Die Uffizien in Florenz | italien.de

Uffizien

Von der Antike bis zum Barock

Bei einem Besuch in Florenz gibt es kaum eine Möglichkeit, die Uffizien zu umgehen, denn in den Räumlichkeiten der ehemaligen Büros befinden sich heute Kunstwerke aus den unterschiedlichsten Zeitaltern. Die beeindruckende Sammlung zieht Kunstliebhaber aller Art in ihren Bann. In den heiligen Hallen befinden sich über 1.000 Werke von atemberaubender Schönheit.

Die Gebäude der Uffizien wurden ursprünglich erbaut, um hier die Büros toskanischer Amtsträger unterzubringen. Aus diesem Hintergrund leitet sich auch der Name ab, denn "Uffici" ist das italienische Wort für "Büros". Der Architekt und Bauherr war Giorgio Vasari, der den Räumlichkeiten seinen Stempel aufdrückte. Zu Teilen übernahm Vasari das Mauerwerk älterer Gebäude und band dies in den Bau mit ein. Zudem verstärkte er die Wände durch Säulenträger, die noch heute vorhanden sind. Es dauerte nicht lange, bis aus Teilen der Büros Räume für Kunstsammlungen wurden, was nicht zuletzt auch an der Schönheit des Baus gelegen hat.

Uffizien: Eine Geschichte voller Wandlungen

Nach dem Bau der Uffizien im 16. Jahrhundert entschlossen sich nachfolgende Herrscher diese umzufunktionieren, und so erschufen sie Kunstgalerien und richteten Werkstätten ein. Der Gebäudekomplex hatte also schon früh einen Bezug zur Kunst. Im Laufe der Zeit wurden zunehmend Sammlerstücke in den Räumen untergebracht, und langsam nahm die Größe der Sammlung zu. Die Kunstwerke kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Leihgaben und Geschenke an die Stadtväter, aber auch Erbschaften, sorgten dafür, dass sich die Uffizien immer mehr füllten.

Die Uffizien heute

Nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch andere Besucher werden von dem wertvollen Kulturgut in den Bann gezogen. In den Uffizien lassen sich die verschiedensten Werke aus der Zeit vom 13. bis zum 18. Jahrhundert besichtigen. Die wohl bekannteste Sammlung ist die Galleria degli Uffizi. Hier werden Kunstwerke aus der italienischen Renaissance gezeigt. Dabei können die Besucher durch über 45 Räume flanieren, Gemälde, Skulpturen und Schmuckstücke besichtigen und in eine Kunstgeschichte voller Wandel eintauchen.


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Bildnachweis: bernhard2013 – Lizenz: CC BY 2.0

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