Venusia, Basilikata | italien.de

Venusia

Venusia (heute Venosa) war zur Zeit der Römer eine der bevölkerungsreichsten Kolonien wobei die Besiedelung in die Altsteinzeit zurückreicht. Durch ihre Größe und die Anbindung an die Via Apia wurde Venusia zu einer der führenden römischen Städten. Geschichtlich ist dies durch die vielen Tempel und das Amphitheaters belegt. Zudem hatte auch das frühe Christentum hier eine Heimat, sowie seit 389 die erste jüdische Gemeinde in Italien. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde Venusia immer wieder von Katastrophen heimgesucht, unter anderem einem Erdbeben. Im Laufe der Zeit versank die Stadt auch aufgrund Aufstände und wirtschaftlicher Probleme in die Bedeutungslosigkeit. Heute lebt Venosa von der Landwirtschaft, insbesondere dem Weinbau, und von den Touristen die hier noch Reste der römischen Stadt besichtigen können. Auch Horaz wurde in Venusia geboren, neben weiteren bedeutenden Personen, wie etwa Manfredi, der Sohn des Kaisers Kriedrich II oder Don Carlo Gesualdo, Fürst von Venosa, der ein bedeutender Komponist der Renaissance war.

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Bildnachweis: D.N.R. – Lizenz: CC BY-SA 3.0

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