
Moncler ist eine ursprünglich 1952 in den französischen Alpen gegründete Marke für Daunenjacken, die seit der Übernahme durch Remo Ruffini 2003 von Mailand aus als börsennotiertes italienisches Luxusunternehmen geführt wird.
Gegründet wurde Moncler 1952 in Monestier-de-Clermont bei Grenoble von René Ramillon und André Vincent; der Name ist eine Abkürzung des Ortsnamens. Anfangs stellte die Firma Schlafsäcke, Zelte und gefütterte Capes her. Die erste Daunenjacke entstand 1954, zunächst als Wärmeschutz für die eigenen Fabrikarbeiter. Schnell entdeckten Bergsteiger und Skifahrer die Jacken: Moncler rüstete 1954 die italienische Expedition zum K2 und 1968 die französische Skinationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble aus.
Die Wende kam 2003: Der italienische Unternehmer Remo Ruffini kaufte die angeschlagene Marke, verlegte den Sitz nach Mailand und positionierte die Daunenjacke neu, weg von der reinen Funktionskleidung, hin zum Mode- und Statusobjekt. 2013 ging Moncler an die Mailänder Börse, 2020 übernahm die Gruppe die italienische Marke Stone Island. So wurde aus einem französischen Bergsportlabel eines der erfolgreichsten italienischen Luxusunternehmen.
Ein eigenes Museum hat Moncler nicht, doch die Marke ist heute in Mailand zu Hause. Im Modeviertel quadrilatero della moda rund um die Via Montenapoleone findet sich der Moncler-Flagship-Store zwischen den großen Labels. Wer die alpinen Wurzeln nachvollziehen will: 1954 rüstete Moncler die italienische K2-Expedition aus, 1968 das französische Ski-Nationalteam bei den Winterspielen in Grenoble.
Moncler wurde 1952 in Frankreich gegründet, wird aber seit der Übernahme durch Remo Ruffini 2003 von Mailand aus geführt und ist heute ein an der Mailänder Börse notiertes italienisches Luxusunternehmen.
Für hochwertige Daunenjacken, die ursprünglich als Expeditionsausrüstung entstanden und heute als Luxus-Mode gelten.
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