Villa Olmo, Como, Lombardei | italien.de

Villa Olmo

Der Bau der majestätischen Villa Olmo wurde Ende des 18. Jahrhunderts fertiggestellt. Ein Blick auf die Gästeliste enthüllt Besuche von Fürst Metternich, Kaiser Ferdinand I, Feldmarschall Radetzky, Garibaldi oder Napoleon Bonaparte. Der letzte Besitzer des herrschaftlichen Bauwerks verstarb 1925, und die Villa wurde zum Eigentum der Stadt Como. Direkt am Ufer des Comer Sees gelegen, wird die Villa Olmo heute für Ausstellungen genutzt. Während der schöne Park frei zugänglich ist, kann man die Villa nur während der Kunstausstellungen besichtigen. Die stilvolle Villa ist ein sehr populäres und attraktives Fotomotiv.

Die prächtigen Grünanlagen der Villa Olmo

Ihren Namen erhielt die Villa aufgrund einer alten Ulme, die einst auf dem Grundstück stand. Der Garten im Stil des Barocks erstreckt sich von der Villa bis hin zum See. Die Bäume und Rasenflächen wurden symmetrisch angeordnet. Zentrum der Gartenanlage ist ein schöner Springbrunnen, der zwei spielende Kinder und ein Seeungeheuer darstellt. Vom Garten aus kann man einen fantastischen Blick über den Comer See genießen. Der frühere Garten hinter dem Gebäude wurde später in einen englischen Park verwandelt. Die Parkanlage wird von einem kleinen Bach durchzogen, außerdem gibt es einen neoklassizistischen Tempel. Fast 800 Bäume stehen mittlerweile im Park der Villa Olmo, darunter Rosskastanien und Platanen. Darüber hinaus wurden mehr als 400 Büsche und Sträucher gepflanzt.

Die Verwandlung der Villa Olmo im Lauf der Zeit

Ein Schweizer Architekt erbaut die Villa Olmo im 18. Jahrhundert für die reiche Familie Odescalchi. Am Eingang imponieren die Säulen, während man im Inneren opulentes Mobiliar, Stuck, goldene Verzierungen und Fresken an den Wänden bestaunen kann. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebäude immer weiter ausgebaut. Es kamen unter anderem die beiden Seitenflügel hinzu, die aber an den Stil der Villa angepasst wurden. 1824 übernahm die Familie Raimondi das Bauwerk. Im Jahr 1883 wurde die Villa Olmo an einen italienischen Herzog verkauft, der größere Veränderungen durchführen ließ. So wurde die Decke herausgebrochen, um eine große Halle zu schaffen. Darüber hinaus wurde ein kleines Theater mit 92 Sitzplätzen umgesetzt.

Bildnachweis: Maurizio Moro – Lizenz: CC BY-SA 4.0

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