Petersdom, Rom | italien.de

Petersdom

Der Petersdom: Imposantes Pflichtprogramm für Romurlauber

Ob man nun religiös ist oder nicht: Ein Besuch von Rom muss die Besichtigung des Petersdoms mit einschließen. Seine gewaltigen Ausmaße, seine unschätzbaren Kunstwerke und seine Architektur begeistern täglich rund 20.000 Besucher. Sie verlaufen sich in dem riesigen Bauwerk, und so hat man genug Platz und Zeit, um sich in Ruhe im Petersdom umzuschauen.

Wer den Petersdom nur von Fotos oder aus dem Fernsehen kennt, hat keine Vorstellung von der gewaltigen Größe dieser Patriarchalbasilika und dem angrenzenden Petersplatz. Dieser ist etwa 240 x 320 m groß. Er wird umrahmt von vier Reihen Kolonnaden, bestehend aus 284 Säulen und 88 Pfeilern. Auf den Kolonnaden stehen 140 Heiligenstatuen, jede mit einer Höhe von 3,20 m.

Der Petersdom, auch Peterskirche oder einfach St. Peter genannt, wurde in 150 Jahren Bauzeit errichtet. Die Weihung erfolgte 1626. Die Peterskirche ist ca. 190 m lang, die Breite der Kirchenschiffe beträgt 58 m und an der breitesten Stelle 140 m. Während das Mittelschiff etwa 45 m hoch ist, ragt die Kuppel 136 m empor. Zehntausende Menschen passen in die Kirche, der Petersplatz kann weitere 100.000 Besucher aufnehmen. International bekannt sind die Bilder vom Papstsegen "Urbi et Orbi" und von weiteren Hochfesten der katholischen Kirche.

Im Inneren des Petersdoms

Auf den Grundsteinen aus dem Jahr 320 wurde ab 1506 der Petersdom errichtet. Die Kuppel befindet sich exakt über dem Grab des Petrus, des Namensgebers der Basilika. Das Grab befindet sich am Kreuzungspunkt von Lang- und Querschiff, die die lateinische Kreuzform des gesamten Petersdoms bilden. Die Besichtigung der Kirche ist kostenlos. Man sollte aber alles Kurze an Röcken, Kleidern und Hosen im Hotel lassen, und auch die Schultern sollten bedeckt sein. Wer in die Kuppel oder auf das Dach hinauf möchte, muss sich an separaten Eingängen einfinden und Eintritt bezahlen. Es gibt Aufzüge, die sich besonders für beleibtere Besucher empfehlen, denn die Treppen werden nach oben hin sehr schmal. Der Aufstieg lohnt sich, denn viele der Gemälde in der von Michelangelo stammenden Kuppel sieht man von unten aus nicht. Der Ausblick auf Rom und den Vatikan vom Dach des Petersdoms aus ist unbezahlbar.

 

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Bildnachweis: compactapfel – Lizenz: CC BY-ND 2.0

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