Parco del Conero, Riviera del Conero, Marken | italien.de

Parco del Conero

Der Parco del Conero: Das grüne Herz der Marken

Über eine Fläche von 5800 Hektar – von den Städten Ancona über Camerano und Numana bis nach Sirolo und von der Meeresküste bis in die waldreichen Gebirgszüge des Hinterlands - so weit erstreckt sich der Conero Nationalpark. Seinen Namen verdankt das gesamte Gebiet dem gleichnamigen Berg, dem 572 Meter hohen Monte Conero, der sich an der ansonsten weitgehend flachen Adriaküste steil abfallend ins Meer schiebt.

Das Centro Visite

Erste Anlaufstelle für Besucher des attraktiven Naturschutzgebietes ist das moderne, gut ausgestattete Besucherzentrum (Centro Visite) in der Ortschaft Sirolo. Hier gibt es nicht nur nützliche Informationen für Exkursionen im Park, ob auf eigene Faust, entlang der zahlreichen Wanderwege, oder aber im Rahmen einer der geführten Touren, die in großer Auswahl angeboten werden. Die Räumlichkeiten und Außenanlagen des Zentrums sind auch ein beliebter Veranstaltungsort für kulturelle Events oder Kinderfreizeiten. Ein Souvenirladen, der unter dem Label „Terre del Conero” auch lokale Spezialitäten - u.a. Wein, Olivenöl und Honig - im Sortiment hat, und verschiedene Besucher-Services, wie ein Nordic-Walking-Stock-Verleih, runden das Angebot des Zentrums ab.

Vielfältige Sportaktivitäten

Wanderer, Kletterer, Reiter und Mountainbiker – sie alle finden im Conero-Park hervorragende Bedingungen vor. Die nahen Küsten sind ein Paradies für Wassersportler – von Schwimmen, Segeln, Kite-Surfen bis zum Tauchen ist hier alles möglich. Das Wasser ist kristallklar und der Meeresboden, der von einer Vielfalt an farbenprächtigen Tieren und Wasserpflanzen besiedelt ist, läd zu ereignisreichen Unterwassertouren ein. Viele Strände sind hier mit der begehrten Bandiera Blu ausgezeichnet.

Einzigartige Flora und Fauna

Doch nicht nur Sportler, auch Naturliebhaber zieht es Jahr für Jahr in großer Zahl in das sehenswerte Naturreservat. Die Wanderwege des Parks führen durch eine üppig grüne Waldlandschaft aus Steineichen, Zypressen, Ginster und Pinien. Auch auf den Erdbeerbaum, den Komaros, stößt man im Coneropark immer wieder: Von der botanischen Bezeichnung dieses Gehölzes leitet sich der Name des gesamten Landstrichs ab.

Besonders beliebt ist das Naturschutzgebiet auch bei Vogelbeobachtern. Die Gegend ist insbesondere für die seltenen Greifvogelarten bekannt, die es hier zu entdecken gibt. Optimale Reisezeit für das Birdwatching ist das Frühjahr: Dann machen unzählige Zugvögel auf dem Rückweg aus ihren afrikanischen Winterquartieren im Conero Rast. Es heißt, mit etwas Glück könne man zu dieser Zeit tausende von Raubvögeln im Park zu sehen bekommen.

Bildnachweis: Stefania Vecchioni – Lizenz: Associazione Riviera del Conero | italien.de

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