Italienischer Brotsalat
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Italienischer Brotsalat

Italienischer Brotsalat - schmeckt nach Sommer und Sonne

Panzanella

Die Panzanella ist ein Bauerngericht aus der Toskana, bei dem altbackenes Brot eine zweite Chance bekommt. Im Sommer, wenn die Tomaten reif und aromatisch sind, kommen sie zusammen mit Gurke und frischem Basilikum zu einem kalten Salat, der angenehm erfrischt. Im Grunde ist das clevere Resteverwertung, und genau deshalb gehört die Panzanella zur cucina povera, der einfachen Küche. Was sie trotzdem so gut macht, ist gutes Olivenöl und reife Tomaten.

4 Portionen · ca. 30 Min. + 1 Std. Ziehzeit

Zutaten

  • 400 g altbackenes Brot (toskanisches Weißbrot oder rustikales Landbrot, ungesalzen)
  • 600 g reife, aromatische Tomaten
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel (idealerweise Tropea-Zwiebel)
  • 1 Bund frisches Basilikum
  • 6 bis 8 EL natives Olivenöl extra
  • 3 EL Rotweinessig
  • Wasser zum Einweichen (ggf. mit 1 EL Essig)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Brich das altbackene Brot in grobe Stücke und weiche es 10 bis 15 Minuten in kaltem Wasser ein, dem du einen Schuss Essig zugibst. Es soll dabei weich werden.
  2. Drücke das Brot portionsweise gut aus, bis es nur noch feucht, aber nicht mehr nass ist. Brösele es anschließend in eine große Schüssel.
  3. Schneide die rote Zwiebel in feine Ringe und lass sie kurz in kaltem Wasser oder etwas Essig ziehen. So wird sie milder.
  4. Schneide die Tomaten in mundgerechte Stücke und fang den austretenden Saft auf, der kommt mit zum Brot. Die Gurke schälst du und schneidest sie in dünne Scheiben oder Würfel.
  5. Gib Tomaten, Gurke und die abgetropfte Zwiebel zum Brot. Zupfe die Basilikumblätter mit der Hand und mische sie unter.
  6. Schmecke kräftig mit Olivenöl, Rotweinessig, Salz und Pfeffer ab und vermenge alles vorsichtig.
  7. Lass die Panzanella abgedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen und serviere sie gut gekühlt.

Tipp: Drück das Brot nur so weit aus, dass es feucht bleibt. Gerade die Mischung aus Brotkrume und aufgefangenem Tomatensaft sorgt für die typische saftige Konsistenz. Nimm möglichst ungesalzenes Brot, sonst wird der Salat schnell zu salzig.

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Was ist Panzanella?

Panzanella ist ein toskanischer Brotsalat aus altbackenem Brot, reifen Tomaten, Gurke, roter Zwiebel und Basilikum. Er wird kalt serviert und gehört zur cucina povera, der einfachen Küche, weil er altes Brot verwertet. Angemacht wird er mit gutem Olivenöl und Rotweinessig.

Welches Brot nimmt man für Panzanella?

Am besten altbackenes toskanisches Weißbrot oder rustikales Landbrot, möglichst ungesalzen. Das trockene Brot saugt Tomatensaft und Dressing auf, ohne zu Brei zu zerfallen. Frisches Brot eignet sich nicht, es matscht zu schnell.

Wie weicht man das Brot für Panzanella richtig ein?

Brich das Brot in grobe Stücke und weiche es 10 bis 15 Minuten in kaltem Wasser mit einem Schuss Essig ein. Danach drückst du es portionsweise gut aus, bis es nur noch feucht, aber nicht mehr nass ist. Zu nasses Brot ist der häufigste Fehler und macht den Salat matschig.

Warum wird meine Panzanella zu salzig oder zu matschig?

Zu salzig wird sie meist durch gesalzenes Brot, nimm deshalb möglichst ungesalzenes Landbrot. Matschig wird sie, wenn das Brot zu nass bleibt, drück es also gut aus. Die Mischung aus feuchter Brotkrume und aufgefangenem Tomatensaft sorgt für die typische saftige, aber nicht suppige Konsistenz.

Wie lange muss Panzanella ziehen?

Lass die Panzanella abgedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen und serviere sie gut gekühlt. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen und das Brot nimmt Saft und Dressing auf. Erst dadurch schmeckt der Salat rund.

Woher stammt die Panzanella?

Die Panzanella ist ein Bauerngericht aus der Toskana. Sie entstand als clevere Resteverwertung, um altbackenes Brot im Sommer mit reifen Tomaten und Basilikum zu einem erfrischenden Salat zu verarbeiten. Ihre Qualität steht und fällt mit gutem Olivenöl und aromatischen Tomaten.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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