Maranello
Emilia-Romagna

Sehenswürdigkeiten in Maranello

Von der italien.de-Redaktion

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Maranellos im Überblick

Maranello ist ein kleiner Ort in der Emilia-Romagna mit einem weltberühmten Namen: Seit den 1940er Jahren baut Ferrari hier seine Autos. Das wichtigste Ziel ist entsprechend das Museo Ferrari mit seinen historischen Renn- und Straßenwagen, gleich daneben liegt die legendäre Teststrecke von Fiorano. Wer mehr sehen will, fährt ins nahe Modena zum Museo Enzo Ferrari und weiter in die Motor Valley der Region. Hier bekommst du die Highlights im Überblick.

Die Ferrari-Welt

Herzstück von Maranello ist das Museo Ferrari, das 1990 eröffnet wurde und direkt neben dem Werk liegt. In den Hallen stehen Formel-1-Boliden, Sportwagen aus sieben Jahrzehnten und wechselnde Sonderausstellungen, dazu gehören Fahrsimulatoren und ein Shuttle-Bus, der am Werksgelände und an der Teststrecke Fiorano vorbeiführt. Die Piste ließ Enzo Ferrari 1972 anlegen, um neue Modelle zu erproben, an guten Tagen hörst du im Ort das Röhren der Motoren. Ferrari verlegte seine Produktion während des Zweiten Weltkriegs von Modena nach Maranello, seither prägt die Marke das ganze Städtchen bis hin zum ferrariroten Straßenbild.

Modena und die Motor Valley

Die Emilia-Romagna gilt als Motor Valley Italiens, und Maranello liegt mittendrin. Im nahen Modena steht das Museo Enzo Ferrari rund um das Geburtshaus des Firmengründers, mit einer geschwungenen gelben Halle als Blickfang. In der Umgebung reihen sich weitere klangvolle Namen: Lamborghini, Maserati, Pagani und, etwas weiter Richtung Bologna, Ducati. Viele dieser Werke haben eigene Museen, die sich gut zu einer Rundtour für Motorsportfans verbinden lassen.

Genuss und Umgebung

Rund um Maranello ist die Emilia-Romagna auch ein Land für Genießer. Modena ist die Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale, in den Hügeln reifen Parmigiano Reggiano und Prosciutto, dazu wird der spritzige Lambrusco getrunken. Modena selbst lohnt mit seinem romanischen Dom und dem Ghirlandina-Turm, beide UNESCO-Welterbe, einen ausführlichen Bummel. So verbindet sich der Besuch bei Ferrari gut mit einem Streifzug durch die Küche und die Kunststädte der Region.

Was kann man in Maranello sehen?
Wichtigstes Ziel ist das Museo Ferrari mit historischen Formel-1- und Sportwagen sowie Fahrsimulatoren. Gleich daneben liegt die Teststrecke Fiorano. Im nahen Modena ergänzt das Museo Enzo Ferrari das Bild rund um das Geburtshaus des Gründers.
Lohnt sich Maranello auch ohne Autobegeisterung?
Der Ort selbst ist klein und ganz auf Ferrari ausgerichtet. Ohne Interesse an Motorsport lohnt eher die Umgebung: Modena mit Dom und Balsamico, die Küche der Emilia-Romagna und die Kunststädte der Region.
Wie kommt man nach Maranello?
Am einfachsten über Modena, das an der Bahnstrecke Mailand–Bologna liegt. Von dort sind es rund 20 Kilometer nach Maranello, die sich mit Bus oder Mietwagen zurücklegen lassen. Der nächste größere Flughafen ist Bologna.
Kann man das Ferrari-Werk besichtigen?
Die Produktionshallen sind nicht öffentlich zugänglich. Öffentlich ist das Museo Ferrari, dazu fährt ein Shuttle am Werksgelände und an der Teststrecke Fiorano vorbei, sodass du einen Eindruck vom Firmensitz bekommst.
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