Punta Prosciutto, Salento, Apulien | italien.de

Punta Prosciutto

Die Punta Prosciutto, in der Provinz Lecce in Apulien, gehört zur Gemeinde Porto Cesareo. Die Gegend ist durch mediterrane Macchie-Vegetation, Dünen und kilometerlange Sandstrände geprägt.

Weißer Strand, kristallklares Wasser

Die Spiaggia di Punta Prosciutto befindet sich im Nordwesten der Provinz Lecce, auf der Halbinsel Salento. Der Strand zeichnet sich durch bis zu acht Meter hohe Dünen, weißen Sand und kristallklares, seichtes Wasser aus. Er fällt flach ab und ist deshalb auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Von der Straße aus ist er überwiegend über Holzstege zu erreichen. Die Parkmöglichkeiten sind allerdings begrenzt und öffentliche Verkehrsmittel gibt es kaum.

 

Die Strandnutzung ist kostenlos und es können unterschiedliche Wassersportarten ausgeübt werden. Es existiert aber kaum eine touristische Infrastruktur. Abgesehen von ein oder zwei mobilen Kiosken in während der Hauptsaison gibt auch keine Restaurants oder Bars in Strandnähe, sodass Urlauber sich auf Selbstversorgung einstellen sollten.

Natur- und Meeresschutzgebiet

Die Dünen von Punta Prosciutto gehören zum regionalen Naturschutzgebiet Palude del Conte und Duna Costiera, das sich über eine Fläche von 898 Hektar ausdehnt. Hinter den Dünen befindet sich das Feuchtgebiet Serra degli Angeli.

 

Zur Gemeinde Porto Cesareo gehört außerdem das Meeresschutzgebiet von Porto Cesareo: Mit 16.654 Hektar ist es das drittgrößte Italiens. Es erstreckt sich über drei Schutzzonen und 32 Kilometer Küstenlinie, zwischen Porto Cesareo und Nardò.

Torre Colimena und Torre Lapillo

An der Küste wurden einst zahlreiche Festungstürme errichtet, von denen einige bis heute erhalten sind. Punta Prosciutto liegt zwischen dem Torre Colimena im Westen und dem Torre Lapillo im Osten. Beide wurden einst von Karl V zum Schutz gegen osmanische Invasoren errichtet.

Ausflug nach Lecce

Punta Prosciutto ist gut 40 Kilometer von der Provinzhauptstad Lecce entfernt, die für ihre reiche Barock-Architektur aus lokalem Tuffstein berühmt ist und auch das „Florenz des Südens“ genannt wird. Bestes Beispiel hierfür ist die Kathedrale Santa Croce, mit ihrer kunstvollen Fassade, dem Glockenturm und zahlreichen Skulpturen. Lecce ist von Punta Prosciutto aus über die SP359 in rund einer Dreiviertelstunde zu erreichen.

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