
Bruschetta al Pomodoro ist ein klassisches italienisches Antipasto aus geröstetem (oder gegrilltem) Weißbrot, das mit einer Knoblauchzehe eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und mit frischen Tomaten, Basilikum und Salz belegt wird. Ihren Ursprung hat die Bruschetta in Mittelitalien (Latium und Toskana), wo Bauern und Olivenölproduzenten rustikales Brot rösteten, um das frisch gepresste Öl zu probieren. Ausgesprochen wird der Name italienisch "brusketta" (das "ch" klingt wie ein hartes k), nicht mit einem sch-Laut.
Die Bruschetta al Pomodoro kommt aus Mittelitalien und hat ganz bodenständige, bäuerliche Wurzeln. Ursprünglich ging es darum, altbackenes Brot nicht wegzuwerfen, sondern sinnvoll zu verwerten. Genau das macht bis heute ihren Reiz aus, denn sie braucht kaum Zutaten. Knusprig geröstetes Brot, frischer Knoblauch, sonnengereifte Tomaten, ein paar Blätter Basilikum und ein gutes natives Olivenöl extra reichen völlig.
4 Portionen · ca. 25 Min.
Zur Bruschetta mit Tomate und Knoblauch passt ein junger Chianti: Die lebendige Säure des Sangiovese nimmt die Tomate auf und macht die Vorspeise rund.
Chianti entdecken →Vermittelt über Vino.com. Bei einer Bestellung erhält italien.de eine Provision, für dich ohne Aufpreis.
Korrekt geschrieben heißt es Bruschetta (mit h), die Form "Bruscetta" ist eine häufige Falschschreibung. Ausgesprochen wird das Wort italienisch "brusketta": Das "ch" steht im Italienischen für ein hartes k, deshalb spricht man es nicht mit deutschem sch-Laut. Der Name leitet sich vom römischen Verb "bruscare" ab, das "rösten" beziehungsweise "über Kohlen rösten" bedeutet.
Typisch ist rustikales Weißbrot mit fester Krume, etwa Ciabatta, Sauerteigbrot oder ein herzhaftes Landbrot. Das Brot wird in kräftige Scheiben geschnitten und geröstet oder gegrillt, sodass es außen knusprig und innen weich bleibt. Anschließend reibt man es mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ein und beträufelt es mit gutem Olivenöl.
Bruschetta wird frisch und am besten noch warm serviert, solange das geröstete Brot knusprig ist. Der Knoblauch kommt nicht als Belag oben drauf, sondern wird direkt auf das warme, geröstete Brot gerieben: Die raue Oberfläche nimmt das Aroma auf. Die Tomaten und das Basilikum legt man erst kurz vor dem Servieren auf, damit das Brot nicht durchweicht.
Bruschetta besteht aus größeren Scheiben rustikalen Brotes, die zuerst geröstet und danach belegt werden: außen knusprig, innen weich. Crostini sind kleinere, dünnere Brotscheiben (oft vom Baguette), die durchgehend knusprig gebacken und häufig schon vor dem Backen belegt werden. Bruschetta ist also die größere, gröbere Variante, Crostini die kleine, feine Häppchenversion.