Montecassino, Latium | italien.de

Monte Cassino


Italien einmal ganz anders: Die bewegte Geschichte und die Ruhe des Klosters Monte Cassino zeigt Italien von einer eher unbekannten Seite. Wer möchte, kann in Monte Cassino das Leben der Mönche kennenlernen und daran teilhaben. Im Jahre 529 begann der Bau des ersten Klosters in Cassino durch Benedikt von Nursia. Er ist auch der Namensgeber des Ordens. Von dem Standort aus breitete sich das Christentum in ganz Europa aus. Nach etlichen Zerstörungen durch Brände, Erdbeben und Kriege wurde Monte Cassino immer wieder aufgebaut, zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Der damalige Abt bestand darauf, die originalen Baupläne aus dem 17. und 18. Jahrhundert für die Rekonstruktion zu verwenden. In zehn Jahren Bauzeit entstand Monte Cassino neu, zum Teil aus Baustoffen des...

Italien einmal ganz anders: Die bewegte Geschichte und die Ruhe des Klosters Monte Cassino zeigt Italien von einer eher unbekannten Seite. Wer möchte, kann in Monte Cassino das Leben der Mönche kennenlernen und daran teilhaben.

Im Jahre 529 begann der Bau des ersten Klosters in Cassino durch Benedikt von Nursia. Er ist auch der Namensgeber des Ordens. Von dem Standort aus breitete sich das Christentum in ganz Europa aus. Nach etlichen Zerstörungen durch Brände, Erdbeben und Kriege wurde Monte Cassino immer wieder aufgebaut, zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Der damalige Abt bestand darauf, die originalen Baupläne aus dem 17. und 18. Jahrhundert für die Rekonstruktion zu verwenden. In zehn Jahren Bauzeit entstand Monte Cassino neu, zum Teil aus Baustoffen des zerstörten Klosters. Heute bildet der Kreuzgang den Eingang zum Kloster. Als Erstes erreicht man die Kapelle, in der Benedikt starb. Sie ist dem heiligen Martin von Tours geweiht. Der deutsche Kanzler Konrad Adenauer schenkte Monte Cassino Bronzefiguren mit einer Darstellung der Sterbeszene des Gründers Benedikt. Heute ist das Kloster Mahnmal und internationale Begegnungsstätte von Hinterbliebenen und überlebenden Kriegsteilnehmern sowie von Jugendgruppen.

Zufluchtstätte Monte Cassino

Seit seinen Anfängen ist Monte Cassino ein Zufluchtsort, um dort Trost und praktische Unterstützung in Form von Lebensmitteln zu erhalten. Die umsichtige Bewirtschaftung durch die Benediktiner macht dies möglich. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage auf dem Hügel von Cassino war das Kloster Monte Cassino während des Zweiten Weltkriegs Schauplatz einer erbitterten Schlacht. Einem deutschen Soldaten ist es zu verdanken, dass sich wunderbare Kunstschätze heute wieder an ihrem Platz in Monte Cassino befinden. Er sorgte für den heimlichen Abtransport dieser Schätze in den Vatikan. Höchst spannend ist auch ein Besuch in der Bibliothek des Klosters. In elf Sälen werden hier Dokumente ausgestellt, die bis in das ursprüngliche Baujahr zurückreichen. Mit Ausnahme der privaten Gemächer der Bewohner des Klosters steht Besuchern die gesamte Anlage einschließlich Basilika und Gärten offen. Längere Aufenthalte sind in Monte Cassino ebenfalls möglich. In der Stille und Ordnung des Klosterlebens kommen Körper und Geist zur Ruhe: ein Urlaub der besonderen Art.


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