Comer See
Oberitalienische Seen

Comer See

Comer See: Mondäne Villen, Bergkulisse und der tiefste See Italiens

Der Comer See wird eingerahmt von den beeindruckenden Bergen der Alpen und bietet tolle Möglichkeiten für den Wassersport oder lange Wanderungen. Dem besonderen Charme kleiner Orte direkt am See, wie Varenna oder Menaggio, kann sich kaum einer entziehen. Enge Gassen, die sich plötzlich öffnen und den Blick auf das Gewässer freigeben oder romantische Cafés, in denen die Italiener den lieben Gott einen lieben Gott sein lassen, am Comer See gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten zu entdecken.   Ein gutes Stück vom Meer entfernt, mitten in der Alpenregion gelegen, gilt der Comer See noch immer als Geheimtipp. Wer gerne Italien von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchte, der sollte die Region rund um den drittgrößten See des Landes näher ins Auge...

Der Comer See wird eingerahmt von den beeindruckenden Bergen der Alpen und bietet tolle Möglichkeiten für den Wassersport oder lange Wanderungen. Dem besonderen Charme kleiner Orte direkt am See, wie Varenna oder Menaggio, kann sich kaum einer entziehen. Enge Gassen, die sich plötzlich öffnen und den Blick auf das Gewässer freigeben oder romantische Cafés, in denen die Italiener den lieben Gott einen lieben Gott sein lassen, am Comer See gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

 

Ein gutes Stück vom Meer entfernt, mitten in der Alpenregion gelegen, gilt der Comer See noch immer als Geheimtipp. Wer gerne Italien von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchte, der sollte die Region rund um den drittgrößten See des Landes näher ins Auge fassen. Immer wieder gibt es am Comer See idyllische Badestellen oder Aussichtspunkte und idyllische Orte. Während es die Romantiker nach Varenna zieht, stürzen sich die Aktiven ins Nachtleben von Como oder entdecken die Fischereihäfen, die noch heute für viele Bewohner eine Lebensgrundlage darstellen.

Der Comer See, auf Italienisch Lago di Como, verdankt seine unverwechselbare Form einem umgekehrten Ypsilon. Von Como im Südwesten und Lecco im Südosten laufen die beiden Seearme nach Norden zusammen und treffen im dritten Arm bei Colico aufeinander. Rund um die drei Arme reihen sich mondäne Villen, kleine Fischerorte und steile Berghänge aneinander. Mit einer Tiefe von über 400 Metern ist der Comer See der tiefste See Italiens, und seine Ufer in der Lombardei gehören zu den beliebtesten Reisezielen Oberitaliens.

Wandertouren am Comer See

Durch die Kombination aus weitläufiger Seenlandschaft und Alpenregion ist der Comer See ein Paradies für Wanderer. Teile der Berninagruppe gehören ebenso dazu wie der Monte Legnone. Mit zu den schönsten Wandertouren zählt die Strada Regina. Sie verbindet Chiavenna mit Como und wurde schon von Handelsreisenden der Antike genutzt. Pfade aus dieser Zeit führen entlang an Sehenswürdigkeiten und durch Orte wie Ossuccio oder Dongo am Comer See. Die Strada Regina ist für Mehrtageswanderungen ausgelegt, während ein Aufstieg auf den Monte Legnone auch an einem Tag geschafft werden kann.

Unvergessliche Sehenswürdigkeiten am Comer See

Es gibt einige Orte am Comer See, die sollte sich kein Urlauber entgehen lassen. Echtes Stadtflair gibt es in Como. Die größte Stadt am Comer See ist geprägt durch beeindruckende Bauten wie dem Tempio Voltiano. Der Palast erhebt sich vor der Kulisse des Sees und beherbergt ein Museum zu Ehren von Alessandro di Volta, einem bekannten Wissenschaftler, der bereits die Schönheit der Region zu schätzen wusste. Ein Muss ist ein Besuch von Varenna. Der Kirchplatz, das Herz des Ortes, ist eingerahmt von italienischen Gaststätten und kleinen Cafés und wer ein wenig wandern möchte, kann auf einer unbefahrenen Straße direkt am Comer See entlang laufen.

Orte am Comer See

Rund um den See liegen zahlreiche Orte, die einen Besuch lohnen. Como im Süden ist die größte Stadt am See und ein guter Ausgangspunkt. In der Altstadt stehen der gotische Dom und enge Gassen mit Cafés, und vom Ufer bringt dich die Standseilbahn hinauf nach Brunate, wo du einen weiten Blick über den See hast. Genau im Herzen des Sees, dort wo sich die beiden Seearme teilen, liegt Bellagio. Der Ort gilt als Perle des Comer Sees und ist für seine Treppengassen, seine Gärten und die Lage auf der Landzunge bekannt.

Am Ostufer liegt Varenna mit seiner schmalen Uferpromenade und dem alten Fischerviertel. Gegenüber am Westufer findest du Menaggio mit seiner Seepromenade und Wanderwegen ins Hinterland. Etwas weiter südlich, in Tremezzo, steht die Villa Carlotta mit ihrem großen botanischen Garten. Am Ende des südöstlichen Seearms liegt schließlich Lecco, das oft ruhiger und bodenständiger wirkt als die mondänen Orte am Westufer.

Baden am Comer See und beste Reisezeit

Am Comer See findest du an vielen Stellen Lidos und öffentliche Badestellen, zum Beispiel bei Menaggio, Lezzeno oder Domaso im Norden. Die Uferzonen sind häufig steinig und fallen recht schnell ab, echte Sandstrände sind selten. Zum Baden eignen sich vor allem die warmen Monate von Juni bis September, wenn das Wasser in den flacheren Buchten angenehme Temperaturen erreicht. Da es sich um einen tiefen Bergsee handelt, gibt es keine verlässlichen tagesaktuellen Wassertemperaturen wie am Meer. Eine grobe Orientierung, wann sich das Baden lohnt, findest du auf unserer Seite zur Wassertemperatur in Italien.

Aktivitäten am Comer See

Rund um den See gibt es weit mehr als nur Baden. Bekannt ist der Comer See vor allem für seine Villen und Gärten: die Villa Carlotta in Tremezzo, die Villa del Balbianello auf der Halbinsel bei Lenno und die Villa Monastero in Varenna lassen sich besichtigen und bieten weite Blicke über das Wasser. Vom Ufer aus verbinden Kursschiffe und Fähren die Orte miteinander, sodass du den See auch gut per Boot erkunden kannst.

Wer aktiv sein möchte, fährt mit der Standseilbahn von Como hinauf nach Brunate und wandert von dort weiter zum Aussichtspunkt am Leuchtturm. Am Westufer verläuft die Greenway del Lago di Como, ein leichter Wanderweg, der mehrere Dörfer zwischen Colonno und Griante verbindet. Dazu kommen anspruchsvollere Bergtouren in den umliegenden Alpen sowie Rad- und Kajaktouren entlang der Ufer.

Comer See in Zahlen

Der Comer See, italienisch Lago di Como (auch Lario genannt), liegt in der Lombardei im Norden Italiens. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Italienischer Name: Lago di Como, auch Lario
  • Lage: Lombardei, Norditalien
  • Fläche: rund 146 km²
  • Maximale Tiefe: bis zu 425 Meter, damit der tiefste See Italiens
  • Höhe über dem Meeresspiegel: rund 198 Meter
  • Größe im Vergleich: drittgrößter See Italiens nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore
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Klima im Jahresverlauf

Am angenehmsten: April bis Mai sowie September bis Oktober.

Beste ReisezeitÜbrige Monate

Wo liegt der Comer See?

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Gut zu wissen

Informationen

Informationen über Comer See

Region Lombardei
Provinz Como
Lecco
italienischer Name Lago di Como
englischer Name Lake Como
deutscher Name Comer See
Zufluss Adda
Mera
Abfluss Adda
Inseln Isola Comacina
Höhe ü. M. 197 m s.l.m.
max. Tiefe 425 m
mittlere Tiefe 161 m
Volumen 23,37 km³
Fläche 146 km²
Länge 51 km
Breite 4,2 km
Uferlinie 170 km
Einzugsgebiet 5039 km²
Sport­möglichkeiten Windsurfing
Kitesurfen
Segeln
Paddeln
Übernachten

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Häufige Fragen

Comer See: Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten für deine Reiseplanung auf einen Blick.

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Comer See?
Zu den bekanntesten zählen Villa Carlotta, Villa del Balbianello und Sacri Monti. Die vollständige Übersicht findest du im Abschnitt Sehenswürdigkeiten.
Wann ist die beste Reisezeit für Comer See?
Am angenehmsten sind April bis Mai sowie September bis Oktober. Im Hochsommer erreichen die Tageshöchstwerte bis zu 31 Grad, der Winter fällt ruhiger und kühler aus.
Wie viele Tage sollte man für Comer See einplanen?
Ein bis zwei Tage reichen für die wichtigsten Höhepunkte, ideal auch als Zwischenstopp auf einer Rundreise.
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