Monte Sant’Angelo
Monte Sant'Angelo in Apulien: berühmt für die langobardische Grottenkirche San Michele, UNESCO-Welterbe und Wallfahrtsort. Geschichte und Besuchstipps.
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Lecce gilt als Hauptstadt des Salento und als das „Florenz des Südens", berühmt für seinen überbordenden Barock aus warmem, honigfarbenem Kalkstein. Die Höhepunkte liegen dicht beieinander: die Basilica di Santa Croce, der eindrucksvolle Domplatz und das freigelegte römische Amphitheater. Von hier aus erkundest du das ganze Salento mit Orten wie Otranto und Gallipoli. Hier bekommst du die Highlights im Überblick.
Der Barocco Leccese ist das Markenzeichen der Stadt. Sein Meisterwerk ist die Basilica di Santa Croce, deren Fassade über und über mit Figuren, Tieren, Fratzen und Blüten aus dem weichen Kalkstein geschmückt ist. Ein zweiter Höhepunkt ist die Piazza del Duomo, ein fast geschlossener Platz, den die Kathedrale mit ihrem hohen Glockenturm, das Bischofspalais und das Priesterseminar rahmen. Durch die Altstadt führen enge Gassen, in denen sich Palastfassaden, Kirchen und Werkstätten für die traditionelle Pappmaché-Kunst, die Cartapesta, aneinanderreihen.
Lecce blickt weit über den Barock hinaus zurück. Mitten in der Stadt, auf der zentralen Piazza Sant'Oronzo, liegt das teilweise freigelegte Anfiteatro Romano, ein antikes Amphitheater, das einst tausende Zuschauer fasste. Auf dem Platz erhebt sich die Colonna di Sant'Oronzo, eine Säule zu Ehren des Stadtpatrons. Die alten Stadttore wie die Porta Napoli und das mächtige Castello Carlo V. erinnern an die Befestigungen früherer Jahrhunderte.
Lecce ist der ideale Ausgangspunkt für den Stiefelabsatz Italiens. Nach Osten erreichst du das Adria-Städtchen Otranto mit seiner Kathedrale und dem berühmten Bodenmosaik, nach Westen die Ionische Küste mit Gallipoli auf seiner Felseninsel. Ganz im Süden liegt an der Landspitze Santa Maria di Leuca, wo Adria und Ionisches Meer aufeinandertreffen. Ringsum erstreckt sich das Salento mit Olivenhainen, Küstentürmen und langen Stränden.
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