Radfahren

Radfahren in Italien

Nirgendwo könnte es schöner sein, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen als in Italien. Ob Sie dabei das gemütliche Fahren entlang der italienischen Mittelmeerküsten und rund um die schönsten Städte des Landes oder abenteuerliche Berg- und Talfahrten in den Alpen Norditaliens oder der Apenninen bevorzugen, die einzigartige Topografie bietet eine unglaubliche Abwechslung für wundervolle Erlebnisse auf zwei Rädern.

Italien auf dem Fahrrad erkunden

Erleben Sie die schönsten Städte doch einmal anders. Statt den üblichen Sightseeing-Touren zu Fuß oder im Bus sollten Sie sich einfach auf ihr Fahrrad schwingen und Italien hautnah erleben. Gerade Rom und Florenz eignen sich bestens für eine Radtour, da es hier unglaublich viel zu sehen gibt. Mit dem Fahrrad gestalten Sie ihre Tour nach ihrem Geschmack und halten wann und wo Sie wollen. So haben Sie genügend Zeit, um alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erkunden. Gerade in verkehrsreichen Millionenstädten wie Rom können Sie sich auf dem Fahrrad einen guten Überblick über die Weitläufigkeit der Stadt verschaffen. Die Fahrradroute von Florenz nach Rom bietet zusätzliche Einblicke in die Schönheit der italienischen Natur. Diese Route verzichtet auf hohe sportliche Anforderungen und bietet kulturelle und landschaftliche Highlights, zum Beispiel die Toskana und Umbrien. Die Toskana gilt als Paradies für Fahrradfahrer. Auf dem Bike genießen Sie das Küstenpanorama zwischen Cecina und San Vinzenco. Weitere unvergessliche Radstrecken bietet die Region um den Gardasee. Das vielseitige Panorama lädt förmlich zum Radfahren ein. Ob Olivenbäume, historische Bauten oder wunderschöne Ausblicke auf den Gardasee, die Region lässt keine Wünsche offen. Sowohl Radprofis als auch Familien finden viele abwechslungsreiche Strecken in diesem Gebiet.

Mit dem Rennrad oder dem Mountainbike über die Alpen

Italien ist eines „der“ Länder für einen Urlaub mit dem Fahrrad. Kaum ein Reiseland bietet eine solche Traumkulisse. Besonders sportlich Ambitionierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Eine der beliebtesten Touren ist die Alpenüberquerung. Radprofis können beispielsweise in Mittenwald in Garmisch-Partenkirchen starten und über Karwendel zum Gardasee sprinten. So gelangt man innerhalb von fünf Tagen zum Gardasee. Die alte Römerstraße Via Claudia Augusta bietet eine historische Tour von Bayern über Tirol nach Südtirol. Ob auf dem Mountainbike oder dem Rennrad, ob Spitzensportler oder gemütlicher Radfahrer, auf der historischen Strecke kann man sich zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden entscheiden, denn die Tour bietet eine leichte und eine schwere Option. Dabei eröffnen sich dem Radler Highlights wie das Etschtal, Dirstentrittkreuz oder Monte Gazza. 

Mit dem Mountainbike die Dolomiten bezwingen

Die Schönheit der Dolomiten ist zwar längst kein Geheimtipp für Italien mehr, dennoch staunen alle Besucher über die Einzigartigkeit der Gipfel, Täler und Massive. Jeder Berg und jedes Tal scheinen ihre eigene Geschichte zu erzählen. Unzählige Tages- und Mehrtagestouren laden ein, die einzigartige Natur mit dem Mountainbike zu erkunden. Zu den beliebtesten Mountainbike Regionen zählen zum Beispiel Rosengarten und Latemar, Gröden und Seiseralm, und das Hochpustertal. Nicht nur trainierte Radsportler können die traumhaften Highlights genießen, sondern auch weniger Trainierte. In Rosengarten beispielsweise helfen Biketaxis und öffentliche Verkehrsmittel gemütlichen Tourenradlern einige anstrengende Höhenmeter einzusparen und die Tour zum unvergesslichen Erlebnis zu machen. Dies ist insbesondere eine kleine aber dennoch wirkungsvolle Hilfe für aktive Familien, die sich die Ausblicke und den Charme der Dolomiten nicht entgehen lassen wollen. Verschiedene Anbieter locken mit geführten Radtouren. Dabei können sich die Radfahrer auf die Landschaft konzentrieren und sichergehen, auch wirklich jeden Gipfel sorglos befahren und erleben zu können.