Basilikata
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Sehenswürdigkeiten in Basilikata

2 Sehenswürdigkeiten und Highlights in Basilikata: mit Karte, Kategorien und Tipps für die Umgebung.

Von der italien.de-Redaktion

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Basilikata im Überblick

Die Basilikata ist eine der ursprünglichsten Regionen Italiens, und ihr bekanntestes Bild ist die Höhlenstadt Matera mit ihren Sassi. Dazu kommen die spektakulären Bergdörfer der Dolomiti Lucane, zwei sehr unterschiedliche Küsten und die Spuren der Griechen und Normannen. Die Highlights verteilen sich grob auf drei Gegenden: Matera im Osten, die wilden Berge im Landesinneren und die beiden Küsten am Tyrrhenischen und am Ionischen Meer. Hier bekommst du sie im Überblick.

Matera und die Sassi

Matera gehört zu den ältesten durchgehend bewohnten Städten der Welt. Ihr Herzstück sind die Sassi, zwei Viertel aus Wohnhöhlen, die direkt in den Kalkstein geschlagen wurden und heute UNESCO-Welterbe sind. Wer durch die verschachtelten Gassen läuft, geht an Felsenkirchen mit byzantinischen Fresken vorbei und blickt über eine Schlucht auf die Höhlensiedlungen der anderen Talseite. 2019 war Matera Europäische Kulturhauptstadt, und ihre Kulisse diente immer wieder als Drehort, von Passionsfilmen bis zum James Bond. Am schönsten ist die Stadt früh am Morgen und zur blauen Stunde, wenn die Sassi warm beleuchtet sind.

Bergdörfer und wilde Natur

Im Landesinneren ragen die Dolomiti Lucane auf, zerklüftete Sandsteinzacken, an die sich zwei der schönsten Dörfer Italiens klammern: Castelmezzano und Pietrapertosa. Zwischen beiden spannt sich der Volo dell'Angelo, eine Seilrutsche, an der du kopfüber über das Tal fliegst. Weiter südlich thront die Geisterstadt Craco als verlassene Ruinenstadt auf einem Lehmhügel, ein bizarrer und oft gefilmter Anblick. Ganz im Süden schützt der Pollino-Nationalpark, der größte Italiens, uralte Schlangenhaut-Kiefern und Wolfsreviere.

Küste und Antike

Die Basilikata hat zwei Meere. Am schmalen tyrrhenischen Streifen liegt Maratea, die Perle des Tyrrhenischen Meers, mit einer steilen Felsküste und einer 21 Meter hohen Christusstatue, die über dem Ort wacht. Die ionische Seite ist flach und sandig: rund um Metaponto erinnern die Tavole Palatine, die Säulen eines Hera-Tempels, an die griechische Kolonie der Magna Graecia. Im Hinterland lohnen Venosa mit seinen römischen Ausgrabungen und dem Geburtshaus des Dichters Horaz sowie die Normannenburg von Melfi. Die Regionshauptstadt ist Potenza, die höchstgelegene Regionalhauptstadt Italiens.

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Basilikata?
Das bekannteste Ziel sind die Sassi von Matera, ein UNESCO-Welterbe aus Wohnhöhlen. Dazu kommen die Bergdörfer Castelmezzano und Pietrapertosa in den Dolomiti Lucane, die Küstenstadt Maratea am Tyrrhenischen Meer und die griechischen Tempelreste von Metaponto am Ionischen Meer.
Was macht Matera so besonders?
Matera ist eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt. Ihre Sassi wurden direkt in den Fels geschlagen und sind UNESCO-Welterbe. 2019 war die Stadt Europäische Kulturhauptstadt und diente vielfach als Filmkulisse.
Kann man in der Basilikata baden?
Ja, die Region hat zwei Küsten. Am Tyrrhenischen Meer ist Maratea felsig und dramatisch, am Ionischen Meer rund um Metaponto und Policoro ist die Küste flach und sandig, gut für Familien.
Wie kommt man in die Basilikata?
Die Region hat keinen großen eigenen Flughafen. Am nächsten liegt Bari in Apulien, von dort erreichst du Matera in gut einer Stunde. Für Berge und Küste ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar, viele Ziele liegen abgelegen.
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