
Die Panzanella ist ein Bauerngericht aus der Toskana, bei dem altbackenes Brot eine zweite Chance bekommt. Im Sommer, wenn die Tomaten reif und aromatisch sind, kommen sie zusammen mit Gurke und frischem Basilikum zu einem kalten Salat, der angenehm erfrischt. Im Grunde ist das clevere Resteverwertung, und genau deshalb gehört die Panzanella zur cucina povera, der einfachen Küche. Was sie trotzdem so gut macht, ist gutes Olivenöl und reife Tomaten.
Tipp: Drück das Brot nur so weit aus, dass es feucht bleibt. Gerade die Mischung aus Brotkrume und aufgefangenem Tomatensaft sorgt für die typische saftige Konsistenz. Nimm möglichst ungesalzenes Brot, sonst wird der Salat schnell zu salzig.
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Panzanella ist ein toskanischer Brotsalat aus altbackenem Brot, reifen Tomaten, Gurke, roter Zwiebel und Basilikum. Er wird kalt serviert und gehört zur cucina povera, der einfachen Küche, weil er altes Brot verwertet. Angemacht wird er mit gutem Olivenöl und Rotweinessig.
Am besten altbackenes toskanisches Weißbrot oder rustikales Landbrot, möglichst ungesalzen. Das trockene Brot saugt Tomatensaft und Dressing auf, ohne zu Brei zu zerfallen. Frisches Brot eignet sich nicht, es matscht zu schnell.
Brich das Brot in grobe Stücke und weiche es 10 bis 15 Minuten in kaltem Wasser mit einem Schuss Essig ein. Danach drückst du es portionsweise gut aus, bis es nur noch feucht, aber nicht mehr nass ist. Zu nasses Brot ist der häufigste Fehler und macht den Salat matschig.
Zu salzig wird sie meist durch gesalzenes Brot, nimm deshalb möglichst ungesalzenes Landbrot. Matschig wird sie, wenn das Brot zu nass bleibt, drück es also gut aus. Die Mischung aus feuchter Brotkrume und aufgefangenem Tomatensaft sorgt für die typische saftige, aber nicht suppige Konsistenz.
Lass die Panzanella abgedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen und serviere sie gut gekühlt. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen und das Brot nimmt Saft und Dressing auf. Erst dadurch schmeckt der Salat rund.
Die Panzanella ist ein Bauerngericht aus der Toskana. Sie entstand als clevere Resteverwertung, um altbackenes Brot im Sommer mit reifen Tomaten und Basilikum zu einem erfrischenden Salat zu verarbeiten. Ihre Qualität steht und fällt mit gutem Olivenöl und aromatischen Tomaten.