DolomitenSella Ronda
Die rund 55 km lange Rundtour führt über die vier Pässe Pordoi, Sella, Gardena und Campolongo einmal um das Sella-Massiv, mit etwa 1.600 Höhenmetern. Jeder Pass steckt voller Giro-Geschichte, am Pordoi gewann Marco Pantani.

Welche Region zu dir passt, hängt vom Rad ab. Rennradfahrer zieht es zu den Giro-Pässen der Alpen, von Stilfser Joch bis Sella Ronda. Familien und Genussradler finden auf dem leicht abschüssigen Etschtalradweg und dem flachen Küstenweg der Riviera dei Fiori ihr Revier. Und wer im Schotter zuhause ist, fährt die Strade Bianche der Toskana. Die Hochpässe sind von Spätfrühling bis Frühherbst schneefrei, Ligurien, Toskana und Apulien lohnen sich vor allem im Frühjahr und Herbst.
Die berühmtesten RoutenSechs Klassiker vom autofreien Talradweg bis zur Gravel-Legende, über ganz Italien verteilt.
DolomitenDie rund 55 km lange Rundtour führt über die vier Pässe Pordoi, Sella, Gardena und Campolongo einmal um das Sella-Massiv, mit etwa 1.600 Höhenmetern. Jeder Pass steckt voller Giro-Geschichte, am Pordoi gewann Marco Pantani.
Südtirol bis VenetienWeitgehend autofrei und leicht abschüssig folgt der Etsch-Radweg dem Fluss vom Alpenhauptkamm bis Verona, streckenweise auf der alten Römerstraße Via Claudia Augusta. Der ideale Fernradweg für Familien und Genussradler.
GardaseeDie 1848 bis 1851 gebaute Ponale-Straße wurde 2004 zum Rad- und Fußweg. Der in den Fels gehängte Abschnitt bei Limone, Teil von Garda by Bike, schwebt bis zu 50 m über dem Wasser und zählt zu den spektakulärsten Radwegen Europas.
ToskanaDie weißen Schotterstraßen rund um Gaiole in Chianti sind Heimat der Traditionsfahrt L'Eroica, gegründet 1997 und klassisch auf alten Rädern gefahren. Sie gelten als Vorbild des heutigen Gravel-Radsports und sind ganzjährig ausgeschildert.
LigurienRund 24 km flach von San Lorenzo al Mare nach Ospedaletti, direkt am Meer auf einer stillgelegten Bahntrasse durch acht Gemeinden der Provinz Imperia. Der wohl entspannteste Küstenradweg Italiens, geeignet für alle Altersgruppen.
ApulienDie Greenway folgt dem historischen Apulischen Aquädukt und soll einmal Italiens längster Radwanderweg werden. Stand 2026 sind rund 22 km im Valle d'Itria durchgehend befahrbar, der Ausbau auf über 190 km läuft.

Kein Anstieg steht so für das Radfahren in Italien wie das Stilfser Joch. Die Nordrampe von Prad stapelt 48 nummerierte Kehren übereinander, seit 1953 ist der Pass eine Ikone des Giro d'Italia.
Die großen Alpenpässe wie Stilfser Joch und Sella Ronda auf Asphalt, dazu der leicht rollende Etschtalradweg für lange Taletappen.
Die Trails der Dolomiten und die Höhenwege über dem Gardasee. Mit E-MTB werden auch die langen Anstiege für viele erreichbar.
Die toskanischen Strade Bianche rund um Siena und Gaiole in Chianti, Heimat von L'Eroica und Kern des Gravel-Trends.
Autofreie Talradwege wie das Etschtal und flache Küstenwege wie die Riviera dei Fiori, ideal für Familien und entspanntes Tempo.
Vertiefe dein Ziel auf den Regionsseiten, dort findest du Orte, Anreise und Unterkünfte.
Die Hochpässe wie das Stilfser Joch sind erst ab spätem Frühjahr bis Frühherbst schneefrei. Ligurien, Toskana und Apulien fährst du im Frühjahr und Herbst am angenehmsten.
In vielen italienischen Regionalzügen ist die Radmitnahme mit eigenem Radticket möglich. Die genauen Konditionen hängen von Bahn und Verbindung ab und solltest du vor der Reise prüfen.
Die Spanne reicht von flachen Bahntrassen bis zu Pässen mit 1.800 Höhenmetern. Plane Höhenmeter und Belag, also Asphalt oder Schotter, vorab und lade dir die passende Route herunter.
Am Gardasee, in der Toskana und in Südtirol ist das Verleihangebot breit, inklusive E-Bikes und E-MTBs. So kommst du auch ohne eigenes Rad an den Start.
Von der Chianti-Weinbergtour bis zur E-Bike-Runde am Gardasee, dazu Stadt-Radtouren in Rom und Florenz lassen sich bequem vorab buchen.