La Maddalena, Sardinien | italien.de

La Maddalena


Vor der Nordküste Sardiniens, in der Nähe von Korsika, liegt ein Archipel, auf dem sich der Besucher fast in die Karibik versetzt fühlt: Die Inselgruppe La Maddalena. Sieben felsige Hauptinseln und scheinbar unzählige kleinere Eilande erheben sich hier aus dem kristallklaren Meer, das in allen erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau changiert. Nationalpark und Badeparadies Der Archipel, zu dem die Hauptinseln Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli gehören, steht unter Naturschutz (Parco Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena) und gilt als eine der schönsten und ursprünglichsten Gegenden Sardiniens. Berühmt ist die Region für ihre teils bizarren Granitfelsformationen, ihre Traumstrände, das karibikblaue Wasser und die reiche Pflanzenwelt. Die Hauptinsel Maddalena ist von Palau auf Sardinien aus mit der Fähre...

Vor der Nordküste Sardiniens, in der Nähe von Korsika, liegt ein Archipel, auf dem sich der Besucher fast in die Karibik versetzt fühlt: Die Inselgruppe La Maddalena. Sieben felsige Hauptinseln und scheinbar unzählige kleinere Eilande erheben sich hier aus dem kristallklaren Meer, das in allen erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau changiert.

Nationalpark und Badeparadies

Der Archipel, zu dem die Hauptinseln Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli gehören, steht unter Naturschutz (Parco Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena) und gilt als eine der schönsten und ursprünglichsten Gegenden Sardiniens. Berühmt ist die Region für ihre teils bizarren Granitfelsformationen, ihre Traumstrände, das karibikblaue Wasser und die reiche Pflanzenwelt.

Die Hauptinsel Maddalena ist von Palau auf Sardinien aus mit der Fähre zu erreichen, die mehrmals täglich ablegt. Ein Damm führt zur Nachbarinsel Caprera. Der gesamte Archipel lässt sich am besten vom Wasser aus erkunden. Es steht eine Vielzahl von Ankerplätzen zur Verfügung.

Malerische Buchten und ein rosafarbener Strand

Angesichts der zahlreichen Strände und Badebuchten hat der Urlauber die Qual der Wahl: Ob der weiße Sandstrand der Cala Corsara auf der Insel Spargi oder die Cala Spalmatore und Baia Trinità auf La Maddalena – jeder hat seinen ganz eigenen Reiz. Außergewöhnlich ist die Spiaggia Rosa auf der Insel Budelli: Kleinste Partikel von Meerestieren haben dem Sand seine einzigartig faszinierende rosa Farbe verliehen. Dieses Märchenbuch-Gestade ist allerdings besonders geschützt und nicht für das Baden freigegeben.

Üppige Flora, artenreiche Fauna

Die Pflanzenpracht des Naturschutzgebietes ist reich und farbenfroh. Macchie-Bewuchs wechselt mit Pinien, Myrte und Wacholder, Lorbeer, Ginster und rosafarbenem Oleander. Die Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika ist für ihren Fischreichtum bekannt. Hier tummel sich Zackenbarsche und Meerbarben. Korallen, Seesterne und Anemonen locken Taucher und Schnorchler an. Das Naturschutzgebiet rühmt sich außerdem einer besonders artenreichen Vogelwelt.

Kriegerische Vergangenheit

Was heute wie ein friedliches Naturparadies wirkt, war in der Vergangenheit immer wieder Spielball rivalisierender Mächte. Der Grund liegt auf der Hand: Die strategisch wichtige Lage des Archipels an der Meerenge zwischen Sardinien und Korsika. Schon die Römer wussten die Inselgruppe als Militärstützpunkt zu schätzen. Sie weckte Begehrlichkeiten bei Sarazenen und Osmanen und war Zankapfel der Seemächte Pisa und Genua. Sogar Napoleon Bonaparte streckte die Hand nach dem Archipel aus. Benediktinermönche, Korsen und Festland-Italiener siedelten im Laufe der Jahrhunderte auf den Eilanden. Ab dem 18. Jahrhundert wurde La Maddalena Marinestützpunkt, zunächst unter der Herrschaft des Hauses Savoyen. Noch heute zeugen zahlreiche Befestigungsanlagen davon. In neuerer Zeit waren sogar US-amerikanische Marineschiffe hier stationiert; erst 2008 wurden sie abgezogen.

Die Hauptinsel Maddalena

Die Isola Maddalena ist die größte Insel des Archipels und gleichzeitig seine Namensgeberin. Beim Bummel über die Strandpromenade und durch die hübschen kleinen Gassen lassen sich zahlreiche historische Gebäude, unter anderem die Kirche Santa Maria Maddalena und das Rathaus, entdecken. In der Fußgängerzone warten aber auch charmante Läden sowie nette kleine Lokale und Restaurants auf Besucher. Angeboten werden sardische Spezialitäten, es sind aber auch korsische Einflüsse spürbar.

Die Strände der Isola Maddalena sind überwiegend über die um die Insel herumführende Straße zu erreichen. Zu ihnen gehören die windgeschützte Spiaggia di Spalmatore, die Punta Tegge, mit ihren roséfarbenen Felsen, oder auch die Bucht Punta Nido d´Aquila. Von der Cala Lunga an der Spiaggia Porto Massimo aus hat man einen schönen Blick auf die Nachbarinsel Caprera.

Die kleine Schwester: Caprera

Auf Caprera, der zweitgrößten Insel des Archipels, liegen die Strände etwas versteckter. Einer der beliebtesten ist die Cala Coticcio an der Ostküste, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit den Beinamen „Tahiti“ trägt.

Allgegenwärtig ist auf Maddalenas kleiner Schwester der italienische Nationalheld Giuseppe Garibaldi. Die Casa Bianca, sein ehemaliges Wohnhaus, in dem er bis zu seinem Tode im Jahre 1882 lebte, beherbergt heute ein Museum.


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Bildnachweis: Luca Giudicatti – Lizenz: CC BY-SA 2.0

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