein klassisches italienisches Antipasto aus geröstetem (oder gegrilltem) Weißbrot, das mit einer Knoblauchzehe eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und mit frischen Tomaten, Basilikum und Salz belegt wird. Ihren Ursprung hat die Bruschetta in Mittelitalien (Latium und Toskana), wo Bauern und Olivenölproduzenten rustikales Brot rösteten, um das frisch gepresste Öl zu probieren. Ausgesprochen wird der Name italienisch "brusketta" (das "ch" klingt wie ein hartes k), nicht mit einem sch-Laut.

Bruschetta al Pomodoro

Die Bruschetta al Pomodoro kommt aus Mittelitalien und hat ganz bodenständige, bäuerliche Wurzeln. Ursprünglich ging es darum, altbackenes Brot nicht wegzuwerfen, sondern sinnvoll zu verwerten. Genau das macht bis heute ihren Reiz aus, denn sie braucht kaum Zutaten. Knusprig geröstetes Brot, frischer Knoblauch, sonnengereifte Tomaten, ein paar Blätter Basilikum und ein gutes natives Olivenöl extra reichen völlig.

4 Portionen · ca. 25 Min.

Zutaten

  • 8 Scheiben rustikales Landbrot (pane casereccio) oder Ciabatta
  • 500 g reife, aromatische Tomaten (z. B. San Marzano oder kleine Datterini)
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frische Basilikumblätter
  • 4 bis 5 EL natives Olivenöl extra
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • optional: 1 Prise getrockneter Oregano

Zubereitung

  1. Die Tomaten waschen, halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Alles in eine Schüssel geben.
  2. Die Tomaten mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, nach Belieben kommt eine Prise Oregano dazu. Das Basilikum grob zupfen und unterheben. Lasst die Mischung kurz bei Zimmertemperatur ziehen, auf keinen Fall im Kühlschrank.
  3. Das Brot in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf einem heißen Grill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten goldbraun und knusprig rösten.
  4. Die noch warmen Brotscheiben mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe abreiben. Durch die Hitze öffnet sich die Krume, der Knoblauch zieht ein und wird dabei nicht scharf.
  5. Zum Schluss die Tomatenmischung auf den Brotscheiben verteilen, mit einem Faden gutem Olivenöl beträufeln und sofort servieren.
Tipp: Reib den Knoblauch immer aufs noch heiße Brot, niemals ins Tomatensugo. So bleibt das Aroma fein und drängt sich nicht auf. Und serviere die Bruschetta direkt, solange das Brot noch knusprig ist, sonst weicht es durch.

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Häufige Fragen zu Bruschetta

Heißt es Bruschetta oder Bruscetta und wie spricht man es aus?

Korrekt geschrieben heißt es Bruschetta (mit h), die Form "Bruscetta" ist eine häufige Falschschreibung. Ausgesprochen wird das Wort italienisch "brusketta": Das "ch" steht im Italienischen für ein hartes k, deshalb spricht man es nicht mit deutschem sch-Laut. Der Name leitet sich vom römischen Verb "bruscare" ab, das "rösten" beziehungsweise "über Kohlen rösten" bedeutet.

Welches Brot eignet sich für Bruschetta?

Typisch ist rustikales Weißbrot mit fester Krume, etwa Ciabatta, Sauerteigbrot oder ein herzhaftes Landbrot. Das Brot wird in kräftige Scheiben geschnitten und geröstet oder gegrillt, sodass es außen knusprig und innen weich bleibt. Anschließend reibt man es mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ein und beträufelt es mit gutem Olivenöl.

Wird Bruschetta warm oder kalt gegessen und kommt Knoblauch aufs Brot?

Bruschetta wird frisch und am besten noch warm serviert, solange das geröstete Brot knusprig ist. Der Knoblauch kommt nicht als Belag oben drauf, sondern wird direkt auf das warme, geröstete Brot gerieben: Die raue Oberfläche nimmt das Aroma auf. Die Tomaten und das Basilikum legt man erst kurz vor dem Servieren auf, damit das Brot nicht durchweicht.

Was ist der Unterschied zwischen Bruschetta und Crostini?

Bruschetta besteht aus größeren Scheiben rustikalen Brotes, die zuerst geröstet und danach belegt werden: außen knusprig, innen weich. Crostini sind kleinere, dünnere Brotscheiben (oft vom Baguette), die durchgehend knusprig gebacken und häufig schon vor dem Backen belegt werden. Bruschetta ist also die größere, gröbere Variante, Crostini die kleine, feine Häppchenversion.

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Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Toskana und Küche

Marcus fährt seit 2002 jedes Jahr mehrmals nach Italien, am liebsten in die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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