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Wandern auf Sardinien: Supramonte, Gennargentu und die schönsten Küstenwege
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Wandern auf Sardinien: Supramonte, Gennargentu und die schönsten Küstenwege

Wandern auf Sardinien: Cala Goloritzè, Gola di Gorropu, Tiscali, Punta La Marmora, Capo Testa und Selvaggio Blu mit Gehzeiten, Zugangsregeln 2026 und Saison.

Wandern auf Sardinien heißt Kalkwände über türkisem Wasser, Schluchten mit 500 Meter hohen Wänden, Hochplateaus mit Ziegen und Wacholder und ein Gipfel, von dem du an klaren Tagen beide Küsten siehst. Die besten Touren liegen im Supramonte zwischen Dorgali und Baunei, im Gennargentu um die Punta La Marmora und an den Kaps im Norden und Nordwesten. Hier stehen die Wanderungen, die sich lohnen, mit Gehzeiten, Zugangsregeln 2026 und dem, was auf der Insel anders ist als in den Alpen: kaum Hütten, wenig Wasser und ein Sommer, der Wanderer von Juli bis Ende August besser an den Strand schickt.

Wanderregionen: Supramonte, Gennargentu und die Kaps

Drei Landschaften tragen fast alle großen Touren. Der Supramonte ist das Kalkgebirge über dem Golfo di Orosei, zwischen Nuoro, Oliena, Dorgali und Baunei: Hochebenen zwischen 600 und 1.400 Metern unter dem Monte Corrasi mit 1.463 Metern, Schluchten wie die Gola di Gorropu, verborgene Nuraghendörfer wie Tiscali und die Steilküste, an der die Buchten Cala Luna, Cala Sisine und Cala Goloritzè nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Der Gennargentu südlich davon ist das höchste Massiv der Insel, ein Schiefergebirge um Fonni und Desulo, dessen Gipfel Punta La Marmora 1.834 Meter misst. Dazu kommen die Kaps: Capo Testa mit dem Valle della Luna im Norden, Capo Caccia und der Naturpark Porto Conte bei Alghero, die Sieben Brüder (Sette Fratelli) im Südosten und die Minenküste des Sulcis im Südwesten mit dem Cammino Minerario di Santa Barbara. Die Orte an diesen Küsten, von Masua bis Bosa, stellen wir auf unserer Seite mit Geheimtipps für Sardinien vor.

Was du in keiner der drei Regionen findest, sind bewirtschaftete Hütten mit Halbpension. Übernachtet wird im Tal, in Cala Gonone, Dorgali, Baunei, Santa Maria Navarrese oder in den Bergdörfern Fonni, Desulo und Oliena, und die Touren sind Tagestouren mit Rucksack. Markiert wird nach italienischem Muster mit rot-weißen Zeichen des CAI, der Sentiero Italia quert die Insel von Nord nach Süd, auf vielen Nebenwegen bleiben aber Steinmännchen und der eigene Orientierungssinn die einzige Führung.

Golfo di Orosei: Cala Goloritzè und Cala Luna zu Fuß

Die berühmteste Wanderung der Insel führt zur Cala Goloritzè, der Kieselbucht unter der 143 Meter hohen Kalknadel Aguglia. Start ist Su Porteddu auf der Hochebene Golgo oberhalb von Baunei, der Weg misst rund 3,5 Kilometer bei etwa 470 Höhenmetern, abwärts anderthalb Stunden, bergauf zurück bis zu zwei, und zwar in der Mittagshitze, weil du nach dem Bad wieder hochmusst. Seit 2020 gelten feste Regeln, die das ganze Jahr greifen: höchstens 250 Personen gleichzeitig in der Bucht, gebucht wird über die App Heart of Sardinia oder die Seite der Gemeinde Baunei (2026: 7 Euro, Kinder unter 5 frei), das Fenster öffnet drei Tage vorher um Mitternacht, der Abstieg wird ab 7:30 Uhr freigegeben und am frühen Nachmittag geschlossen, Hunde bleiben auch angeleint draußen, und Boote dürfen nicht anlanden. Wer ohne Buchung oben ankommt, dreht um.

Die zweite Klassikerin ist der Weg von Cala Fuili nach Cala Luna, rund fünf Kilometer über ständiges Auf und Ab durch Macchia und über Kalkstufen, anderthalb bis zwei Stunden je Richtung, ohne Schatten und ohne Wasser unterwegs. Cala Fuili liegt am Ende der Küstenstraße von Cala Gonone, der Parkplatz ist im Sommer früh voll. Auch Cala Luna hat seit 2025 ein Tageskontingent, das Dorgali und Baunei gemeinsam verwalten, mit Buchung und QR-Code; für die Rückfahrt kannst du das Linienboot nach Cala Gonone nehmen, wenn du den Rückweg sparen willst. Weiter südlich erreichst du Cala Mariolu und Cala Sisine nur über lange Abstiege von der Hochebene oder per Boot, beide ebenfalls mit Tageslimit. Die Übersicht dazu steht auf unserer Seite zu den Stränden Sardiniens.

Blick vom Wanderweg durch Steineichen auf die Kalknadel Aguglia über der Cala Goloritzè
Cala Goloritzè vom Abstieg aus: Die Aguglia taucht zwischen den Steineichen auf, kurz bevor der Weg die Bucht erreicht.Foto: Unukorno, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Gola di Gorropu und Tiscali: das Innere des Supramonte

Die Gola di Gorropu ist eine Schlucht des Rio Flumineddu auf der Grenze von Urzulei und Orgosolo südlich von Dorgali, deren Wände bis zu 500 Meter aufragen, an der engsten Stelle wenige Meter auseinander. Zwei Zugänge: Von der Brücke Sa Barva im Tal Oddoene bei Dorgali läufst du rund 6,5 Kilometer und zwei Stunden fast eben am Fluss entlang bis zum Schluchteingang. Vom Pass Genna Silana an der SS 125 auf 1.017 Metern führt ein steiler Pfad in etwa anderthalb Stunden hinunter, und dieselben rund 800 Höhenmeter musst du am Nachmittag wieder hinauf. In der Schlucht selbst kletterst du über Felsblöcke, ein Stück weit ohne Ausrüstung, weiter hinein nur mit Führer. Der Betreiber öffnet den Zugang täglich von 10 bis 16:30 Uhr, die Besichtigung endet um 17 Uhr, Tickets gibt es nur bar an der Kasse am Eingang, laut Betreiber 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre; für den Rückweg zum Parkplatz Sa Barva kannst du einen Geländewagentransfer buchen.

Tiscali ist ein Nuraghendorf aus der Zeit zwischen dem 15. und 8. Jahrhundert vor Christus, gebaut in eine eingestürzte Karsthöhle auf dem Monte Tiscali zwischen Oliena und Dorgali. Rund 40 runde Hütten an der Nordwand und etwa 30 rechteckige Bauten an der Südwestseite stehen unter dem Rand der Doline, in der Mitte wächst ein Wald aus Steineichen und Mastix, und durch ein Fenster im Fels siehst du hinunter ins Valle di Lanaittu. Der Aufstieg beginnt in diesem Tal, das du von Dorgali über die Provinzstraße 38 und die Straße 46 Richtung Su Gologone erreichst; rechne mit zwei Stunden hinauf, einer Stunde im Dorf und anderthalb zurück, der Eintritt wird am Eingang bar bezahlt. Auf demselben Ausflug liegen die Quelle Su Gologone und die Grotta di Ispinigoli.

Gennargentu: Punta La Marmora, das Dach der Insel

Der höchste Punkt Sardiniens ist unspektakulär zu erreichen und trotzdem ein Erlebnis: Von der Talstation des kleinen Skigebiets Bruncu Spina oberhalb von Fonni, auf 1.548 Metern, führt der Weg T-702 des Sentiero Italia in rund zwei Stunden und 4,9 Kilometern über den Sattel Arcu Gennargentu auf den Kamm und zum Gipfelkreuz der Punta La Marmora auf 1.834 Metern, 427 Höhenmeter laut Wegverwaltung. Die Alternative über den Bruncu Spina selbst, 1.828 Meter, ist kaum länger und läuft über einen breiten Rücken ohne markierten Pfad. Der Blick reicht bei klarer Luft über halb Sardinien bis zu beiden Küsten. Die Wegverwaltung der Region warnt ausdrücklich vor Herdenschutzhunden, Nebel, Gewittern und im Winter vor Schnee; Bäume gibt es oben keine, also Sonnenschutz und Windjacke mitnehmen. Fonni auf 1.000 Metern ist das höchstgelegene Dorf der Insel und der natürliche Stützpunkt, Desulo die Alternative auf der Westseite.

Küstenwanderungen: Capo Testa, Capo Caccia, Sette Fratelli

Für Halbtagestouren mit Bad danach sind die Kaps die bessere Wahl. Am Capo Testa bei Santa Teresa Gallura führt ein Rundweg von rund sechs Kilometern und etwa 100 Höhenmetern in drei gemütlichen Stunden zwischen Granitblöcken, alten römischen Steinbrüchen und Buchten ins Valle della Luna, das jahrzehntelang eine Aussteigerkolonie in den Granithöhlen beherbergte, bis die Polizei das Tal 2023 räumte. Bei Alghero liegt der Naturpark Porto Conte: Vom Parkplatz am Capo Caccia führt ein Weg von knapp sechs Kilometern zum Turm Torre del Bollo aus dem 17. Jahrhundert und hinunter zur Cala Dragunara, rund zwei Stunden, mit Blick auf die Steilwände des Kaps. Die Escala del Cabirol, die Treppe zur Grotta di Nettuno, ist mit 654 in den Fels gehauenen Stufen keine Wanderung, aber der eindrucksvollste Abstieg der Insel.

Im Südosten, eine gute halbe Stunde von Cagliari, beginnt am ehemaligen Forsthaus Campu Omu an der alten SS 125 der Regionalpark Sette Fratelli. Der Weg zur Punta Sa Ceraxa, mit 1.016 Metern der höchste der sieben Granitgipfel, passiert den Arco dell'Angelo, einen natürlichen Bogen aus rosa Granit, von dem du über das Tal von Castiadas bis zur Lagune Colostrai siehst; wer in Villasimius wohnt, hat hier seine Bergtour. Im Südwesten führt der Cammino Minerario di Santa Barbara als Rundweg von rund 500 Kilometern in 30 Etappen ab Iglesias durch die alten Bergbaureviere des Sulcis und Iglesiente, an Waschanlagen, verlassenen Arbeitersiedlungen und Küstenabschnitten wie Masua und Cala Domestica vorbei; einzelne Etappen lassen sich als Tagestour laufen, der Weg ist markiert.

Selvaggio Blu: Italiens härtester Weitwanderweg

Der Selvaggio Blu folgt der Steilküste des Golfo di Orosei von Santa Maria Navarrese nach Cala Gonone, rund 50 Kilometer je nach Variante, in fünf bis sieben Etappen, und er ist kein Wanderweg im üblichen Sinn. Es gibt Abseilstellen bis 45 Meter, Kletterpassagen bis zum vierten Grad, Hirtenleitern aus Wacholderstämmen, keine Markierung und praktisch kein Wasser, weil der Kalk jeden Regen sofort schluckt. Wer ihn geht, braucht Gurt, Abseilgerät und zwei 50-Meter-Seile, sehr gute Orientierung und in der Regel ein Boot, das Wasser und Essen an die Buchten liefert. Anbieter aus Baunei und Santa Maria Navarrese führen die Tour mit Bergführer und Versorgung per Boot, das ist für alle, die nicht selbst abseilen und Wasserdepots anlegen wollen, der einzige vernünftige Weg. Beste Zeit ist das Frühjahr, dann führen die wenigen Quellen noch Wasser. Als Kostprobe ohne Seil eignet sich die erste Etappe von Santa Maria Navarrese über Pedra Longa, ein markierter Küstenpfad, der zeigt, wie steil das Gelände wird.

Jahreszeit, Hitze, Wasser: die Regeln der Insel

Die Wandersaison auf Sardinien sind April bis Juni und September bis Oktober. Im Frühjahr blüht die Macchia, die Bäche führen Wasser und das Meer ist ab Mai warm genug für das Bad nach der Tour; im Oktober ist das Wasser noch wärmer als im Mai und die Strände sind leer. Im Juli und August steigt das Thermometer in den Tälern des Supramonte regelmäßig über 35 Grad, Schatten gibt es auf den Kalkplateaus kaum, und die Abstiege zu den Buchten beginnen deshalb am frühen Morgen oder bleiben für den Herbst. Vom 1. Juni bis 31. Oktober läuft außerdem die regionale Waldbrandkampagne: Der Zivilschutz der Region veröffentlicht täglich ein Gefahrenbulletin, an Tagen mit hoher Stufe können Wege und Waldgebiete gesperrt werden, offenes Feuer ist in dieser Zeit überall verboten, und am Rand jedes Wanderparkplatzes hängen die Hinweise dazu.

Wasser ist die zweite Regel. Im Karst des Supramonte versickert alles, Brunnen gibt es nur an den Hochebenen-Höfen und an wenigen Quellen wie Su Gologone; drei Liter pro Person sind für einen Tag zur Cala Goloritzè und zurück nicht zu viel. Dazu kommen Sonnenschutz, ein Hut, Schuhe mit fester Sohle für den scharfkantigen Kalk und eine Karte oder eine Offline-Karte auf dem Handy, denn Mobilfunk gibt es in den Schluchten nicht. Herdenschutzhunde begegnen dir auf den Hochebenen und im Gennargentu, halte Abstand zu den Herden und geh ruhig weiter. Gewitter bauen sich im Herbst über den Bergen schnell auf, die Gipfel des Gennargentu und die Kalkplateaus sind dann kein Ort zum Bleiben.

Anzeige · PartnerlinksStützpunkt für den Supramonte: Cala Gonone

Von Cala Gonone aus erreichst du Cala Fuili zu Fuß, die Gorropu-Schlucht und Tiscali in einer halben Stunde und die Boote zu den Buchten liegen im Hafen. Wer lieber oben auf der Hochebene wohnt, sucht in Baunei oder Dorgali.

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Ausgangsorte und Anreise zu den Touren

Für den Supramonte und den Golfo di Orosei wohnst du in Cala Gonone, Dorgali oder Baunei, für die Südbuchten in Santa Maria Navarrese oder Tortolì, von wo aus auch die Boote nach Cala Mariolu und Goloritzè fahren. Fonni und Desulo sind die Stützpunkte im Gennargentu, Santa Teresa Gallura für das Capo Testa, Alghero für Porto Conte. Ohne Auto geht fast nichts, die Ausgangspunkte liegen an Passstraßen und auf Hochebenen ohne Bus; wer mit dem eigenen Wagen anreist, findet Routen und Fahrzeiten auf unserer Seite zur Fähre nach Sardinien, der nächste Fährhafen für den Supramonte ist Arbatax, für Fonni und den Norden Olbia. Geführte Touren lohnen sich dort, wo Orientierung und Ausrüstung den Unterschied machen: in der Gorropu-Schlucht jenseits des ersten Kilometers, auf dem Selvaggio Blu und bei den Nuraghen im Supramonte, die ohne Führer schwer zu finden sind. Wer Wandern mit Rad oder Camper verbindet, findet Stellplätze auf unserer Seite zum Camping auf Sardinien. Wer lieber auf einem Hof schläft, findet die passenden Adressen auf unserer Seite zum Agriturismo auf Sardinien.

Touren & Erlebnisse

Touren & Erlebnisse in Cala Gonone

Häufige Fragen zum Wandern auf Sardinien

Wann ist die beste Zeit zum Wandern auf Sardinien?

April bis Juni und September bis Oktober. Im Frühjahr blüht die Macchia und die Bäche führen Wasser, im Herbst ist das Meer noch warm für das Bad nach der Tour. Im Juli und August wird es in den Tälern regelmäßig über 35 Grad heiß, dann bleiben nur frühe Morgenstunden und Küstenwege mit Bad.

Wie lange dauert die Wanderung zur Cala Goloritzè?

Rund anderthalb Stunden hinunter und bis zu zwei Stunden hinauf, etwa 3,5 Kilometer und 470 Höhenmeter je Richtung ab Su Porteddu auf der Hochebene Golgo. 2026 sind 250 Personen am Tag zugelassen, die Buchung läuft über die App der Gemeinde Baunei ab 72 Stunden vorher, Hunde sind nicht erlaubt.

Kann man die Gola di Gorropu ohne Führer besuchen?

Ja, den Zugang und den vorderen Teil der Schlucht. Von Sa Barva sind es zwei Stunden fast eben am Fluss, von Genna Silana anderthalb Stunden steil hinunter und rund 800 Höhenmeter wieder hinauf. Tiefer in die Schlucht geht es nur mit Führer, weil geklettert werden muss. Geöffnet ist täglich von 10 bis 16:30 Uhr, Tickets nur bar am Eingang.

Welcher ist der höchste Berg Sardiniens und wie kommt man hinauf?

Die Punta La Marmora im Gennargentu mit 1.834 Metern. Der einfachste Weg beginnt an der Talstation des Skigebiets Bruncu Spina bei Fonni auf 1.548 Metern und führt in rund zwei Stunden über 4,9 Kilometer und 427 Höhenmeter zum Gipfelkreuz. Im Winter liegt oben Schnee, im Sommer fehlt jeder Schatten.

Gibt es Hütten wie in den Alpen?

Nein. Sardinien hat keine bewirtschafteten Berghütten mit Übernachtung, die Touren sind Tagestouren von den Dörfern und Küstenorten aus. Auf dem Selvaggio Blu wird im Freien oder in Hirtenunterständen geschlafen, das Wasser kommt per Boot oder aus vorher angelegten Depots.

Ist der Selvaggio Blu für normale Wanderer machbar?

Nur mit Bergführer und Versorgung per Boot. Der Weg hat Abseilstellen bis 45 Meter, Kletterstellen bis zum vierten Grad, keine Markierung und kein Wasser. Wer nur einen Eindruck will, läuft die erste Etappe ab Santa Maria Navarrese nach Pedra Longa als Tagestour.

Darf ich meinen Hund mitnehmen?

Auf den meisten Wegen ja, an der Leine. Ausnahmen sind die Strandbuchten mit Zugangsregeln: Zur Cala Goloritzè sind Hunde auch angeleint verboten, und im Gennargentu solltest du wegen der Herdenschutzhunde Abstand zu den Weiden halten.

Du warst schon auf Sardinien?

Dann weißt du Dinge, die in keinem Reiseführer stehen: die Bucht ohne Liegen, die Uhrzeit, zu der der Parkplatz noch leer ist, das Lokal im Nachbarort. Zwei, drei Sätze reichen. Oder stell uns eine Frage, wir antworten per Mail und hier auf der Seite.

Leserfragen, von der Redaktion beantwortet

Kommt man im Oktober noch ohne Reservierung zu Fuß zur Cala Goloritzè?

Nein, die Reservierung gilt das ganze Jahr, auch im Oktober. Gebucht wird über die App Heart of Sardinia oder die Seite der Gemeinde Baunei, 7 Euro pro Person, Kinder unter 5 Jahren und Einwohner von Baunei frei; in der Bucht dürfen höchstens 250 Personen gleichzeitig sein. Die Plätze werden jeweils drei Tage vorher um Mitternacht freigeschaltet. Im Sommer sind sie oft in Minuten weg, im Oktober bekommst du meist noch kurzfristig einen. Zugang von 7:30 bis 17 Uhr, am besten bist du bis 10 Uhr am Einstieg Su Porteddu, dann hast du die Bucht vor der Mittagshitze und den Rückweg im Schatten.

Frage von Marcus, September 2026

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Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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Bildnachweis: Falk2, Lizenz: CC BY-SA 4.0

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