
Hinter Sterzing kommt die erste Mautstelle, du lässt das Fenster runter, ziehst das Ticket, und ab da rechnet Italien nach Kilometern. Am Ende der Autobahn steckst du das Ticket in den Automaten, zahlst mit Karte, die Schranke geht hoch, und der Rest ist Gardasee. Was die Fahrt wirklich kostet, lässt sich ziemlich genau sagen: Von München bis zum Gardasee sind es für einen Pkw zwischen 38 und 41 Euro an Vignette, Brennermaut und italienischer Autobahn, bis Rom rund 80 Euro, jeweils einfache Fahrt. Hier stehen alle Beträge für Österreich, die Schweiz und Italien, wie das Bezahlen an der Mautstelle funktioniert, was Wohnmobil und Anhänger extra kosten und wo du Maut ganz sparen kannst. Alle Tarife Stand Januar 2026, gerundet.
Die Tabelle rechnet für einen Pkw mit Hin- oder Rückfahrt einzeln, über den Brenner mit der österreichischen 10-Tages-Vignette (12,80 Euro), der Brenner-Streckenmaut (12,50 Euro) und der Maut der Brennerautobahn A22 bis zur jeweiligen Ausfahrt. Für die Rückfahrt zahlst du Brennermaut und italienische Maut noch einmal, die Vignette gilt zehn Tage. Spritkosten kommen dazu: Bei sieben Litern auf hundert Kilometer und 1,80 Euro je Liter sind das rund 13 Euro je hundert Kilometer.
| Ziel ab München | Österreich | Italien | Maut gesamt (einfach) | Strecke und Fahrzeit |
| Bozen | 25,30 € | 6,60 € | rund 32 € | 280 km, rund 3 Std. |
| Gardasee Nord (Riva, Ausfahrt Rovereto Süd) | 25,30 € | 13,00 € | rund 38 € | 330 km, rund 4 Std. |
| Gardasee Süd (Sirmione, Lazise, Ausfahrt Affi) | 25,30 € | 15,80 € | rund 41 € | 400 km, rund 4,5 Std. |
| Verona | 25,30 € | 16,80 € | rund 42 € | 430 km, rund 5 Std. |
| Venedig | 25,30 € | 25,80 € | rund 51 € | 550 km, rund 6 Std. |
| Mailand (über Verona) | 25,30 € | rund 30 € | rund 55 € | 500 km, rund 6 Std. |
| Florenz | 25,30 € | 33,10 € | rund 58 € | 650 km, rund 7 Std. |
| Rimini | 25,30 € | 34,20 € | rund 60 € | 700 km, rund 7 Std. |
| Rom | 25,30 € | 54,00 € | rund 79 € | 900 km, rund 9 Std. |
| Neapel | 25,30 € | 71,05 € | rund 96 € | 1.100 km, rund 11 Std. |
Zwei Alternativen zum Brenner: Von Salzburg über die Tauernautobahn, Villach und Udine nach Venedig kostet der Weg mit Vignette, Tauern-Streckenmaut (15 Euro) und den italienischen Abschnitten Tarvis bis Venedig rund 47 Euro. Aus dem Westen Deutschlands über die Schweiz nach Mailand zahlst du die Schweizer Jahresvignette für 40 Franken, der Gotthard-Straßentunnel ist frei, und die kurze Autobahn von Como nach Mailand kostet 2,40 Euro.
Sobald du in Österreich auf die Autobahn fährst, brauchst du eine Vignette. Für den Pkw kostet die 1-Tages-Vignette 9,60 Euro, die 10-Tages-Vignette 12,80 Euro, die 2-Monats-Vignette 32 Euro und die Jahresvignette 106,80 Euro; Motorräder zahlen 3,80, 5,10, 12,80 und 42,70 Euro (ASFINAG, Tarife 2026). Für einen Italienurlaub ist die 10-Tages-Vignette fast immer die richtige, weil sie Hin- und Rückfahrt abdeckt, wenn zwischen beiden nicht mehr als zehn Tage liegen. Bei zwei Wochen Urlaub kaufst du zwei 1-Tages-Vignetten oder gleich die 2-Monats-Vignette, das ist mit 32 Euro nur wenig teurer als zweimal zehn Tage.
Die digitale Vignette ist an dein Kennzeichen gebunden, du klebst nichts an die Scheibe und kannst sie im ASFINAG-Shop oder in der App kaufen. Achte beim Kauf auf den Gültigkeitsbeginn: Online gekaufte Vignetten gelten wegen des Widerrufsrechts erst nach 18 Tagen, es sei denn, du verzichtest beim Kauf ausdrücklich darauf und wählst die sofortige Gültigkeit. An Tankstellen und in ADAC-Geschäftsstellen gilt sie sofort. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, zahlt eine Ersatzmaut von 120 Euro.
Die Brennerautobahn A13 von Innsbruck bis zur Grenze ist eine Sondermautstrecke: Hier gilt die Vignette nicht, du zahlst 12,50 Euro je Richtung (Pkw, Motorrad, Wohnmobil bis 3,5 Tonnen und Gespanne gleich). Bezahlt wird an der Mautstelle Schönberg bar oder mit Karte, oder vorab als digitales Streckenmautticket, das an das Kennzeichen gebunden ist: Dann nimmst du die grün markierte Spur und fährst ohne Halt durch, allerdings nur mit Pkw ohne Anhänger und unter zwei Metern Breite, alle anderen fahren auch mit digitalem Ticket über die besetzten Spuren. Wer öfter fährt, nimmt die Mehrfahrtenkarte für 75 Euro, die ein Jahr lang gilt, oder die Digitale Streckenmaut FLEX, bei der das Kennzeichen hinterlegt wird und jede Durchfahrt automatisch abgebucht wird. Gut zu wissen: Auf der Brennerautobahn gilt auf weiten Abschnitten Tempo 100 für Pkw, und das wird kontrolliert.
Die anderen österreichischen Streckenmauten spielen nur eine Rolle, wenn du nicht über den Brenner fährst: Tauern- und Katschbergtunnel auf der A10 kosten 15 Euro, der Karawankentunnel Richtung Slowenien 9 Euro, der Arlberg 13 Euro, Gleinalm 12 und Bosruck 7 Euro. Die Tauernroute ist für Ziele an der oberen Adria (Lignano, Bibione, Jesolo, Venedig) und für Friaul die kürzere Wahl.

Eine Vignette gibt es in Italien nicht. Auf fast allen Autobahnen zahlst du nach Kilometern: Bei der Einfahrt ziehst du am Automaten ein Ticket, bei der Ausfahrt steckst du es in den Automaten und bezahlst, was die Strecke kostet. Zieh das Ticket auch, wenn die Schranke schon offen steht, sonst zahlst du am Ende den Höchstbetrag. Die Spuren sind farbig markiert: Weiß mit Geldscheinsymbol heißt Bargeld und meist auch Karte, blau mit Kartensymbol heißt nur Karte, gelb mit dem großen T ist die Telepass-Spur, in die du ohne Sendegerät nicht fahren darfst. Kreditkarten werden an praktisch allen Mautstellen genommen, kontaktlos meistens auch; die deutsche Girocard funktioniert nur mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen, neuere Karten ohne dieses Co-Badge werden im Ausland oft abgelehnt, also eine Kreditkarte mitnehmen. Ein paar Euro Bargeld solltest du trotzdem im Auto haben, für die kleinen Stationen im Süden.
Der Preis errechnet sich aus einem Kilometertarif, der je nach Betreiber und Gelände leicht unterschiedlich ist. Autostrade per l'Italia, der größte Betreiber, verlangt 2026 für einen Pkw 7,9 Cent je Kilometer im Flachland und 9,3 Cent im Gebirge, jeweils inklusive Mehrwertsteuer; die Brennerautobahn A22 liegt mit 6,4 beziehungsweise 7,6 Cent darunter und hat zum 1. Januar 2026 zum ersten Mal seit 2021 erhöht, um 1,46 Prozent. Als Faustregel reichen acht Cent je Kilometer. Entscheidend ist die Fahrzeugklasse: Klasse A sind Pkw und Motorräder mit zwei Achsen und weniger als 1,30 Meter Höhe über der Vorderachse, Klasse B alles Zweiachsige darüber, also fast alle Wohnmobile und viele SUV mit Dachbox. Der Unterschied ist mit gut zwei Prozent klein. Teuer wird es erst mit einem Anhänger, denn dann zählt das Gespann als drei Achsen und die Maut steigt um rund ein Drittel.
Ein paar Strecken laufen anders. Im offenen System zahlst du an einer einzigen Station einen Pauschalbetrag, etwa auf der A9 von Como nach Mailand (2,40 Euro), der A8 von Varese nach Mailand, der A12 zwischen Rom und Civitavecchia oder der A3 von Neapel nach Salerno. Auf einigen neuen Autobahnen in der Lombardei und im Piemont gibt es gar keine Mautstelle mehr: Im Free-Flow-System der A36 Pedemontana Lombarda, der A59 bei Como, der A60 bei Varese, der A33 von Asti nach Cherasco und des A21-Zubringers südlich von Brescia liest eine Kamera dein Kennzeichen, und du musst die Maut innerhalb von 15 Tagen online, per App oder an einer Tankstelle der Region nachzahlen. Wer das nicht tut, bekommt Monate später Post von einem Inkassobüro. Mautfrei sind die A2 von Salerno nach Reggio Calabria, auf Sizilien alle Autobahnen außer der A18 von Messina nach Catania und der A20 von Messina nach Palermo, ganz Sardinien sowie alle Schnell- und Staatsstraßen, etwa die SS36 am Comer See oder die Gardesana am Gardasee.
Ticket verloren? Sag es an der Ausfahrt über den roten Hilfeknopf und nenn die Einfahrt, dann berechnet dir die Zentrale den richtigen Betrag; ohne Nachweis wird der längste mögliche Weg berechnet. Konntest du an einer Station nicht zahlen, bekommst du einen Beleg mit dem offenen Betrag, den du innerhalb von 15 Tagen online oder per Überweisung begleichst. Neu seit Juni 2026: Wer wegen Baustellen auf der Autobahn deutlich länger unterwegs ist als geplant, bekommt einen Teil der Maut zurück, auch mit deutschem Kennzeichen, über die App Muovy von Autostrade per l'Italia oder online. Die alte Guthabenkarte Viacard wird nicht mehr verkauft, vorhandene Karten gelten noch bis Ende 2029.
Für die meisten Reisenden aus Deutschland ist die A22 der erste italienische Mautabschnitt, von der Mautstelle Sterzing bis Modena, wo sie in die A1 übergeht. Die Beträge gelten für einen Pkw der Klasse A von der Grenze bis zur jeweiligen Ausfahrt, Tarif 2026 laut Brennerautobahn AG.
| Ausfahrt A22 | Für wen | Maut Pkw |
| Brixen | Brixen, Eisacktal, Pustertal | 3,00 € |
| Bozen Süd | Bozen, Meran, Kalterer See | 6,60 € |
| Trento Centro | Trient, Dolomiten Süd | 10,80 € |
| Rovereto Süd | Riva, Torbole, Limone, Nordufer Gardasee | 13,00 € |
| Affi | Malcesine, Bardolino, Lazise, Sirmione, Ostufer | 15,80 € |
| Verona Nord | Verona, weiter nach Venedig oder Mailand | 16,80 € |
| Modena (Campogalliano) | weiter auf der A1 nach Florenz und Rom, A14 nach Rimini | 22,60 € |
Hinter Verona und Modena übernehmen andere Betreiber, und die Beträge addieren sich: Verona bis Venedig 9 Euro, Verona bis Mailand rund 13 Euro, Modena bis Florenz 10,50 Euro, Modena bis Rimini 11,60 Euro, Modena bis Rom 31,40 Euro, Florenz bis Rom 20 Euro, Rom bis Neapel rund 17 Euro, Bologna bis Rimini 8,90 Euro, Bologna bis Ancona 15,70 Euro, Mailand bis Rom 45,60 Euro, Mailand bis Genua 11,80 Euro. Für die eigene Strecke rechnet der Mautrechner von Autostrade per l'Italia in der Muovy-App oder die Routenplanung des ADAC.
Ausfahrt Affi, noch zwanzig Minuten bis zum Wasser. Wer am Anreisetag in Sirmione, Lazise oder Bardolino schläft, hat den Stau hinter sich und den See vor sich.
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Die Schweiz kennt nur eine Vignette, und die gilt ein Jahr: 40 Franken, gut 43 Euro, als Klebevignette oder als E-Vignette, die du online beim Bundesamt für Zoll auf dein Kennzeichen kaufst. Sie gilt vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres, also 14 Monate. Wer im Sommer für eine Woche nach Italien fährt, zahlt damit mehr als für Österreich, dafür sind der Gotthard-Straßentunnel und der San Bernardino mautfrei, und die Fahrt von Zürich nach Mailand dauert nur gut drei Stunden. Ohne Vignette auf der Autobahn erwischt zu werden kostet 200 Franken plus die Vignette.
Die Alpentunnel abseits des Gotthards kosten extra: Der Große St. Bernhard zwischen dem Wallis und dem Aostatal 32 Franken oder 33,50 Euro je Richtung, 51 Franken hin und zurück. Die Autoverladung durch den Simplon von Brig nach Iselle kostet 27 Franken (online 25) und fährt tagsüber alle 90 Minuten. Der Munt-la-Schera-Tunnel von Zernez nach Livigno kostet im Sommer 17 und im Winter 25 Franken. Von Frankreich aus verlangen Mont-Blanc- und Fréjus-Tunnel 55,50 Euro einfach und 69,20 Euro hin und zurück, für Wohnmobile deutlich mehr; der Mont Blanc wird in den nächsten Jahren wegen Sanierung immer wieder für Wochen gesperrt, vorher prüfen.
Wohnmobil bis 3,5 Tonnen: In Österreich gilt dieselbe Vignette wie für den Pkw, auch die Brennermaut kostet 12,50 Euro, nur die digitale Spur darfst du nicht nehmen. In Italien fällt fast jedes Wohnmobil wegen der Höhe in Klasse B, das sind etwa zwei Prozent mehr als beim Pkw, auf der Strecke vom Brenner bis Modena also 23,10 statt 22,60 Euro. In der Schweiz reicht die normale Vignette.
Über 3,5 Tonnen: In Österreich läuft die Maut über die GO-Box nach Kilometern, deutlich teurer als jede Vignette, und in der Schweiz zahlst du statt der Vignette eine pauschale Schwerverkehrsabgabe pro Tag oder Monat, die du am Grenzübergang löst. In Italien gilt die Achsenklasse, für ein zweiachsiges Wohnmobil bleibt es bei Klasse B.
Anhänger und Wohnwagen: Die österreichische Vignette gilt für das Zugfahrzeug, der Anhänger kostet nichts extra. Am Brenner bleibt es bei 12,50 Euro, aber nur über die besetzten Spuren. In Italien wird das Gespann nach Achsen abgerechnet: Pkw mit einachsigem Wohnwagen ist Klasse 3, mit Tandemachse Klasse 4, und die Maut steigt auf der A22 von 7,6 auf 10,3 beziehungsweise 15,6 Cent je Kilometer. Für den Weg von München zum Südufer des Gardasees macht das grob 21 statt 16 Euro, für die Strecke bis Rom rund 75 statt 54 Euro auf italienischer Seite.
Motorrad: Österreich hat eigene, günstigere Motorradvignetten (10 Tage 5,10 Euro), der Brenner kostet auch für Zweiräder 12,50 Euro. In Italien zahlen Motorräder Klasse A, also den Pkw-Tarif; das Timmelsjoch als Pässe-Alternative nach Südtirol kostet 18 Euro einfach, geöffnet von Anfang Juni bis Ende Oktober.
Nach Südtirol und an den Gardasee führt ein Weg, der weder Vignette noch Brennermaut kostet: über den Fernpass und den Reschenpass. Von Füssen oder Garmisch geht es auf der Fernpassstraße nach Imst, weiter über Landeck und den Reschen nach Meran und Bozen, alles Bundesstraßen ohne Vignettenpflicht, wenn du die Inntalautobahn zwischen Imst und Landeck meidest. Du sparst 25,30 Euro je Richtung, brauchst aber je nach Verkehr eine bis anderthalb Stunden länger, und am Fernpass staut es sich an Ferienwochenenden ähnlich wie am Brenner. Für den Vinschgau, Meran und das Ortlergebiet ist die Route ohnehin die direkte.
In Italien selbst läuft parallel zur A22 die alte Brennerstraße SS12 durch das Eisacktal und das Etschtal, mautfrei, aber durch jeden Ort. Für den Weg von Bozen an den Gardasee lohnt sie nicht, für Ausflüge innerhalb Südtirols schon. Die Gardesana am Gardasee, die SS36 am Comer See und die Superstrada durch das Trentino kosten nichts. Sonst gilt: Nebenstrecken sparen Geld, kosten Zeit, und Tanken ist in Österreich fast immer günstiger als in Italien, also vor dem Brenner volltanken. Wer in der Hochsaison am Samstag fährt, spart keine Maut, aber Nerven: Zum Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg und rund um Ferragosto Mitte August staut sich der Brenner regelmäßig über Stunden, unter der Woche und früh morgens rollt es.
Die Maut ist am Ende der kleinere Posten, wenn etwas schiefgeht. Auf italienischen Autobahnen gilt Tempo 130, bei Nässe 110, und das System Tutor misst auf vielen Abschnitten die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Portalen statt an einem einzelnen Punkt. In den Städten sind die Altstädte als ZTL für Ortsfremde gesperrt, per Kamera überwacht, jede Einfahrt ein eigener Bescheid, der Monate später in Deutschland ankommt und ab 70 Euro auch vollstreckt wird. Was du sonst noch wissen musst, von der Warnwestenpflicht bis zur Promillegrenze, steht in unserem Überblick zu den Verkehrsregeln in Italien. Alle anderen Wege nach Italien, von der Bahn über den Flug bis zur Fähre, vergleichen wir auf der Seite zur Anreise nach Italien; wer ohne Auto fährt, findet auf der Seite Mit dem Zug nach Italien alle Direktzüge und Preise. Und wenn das Ziel Sardinien heißt, endet die Autobahn am Hafen: Routen und Preise stehen im Überblick zur Fähre nach Sardinien.
Für einen Pkw rund 38 Euro bis zum Nordufer (Ausfahrt Rovereto Süd) und rund 41 Euro bis zum Südufer (Ausfahrt Affi), einfache Fahrt: 12,80 Euro österreichische 10-Tages-Vignette, 12,50 Euro Brenner-Streckenmaut und 13 beziehungsweise 15,80 Euro auf der Brennerautobahn A22. Für die Rückfahrt kommen Brennermaut und A22 noch einmal dazu, die Vignette gilt zehn Tage. Stand Januar 2026.
Nein. Italien rechnet auf den Autobahnen nach Kilometern ab, du ziehst bei der Einfahrt ein Ticket und zahlst bei der Ausfahrt. Vignetten brauchst du nur für die Länder auf dem Weg: Österreich (ab 9,60 Euro für einen Tag, 12,80 Euro für zehn Tage) oder die Schweiz (40 Franken für ein Jahr).
An der Ausfahrt mit Bargeld an den weißen Spuren oder mit Kredit- und Girocard an den blauen Spuren mit Kartensymbol, kontaktlos meist möglich. Die gelben Telepass-Spuren sind nur für Fahrzeuge mit Sendegerät. Auf den Free-Flow-Autobahnen A36, A59, A60, A33 und dem A21-Zubringer gibt es keine Mautstelle, dort zahlst du innerhalb von 15 Tagen online oder per App nach.
12,50 Euro je Richtung für Pkw, Motorrad, Wohnmobil bis 3,5 Tonnen und Gespanne auf der österreichischen A13 zwischen Innsbruck und der Grenze. Auf italienischer Seite kommt die Kilometermaut der A22 dazu: bis Bozen 6,60 Euro, bis Verona 16,80 Euro, bis Modena 22,60 Euro. Die Mehrfahrtenkarte für den Brenner kostet 75 Euro und gilt ein Jahr.
Drück an der Ausfahrt den roten Hilfeknopf und nenn die Einfahrt, dann wird der richtige Betrag berechnet. Ohne Angabe zahlst du den Höchstbetrag für den längsten möglichen Weg. Konntest du gar nicht zahlen, bekommst du einen Beleg und überweist den Betrag innerhalb von 15 Tagen.
An Maut rund 79 Euro je Richtung: 25,30 Euro für Vignette und Brenner, 22,60 Euro auf der A22 bis Modena und 31,40 Euro auf der A1 bis Rom. Dazu kommen für 900 Kilometer rund 115 Euro Sprit bei sieben Litern Verbrauch. Hin und zurück liegst du also bei rund 385 Euro, ohne Übernachtung und Parken.
Ja: die A2 von Salerno nach Reggio Calabria, auf Sizilien alle Autobahnen außer A18 und A20, ganz Sardinien und sämtliche Schnellstraßen, etwa am Gardasee und am Comer See. Über Fernpass und Reschen kommst du außerdem ohne Vignette und Brennermaut nach Südtirol.
Wenig, solange es zwei Achsen hat: Wohnmobile fallen wegen der Höhe über der Vorderachse in Klasse B, das sind rund zwei Prozent mehr als beim Pkw. Teuer wird es mit Anhänger, denn ein Gespann zählt als Klasse 3 oder 4 und zahlt ein Drittel bis das Doppelte. In Österreich gilt bis 3,5 Tonnen die normale Vignette, darüber die GO-Box.