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Das Forum Romanum ist das Herz des antiken Rom und eine der eindrucksvollsten Ausgrabungsstätten der Welt. Im Tal zwischen dem Kapitol und dem Palatin lag über Jahrhunderte das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum eines Weltreichs. Hier wurden Gesetze beschlossen, Triumphzüge gefeiert und Götter verehrt. Wer heute über die alten Pflastersteine der Via Sacra geht, wandelt buchstäblich auf den Wegen der Cäsaren. Diese Seite führt durch die Geschichte und die wichtigsten Monumente des Forums und gibt vor allem praktische Hinweise für den Besuch, von der Ticketfrage bis zum passenden Eingang.
Das Forum Romanum lässt sich nicht einzeln, sondern nur zusammen mit dem Kolosseum und dem Palatin besichtigen. Ein einziges Kombiticket öffnet alle drei Stätten und ist ab dem ersten Einlass in der Regel 24 Stunden gültig. Das bedeutet: Wer am Nachmittag das Kolosseum besucht, kann Forum und Palatin bequem am Folgetag anschließen. Für das Kolosseum muss vorab ein fester Zeitslot reserviert werden, denn der Andrang ist groß und spontane Tickets sind an vielen Tagen ausverkauft. Eine frühzeitige Buchung online ist daher dringend zu empfehlen.
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Für Forum und Palatin gibt es mehrere Eingänge. Der bequemste liegt direkt am Titusbogen an der Via Sacra, gleich neben dem Kolosseum, sodass sich ein Besuch der drei Stätten in einem Zug verbinden lässt. Ein zweiter Zugang befindet sich an der Via della Salara Vecchia beziehungsweise am Largo della Salara Vecchia an der Via dei Fori Imperiali, ein weiterer führt über den Palatin herauf. Geöffnet ist das Gelände morgens ab neun Uhr bis etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, die Schließzeit wandert also mit der Jahreszeit. Für den Rundgang durch das Forum sollten Sie mindestens anderthalb bis zwei Stunden einplanen, mit Palatin und Kolosseum füllt der Besuch leicht einen halben oder ganzen Tag.
Der Ort, an dem das Forum entstand, war ursprünglich feuchtes Sumpfland zwischen den Hügeln. Erst die Cloaca Maxima, ein gewaltiges Entwässerungssystem, machte das Tal nutzbar. Der Boden wurde trockengelegt und gepflastert, und nach und nach wuchs hier der öffentliche Platz heran, auf dem sich das Leben der jungen Stadt bündelte. Schon früh standen hier heilige Bauten wie der Tempel der Vesta und die Regia, der alte Amtssitz. Aus einem Marktplatz wurde über die Jahrhunderte die Bühne der römischen Macht.
Kaum ein anderer Ort versammelt so viele berühmte Bauwerke auf engem Raum. Mittelachse des Geländes ist die Via Sacra, die heilige Straße, über die einst die siegreichen Feldherren in ihren Triumphzügen zum Kapitol zogen. An ihr und um sie herum reihen sich die Zeugen von tausend Jahren Geschichte.
Zu den eindrucksvollsten Resten zählt der Tempel des Saturn mit seinen hoch aufragenden Säulen, in dem einst der römische Staatsschatz lagerte. Besonders gut erhalten ist der Tempel des Antoninus Pius und der Faustina, weil er im Mittelalter zur Kirche umgebaut und dadurch vor dem Abriss bewahrt wurde. Vom runden Tempel der Vesta, in dem die Vestalinnen das heilige Feuer hüteten, stehen noch anmutige Säulen, daneben liegt das weitläufige Haus der Vestalinnen. Am östlichen Ende erhebt sich der marmorne Titusbogen, der an die Eroberung Jerusalems erinnert, während der mächtige Septimius-Severus-Bogen den westlichen Abschluss bildet.
Auch die politischen Bauten sind noch zu erkennen. Die gut erhaltene Curia Iulia war der Versammlungssaal des römischen Senats, vor ihr lag mit den Rostra die Rednertribüne, von der aus die großen Redner zum Volk sprachen. Die weite Fläche der Basilica Iulia diente als Gerichts- und Geschäftshalle. Nicht zu übersehen ist die Stelle des Tempels des Caesar, errichtet an jenem Ort, an dem der Leichnam des ermordeten Diktators verbrannt wurde und an dem noch heute Besucher Blumen niederlegen.
Mit dem Ende des Römischen Reiches verfiel das Forum. Ab dem Mittelalter wurden viele Bauten abgetragen und ihr Stein für neue Kirchen und Paläste verwendet, unter anderem für den Petersdom. Das einst prächtige Zentrum versank unter Erde und Schutt, Viehweiden und Gärten breiteten sich über den Ruinen aus. Das Tal trug lange den Namen Campo Vaccino, Kuhweide. Erst ab dem späten 18. Jahrhundert begannen systematische Ausgrabungen, die das Forum wieder ans Licht holten. Bis in die 1920er Jahre wurde fast die gesamte Anlage freigelegt, und bis heute fördern Archäologen an einzelnen Stellen neue Funde zutage.
Das Forum liegt fast ohne Schatten in der prallen Sonne, weshalb sich ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag lohnt, wenn das Licht weich wird und die Hitze nachlässt. Feste Schuhe sind auf dem antiken Pflaster ratsam, ebenso Sonnenschutz und Wasser. Das Forum bildet mit dem Kolosseum und dem Palatin ein zusammenhängendes Ensemble und lässt sich hervorragend mit weiteren Zielen der Ewigen Stadt verbinden. Wer mehr über die Hauptstadt erfahren möchte, findet in unserem Überblick zu Rom zahlreiche Anregungen, und auch die Region Latium rund um die Stadt hält lohnende Ausflüge bereit.
Ja. Das Forum lässt sich nur mit einem Kombiticket besuchen, das zugleich für das Kolosseum und den Palatin gilt. Es ist ab dem ersten Einlass meist 24 Stunden gültig, sodass sich die drei Stätten auch auf zwei Tage verteilen lassen. Eine Buchung vorab wird empfohlen.
Für das Kolosseum ist ein fester Zeitfenster-Slot Pflicht und sollte frühzeitig online reserviert werden, da die Tickets oft ausverkauft sind. Forum und Palatin können Sie innerhalb der Gültigkeit des Tickets flexibel betreten, ohne festen Termin.
Der bequemste Eingang liegt am Titusbogen an der Via Sacra direkt neben dem Kolosseum. Ein weiterer befindet sich an der Via della Salara Vecchia an der Via dei Fori Imperiali, ein dritter führt über den Palatin. Die genauen Zugänge können sich je nach Saison ändern.
Für das Forum allein sollten Sie mindestens anderthalb bis zwei Stunden einplanen. Zusammen mit dem Palatin und dem Kolosseum füllt der Rundgang leicht einen halben bis ganzen Tag. Wer die antike Geschichte auf sich wirken lassen will, nimmt sich am besten reichlich Zeit.
Zu den Höhepunkten zählen die Via Sacra, der Tempel des Saturn, der Tempel des Antoninus Pius und der Faustina, der Tempel der Vesta mit dem Haus der Vestalinnen, der Titusbogen, der Septimius-Severus-Bogen, die Curia Iulia als Senatsgebäude sowie die Basilica Iulia und die Rostra.
Am angenehmsten ist der frühe Morgen kurz nach der Öffnung um neun Uhr oder der späte Nachmittag, wenn Hitze und Andrang nachlassen. Das Gelände ist bis etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang geöffnet. Frühling und Herbst gelten als die schönsten Jahreszeiten für Rom.
Ein Pass, viele Sehenswürdigkeiten: oft günstiger und ohne Anstehen. Buchbar über GetYourGuide.
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