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Mit dem Zug nach Italien: Direktzüge, Nachtzug, Preise und der Frecciarossa ab 2027
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Mit dem Zug nach Italien: Direktzüge, Nachtzug, Preise und der Frecciarossa ab 2027

Mit dem Zug nach Italien: Direktzüge ab München, Nightjet nach Venedig und Rom, Sparpreise ab 19,99 €, Fahrrad, Hund, Kinder und Frecciarossa ab 2027.

Morgens rollt der EuroCity aus dem Münchner Hauptbahnhof, hinter Kufstein werden die Berge steil, am Brenner wechselt die Lok den Strom, und wenn du in Bozen aus dem Fenster schaust, stehen da schon Weinreben statt Fichten. Mittags bist du in Verona, am Nachmittag in Venedig. Ohne Stau am Brenner, ohne Parkplatzsuche, mit dem Aperol in der Hand, während draußen die Etsch vorbeizieht. Sechs Direktzüge am Tag fahren so von München nach Italien, dazu zwei Nachtzüge, und ab Sommer 2027 kommt der Frecciarossa dazu, der München in sechseinhalb Stunden mit Mailand und in achteinhalb mit Rom verbindet. Hier steht, welche Züge fahren, wie lange sie brauchen, was das kostet und wie du Fahrrad, Hund und Kinder mitnimmst. Stand: September 2026.

Direkt ab München: die Tagzüge über den Brenner

Die Brennerbahn ist der Hauptweg der Bahn nach Italien. Sechsmal am Tag fährt ein EuroCity von München ohne Umstieg über Innsbruck und den Brenner nach Südtirol: fünf davon erreichen Verona, zwei fahren weiter nach Venedig oder Bologna. Unterwegs halten sie in Brixen, Bozen, Trient und Rovereto, so dass du für Südtirol und das Trentino gar nicht umsteigen musst. Im Sommer kommen Direktzüge an die Adria nach Rimini und Ancona dazu. Nach Mailand steigst du in der Regel in Verona um, nach Florenz und Rom in Verona oder Bologna in den Frecciarossa. Die Fahrzeiten in der Tabelle sind die schnellsten Verbindungen laut Fahrplan 2026, gerundet.

ZielFahrzeit ab MünchenUmstiegHinweis
Bozenrund 4 Std.keinerfünf Direktzüge am Tag, Sparpreis ab 19,99 €
Trientrund 4 Std. 40 Min.keinerHalt aller Brenner-EuroCitys
Veronarund 5 Std. 40 Min.keinerDrehscheibe für Gardasee, Mailand, Florenz
Gardasee (Peschiera)rund 6 Std.einmal in Veronaab Peschiera Bus und Schiff an den See
Bolognarund 6 Std. 45 Min.keinerbis zu drei Direktzüge, weiter mit Frecciarossa
Venedigrund 7 Std.keinerzwei Direktzüge, Ankunft Santa Lucia direkt am Canal Grande
Mailandrund 7 Std. 25 Min.meist einmal in Veronaab Sommer 2027 direkt in 6,5 Std. mit dem Frecciarossa
Florenzrund 8 Std. 10 Min.einmal in Bologna oder Veronaoder über Nacht im Nightjet
Romrund 9,5 bis 10 Std.einmal in Verona oder Bolognaab Sommer 2027 direkt in 8,5 Std., über Nacht im Nightjet
Rimini, Anconarund 8 bis 9 Std.im Sommer keinersaisonale Direktzüge an die Adria

Ein Tipp für die Sitzplatzwahl: Ab Innsbruck lohnt die linke Seite in Fahrtrichtung, dort liegt der Blick auf die Sill-Schlucht und die Europabrücke, ab dem Brenner wechselt die Kulisse auf die rechte Seite mit Eisacktal und Franzensfeste. Reservieren kannst du im EuroCity für wenige Euro, im Sommer und an Feiertagen ist das keine Kür, die Züge sind dann voll.

EuroCity von München nach Venedig beim Halt am Bahnhof Brenner, davor das Bahnhofsschild Brennero Brenner
Bahnhof Brenner: Hier wechselt der EuroCity von München nach Venedig von der österreichischen auf die italienische Stromversorgung, für dich ändert sich nur die Sprache der Durchsagen.Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Aus dem Norden, Westen und aus Österreich: Berlin, Köln, Frankfurt, Zürich, Wien

Wer nicht in Bayern wohnt, hat zwei Wege. Der östliche führt über München und den Brenner, der westliche über Basel oder Zürich und den Gotthard-Basistunnel nach Mailand. Ab Mailand ist das italienische Schnellzugnetz dann nur noch eine Frage von Stunden: Turin in einer, Genua in anderthalb, Venedig in zweieinhalb, Florenz in zwei, Rom in gut drei Stunden.

Ab Frankfurt fährt einmal am Tag ein durchgehender Eurocity-Express der DB und SBB nach Mailand, morgens ab Frankfurt Hauptbahnhof, rund siebeneinhalb Stunden über Basel, Zürich und den Gotthard. Für diese Züge über Basel gilt Reservierungspflicht, die Reservierung steckt beim Sparpreis Europa aber schon im Ticket. Ab Köln bist du mit Umstieg in Basel oder Zürich in rund achteinhalb Stunden in Mailand, ab Stuttgart in etwa sechseinhalb. Ab Berlin und Hamburg dauert es mit einem Umstieg rund elfeinhalb Stunden, egal ob über München oder Basel; hier ist der Nachtzug ab Stuttgart oder München die entspanntere Wahl, du fährst nachmittags nach München und steigst abends in den Nightjet. Ab Zürich fährt der EuroCity durch den Gotthard-Basistunnel in etwa dreieinviertel Stunden nach Mailand, tagsüber ungefähr alle zwei Stunden, und das ist auch für alle im Südwesten Deutschlands der schnellste Weg in die Lombardei und an die ligurische Küste.

Ab Wien fährt der Railjet über Villach und Udine in rund siebeneinhalb Stunden nach Venedig, über Nacht bringt dich der Nightjet nach Venedig oder über Bologna und Florenz nach Rom. Ab Innsbruck und Salzburg steigst du in dieselben EuroCitys und Nightjets ein, die aus München kommen.

Nachtzug: im Nightjet nach Venedig, Florenz und Rom

Abends in München oder Stuttgart einsteigen, im Liegewagen einschlafen und aufwachen, wenn der Zug schon durch die Poebene rollt: Der ÖBB Nightjet macht aus der langen Strecke eine Nacht. Zwei Linien fahren aus Deutschland nach Italien, beide über Salzburg und Villach, beide täglich. Der Nightjet nach Rom startet in München, hält morgens in Bologna und Florenz und kommt am Vormittag in Roma Termini an. Der Nightjet nach Venedig beginnt in Stuttgart, nimmt in Augsburg und München Fahrgäste auf und steht am Morgen in Venezia Santa Lucia, du gehst aus der Bahnhofshalle direkt auf den Canal Grande. Aus Wien fahren eigene Nightjets nach Venedig und nach Rom. Ein Nachtzug nach Mailand fährt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 nicht mehr, auch die Verlängerung nach Genua und La Spezia ist weggefallen; nach Mailand bleibt der Tagzug oder der Weg über Zürich.

Auf den Linien nach Rom fährt der Nightjet der neuen Generation. Der hat vier Stufen: den Sitzwagen als günstigste Variante, den Liegewagen mit vier bis sechs Liegen im Abteil, die Mini Cabin als eigene kleine Schlafkapsel für eine Person mit Schließfach für Gepäck und Schuhe, und den Schlafwagen mit eigenem WC und Dusche im Abteil. Ab Liegewagen aufwärts ist das Frühstück inklusive. Wer zu zweit reist, kann zwei Mini Cabins nebeneinander buchen, sie sind durch eine kleine Schiebetür verbunden. Familien und Gruppen buchen ein ganzes Liegeabteil zum Pauschalpreis, dann bist du unter dir. Ein Auto kannst du in die Nightjets nach Italien nicht mitnehmen, der Autoreisezug der ÖBB endet in Villach.

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Der Nightjet kommt am Vormittag in Roma Termini an. Ein Hotel in Gehweite des Bahnhofs, in Monti oder am Esquilin, nimmt dir das Gepäck ab und du bist zum Mittagessen schon im Zentrum.

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Ab Sommer 2027: Frecciarossa direkt von München nach Mailand und Rom

Das ist die Nachricht, auf die Bahnfahrer nach Italien seit Jahren warten. Die italienische Trenitalia setzt zusammen mit der Deutschen Bahn und den ÖBB ihren Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa 1000 auf die Brennerstrecke. Ab Sommer 2027 soll täglich je ein Zug von München nach Mailand und einer von München nach Rom fahren, ohne Umstieg. Geplant sind sechseinhalb Stunden nach Mailand über Innsbruck und Verona und achteinhalb Stunden nach Rom über Verona, Bologna und Florenz. Gegenüber den heutigen Umsteigeverbindungen sparst du damit rund 45 Minuten nach Mailand und 75 Minuten nach Rom, vor allem aber den Bahnsteigwechsel in Verona mit Koffern und Kindern. Ursprünglich war der Start schon für Dezember 2026 angekündigt, die Zulassung der Züge für das deutsche und österreichische Netz braucht länger.

Der Frecciarossa 1000 ist der Zug, den du aus Mailand oder Rom kennst: rot, 200 Meter lang, acht Wagen, gut 460 Plätze, in Italien bis zu 300 Stundenkilometer schnell. An Bord gibt es vier Klassen, Standard, Premium, Business und die Executive-Klasse mit nur zehn drehbaren Ledersesseln, ausfahrbarer Beinstütze und Bordservice am Platz. Damit die Züge auch in Deutschland und Österreich fahren dürfen, werden sie gerade technisch angepasst und getestet, seit Juni auf Strecken bei Nürnberg und Leipzig, seit August zwischen Kufstein und dem Brenner und zwischen Salzburg und Wien. Nach dem Start in München sollen die Verbindungen bis Dezember 2028 auf Berlin und Neapel ausgedehnt werden, am Ende sind fünf Zugpaare am Tag zwischen Deutschland und Italien geplant. Wenn der Brenner-Basistunnel Ende 2032 in Betrieb geht, werden beide Strecken noch einmal rund eine Stunde kürzer.

Was das für deine Planung heißt: Für Reisen bis Frühjahr 2027 buchst du wie gewohnt EuroCity und Nightjet. Die Tickets für den Frecciarossa sollen voraussichtlich im Frühjahr 2027 in den Verkauf gehen, Preise sind noch nicht bekannt. Wir tragen Fahrplan und Preise hier nach, sobald sie feststehen.

Was kostet die Zugfahrt nach Italien? Sparpreis, Sparschiene und der richtige Buchungszeitpunkt

Die Bahn nach Italien ist günstiger, als viele denken, wenn du früh buchst. Der Super Sparpreis Europa der Deutschen Bahn beginnt bei 19,99 Euro in der zweiten Klasse, zum Beispiel von München nach Bozen, und bei 29,99 Euro in der ersten. Von Hamburg, Köln oder Berlin nach Italien liegen die günstigsten Tickets bei 39,99 Euro. Mit der BahnCard 25, 50 oder 100 gibt es 25 Prozent Rabatt auf den deutschen Streckenanteil. Für Familien ist die wichtigste Regel diese: Kinder bis 14 Jahre fahren in Begleitung einer Person ab 15 Jahren kostenlos mit, bis zu vier Kinder pro Fahrkarte, du musst sie nur bei der Buchung angeben. Wer am Reisetag kauft, zahlt schnell 100 Euro und mehr für dieselbe Strecke.

Die Sparpreise sind zuggebunden und kontingentiert, bis zu sechs Monate im Voraus buchbar. Der Fahrplan für das kommende Jahr wird jeweils Mitte Oktober freigegeben, für Sommerreisen sind also Oktober bis Januar die Monate mit den meisten günstigen Plätzen. Beim Nightjet heißt das Angebot Sparschiene: kontingentiert, nicht erstattbar, Reservierung inklusive, ebenfalls sechs Monate im Voraus und von Montag bis Donnerstag spürbar billiger als am Wochenende. Die günstigsten Sparschiene-Plätze im Sitzwagen kosten oft nur so viel wie ein Abendessen, ein Bett im Schlafwagen ein Vielfaches; wer Ferienbeginn oder Freitag bucht, zahlt für beides deutlich mehr.

Gebucht wird am einfachsten bei bahn.de, dort bekommst du die durchgehende Fahrkarte von deinem Heimatbahnhof bis zum italienischen Ziel, inklusive Nightjet. Die Nightjet-Sparschiene gibt es bei nightjet.com und der ÖBB oft mit mehr Kontingent. Für Strecken innerhalb Italiens buchst du direkt bei Trenitalia oder Italo, deren Frühbuchertarife die DB nicht immer anzeigt. Ein Vergleichsportal wie Omio oder Trainline hilft, wenn du die Anbieter nebeneinander sehen willst.

Gepäck, Fahrrad, Hund und Kinder im Zug

Gepäck: Eine Gewichtsgrenze gibt es nicht, du musst es nur selbst tragen und in die Ablagen heben. Im EuroCity stehen Gepäckregale an den Wagenenden, in den Nightjets der neuen Generation gibt es Schließfächer neben den Mini Cabins und gesicherte Gepäckracks, im Frecciarossa Regale an den Wagenenden und über den Sitzen. Ski und Snowboard fahren im Nightjet mit, im EuroCity sind sie Gepäck wie alles andere.

Fahrrad: Im EuroCity über den Brenner reist dein Rad mit, aber nur mit Stellplatzreservierung, die Plätze sind begrenzt und in der Saison früh weg. Die neuen Nightjets nach Rom haben Fahrradstellplätze, auch hier reservierst du beim Ticketkauf. In Italien nehmen die Regionalzüge montierte Räder für einen kleinen Aufpreis mit, Falträder fahren kostenlos; in Frecciarossa, Frecciargento und Italo kommen Räder nur zusammengeklappt oder verpackt an Bord. Für Radreisen nach Südtirol und an den Gardasee ist der EuroCity deshalb die beste Wahl.

Hund: Bei der Deutschen Bahn fahren kleine Hunde in der Transportbox kostenlos, größere brauchen eine ermäßigte Fahrkarte, Leine und Maulkorb. In Italien gilt bei Trenitalia dasselbe Prinzip: klein in der Box kostenlos, groß mit Ticket, Leine und Maulkorb. Im Nightjet dagegen darf der Hund nur mit, wenn du ein ganzes Abteil buchst, im Liege- oder Schlafwagen oder ein Sechserabteil im Sitzwagen; dazu kommt eine Hundegebühr, Maulkorb und Leine sind Pflicht, in der Mini Cabin sind Hunde nicht erlaubt. Mehr zu den Regeln vor Ort steht in unserem Überblick zu Verkehr und Regeln in Italien.

Kinder: Mit dem Sparpreis Europa fahren Kinder bis 14 in Begleitung kostenlos, auch auf dem italienischen Abschnitt. Bei Tickets von Trenitalia für Strecken innerhalb Italiens sind Kinder unter vier Jahren frei, ältere zahlen ermäßigt. Im Nightjet ist das eigene Liegeabteil für Familien die entspannteste Lösung, die Kinder haben Platz zum Toben und du hast eine Tür zum Zumachen. In der Mini Cabin dürfen Kinder erst ab zehn Jahren reisen, mit einem Erwachsenen in der Kabine nebenan.

In Italien weiter: Frecciarossa, Italo und Regionalzug

Ab Verona, Bologna oder Mailand bist du im schnellsten Bahnland Europas. Trenitalia fährt mit Frecciarossa und Frecciargento zwischen den großen Städten, dazu Intercitys für die Küstenstrecken und Regionalzüge für alles dazwischen. Italo ist der private Konkurrent auf denselben Schnellfahrstrecken, oft ein paar Euro günstiger und mit ebenso neuen Zügen. Beide brauchen von Mailand nach Rom gut drei Stunden, von Mailand nach Venedig zweieinhalb, von Bologna nach Florenz nicht einmal 40 Minuten, von Rom nach Neapel gut eine Stunde. Schnellzüge sind reservierungspflichtig, dein Sitzplatz steht auf dem Ticket, und je früher du buchst, desto billiger wird es, die Preise steigen wie beim Flug.

Regionalzüge sind das Gegenteil: fester Preis, keine Reservierung, dafür halten sie an jeder Milchkanne. Ein Papierticket für den Regionalzug musst du vor dem Einsteigen am grünen Automaten am Bahnsteig entwerten, sonst droht eine Strafe; ein digital gekauftes Ticket gilt für den gewählten Zug beziehungsweise das gewählte Zeitfenster und braucht keinen Stempel. Zwei Dinge solltest du außerdem wissen: Streiks sind in Italien angekündigt und meist auf einen Tag begrenzt, in den Stoßzeiten morgens und abends fahren dann garantierte Züge, die Listen stehen bei Trenitalia. Und Umsteigezeiten unter zehn Minuten sind bei Regionalzügen sportlich, bei den Schnellzügen dagegen normal.

Die Bahn bringt dich auch dorthin, wo man sie nicht vermutet. Nach Sizilien fährt der Intercity Notte aus Rom oder Mailand über Nacht, in Villa San Giovanni wird der ganze Zug auf die Fähre über die Meerenge von Messina geschoben, du bleibst sitzen und wachst in Sizilien auf. An die Cinque Terre kommst du ohnehin nur mit Zug oder Boot, die fünf Dörfer hängen an einer Regionalstrecke ab La Spezia. Nur Sardinien hat keinen Bahnanschluss, dort führt der Weg über die Fähre nach Sardinien. Für Städtereisen ohne Auto haben wir die besten Ziele in unserem Überblick zu Städtereisen in Italien gesammelt, alle anderen Verkehrsmittel stehen auf der Seite zur Anreise nach Italien. Alle Fähren über die Meerenge und vom Festland stehen im Überblick zur Fähre nach Sizilien.

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Milano Centrale liegt drei Metrostationen vom Dom entfernt. Wer abends mit dem Zug ankommt, schläft am besten rund um den Bahnhof oder in Porta Nuova und bummelt am nächsten Morgen ausgeruht zum Dom.

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Häufige Fragen zur Zugfahrt nach Italien

Wie lange dauert die Zugfahrt von München nach Italien?

Nach Bozen rund vier Stunden, nach Verona knapp sechs, nach Venedig und Bologna rund sieben, nach Mailand siebeneinhalb mit Umstieg in Verona, nach Rom neuneinhalb bis zehn Stunden mit einem Umstieg oder eine Nacht im Nightjet. Ab Sommer 2027 fährt der Frecciarossa direkt: Mailand in sechseinhalb, Rom in achteinhalb Stunden.

Gibt es einen Nachtzug nach Italien?

Ja, zwei täglich aus Deutschland: den ÖBB Nightjet von München über Salzburg, Villach, Bologna und Florenz nach Rom und den Nightjet von Stuttgart über München und Salzburg nach Venedig. Aus Wien fahren eigene Nightjets nach Venedig und Rom. Nach Mailand gibt es seit Dezember 2025 keinen Nachtzug mehr.

Gibt es einen Direktzug von München nach Mailand?

Im Fahrplan 2026 steigst du in Verona um, die Fahrt dauert rund siebeneinhalb Stunden. Ab Sommer 2027 fährt der Frecciarossa 1000 täglich ohne Umstieg von München über Innsbruck und Verona nach Mailand, geplant sind sechseinhalb Stunden.

Was kostet die Bahnfahrt nach Italien?

Mit dem Super Sparpreis Europa ab 19,99 Euro nach Südtirol und ab 39,99 Euro aus dem Norden Deutschlands nach Italien, jeweils zweite Klasse und einfache Fahrt, Stand September 2026. Kinder bis 14 fahren in Begleitung kostenlos, BahnCard-Inhaber bekommen 25 Prozent auf den deutschen Anteil. Im Nightjet gilt die ÖBB Sparschiene, im Sitzwagen am günstigsten, im Schlafwagen mit eigener Dusche am teuersten.

Wann fährt der Frecciarossa von München nach Rom?

Nach Angaben der Deutschen Bahn ab Sommer 2027, täglich ein Zug nach Rom und einer nach Mailand. Der Verkauf der Tickets soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 beginnen. Bis Dezember 2028 sollen die Züge auch ab Berlin und bis Neapel fahren.

Kann ich mein Fahrrad im Zug nach Italien mitnehmen?

Im EuroCity über den Brenner ja, mit Stellplatzreservierung. Die neuen Nightjets nach Rom haben Fahrradplätze, ebenfalls mit Reservierung. In italienischen Regionalzügen fährt das Rad gegen kleinen Aufpreis mit, in Frecciarossa und Italo nur zusammengeklappt oder verpackt.

Darf mein Hund mit in den Zug nach Italien?

Im EuroCity und in italienischen Zügen ja: kleine Hunde in der Box kostenlos, größere mit ermäßigtem Ticket, Leine und Maulkorb. Im Nightjet nur, wenn du ein ganzes Abteil buchst, gegen Hundegebühr; in der Mini Cabin sind Hunde nicht erlaubt.

Komme ich mit dem Zug nach Sizilien oder Sardinien?

Nach Sizilien ja, mit dem Intercity Notte aus Rom oder Mailand, der in Villa San Giovanni samt Waggons auf die Fähre über die Meerenge von Messina fährt. Sardinien hat keinen Bahnanschluss vom Festland, dorthin nimmst du die Fähre ab Genua, Livorno oder Civitavecchia.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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Bildnachweis: Sabas88, Lizenz: CC BY-SA 4.0

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