Trabucco
Die Trabucchi an Italiens Adriaküste: historische hölzerne Fischerkonstruktionen, vor allem in Apulien und den Abruzzen. Wissenswertes und Tipps.
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Pescara ist die größte Stadt der Abruzzen und liegt an der Adria, wo der gleichnamige Fluss ins Meer mündet. Ihre Reize sind der lange Sandstrand mit der markanten Fußgängerbrücke Ponte del Mare, das Geburtshaus des Dichters Gabriele D'Annunzio und die kleine Altstadt Pescara Vecchia. Als moderne Hafen- und Handelsstadt ist Pescara zudem ein guter Ausgangspunkt für die Berge und Nationalparks des Hinterlands.
Pescara zieht sich mit einer breiten Strandpromenade kilometerweit an der Adria entlang. Wahrzeichen der Waterfront ist der Ponte del Mare, eine geschwungene Schrägseilbrücke für Fußgänger und Radfahrer, die über die Flussmündung führt und einen der längsten Rad- und Fußwege am Meer verbindet. Von der Brücke reicht der Blick über den Hafen und den Strand. Der breite Sandstrand mit seinen Bädern macht Pescara zu einem der beliebtesten Badeorte der mittleren Adriaküste.
Jenseits des Flusses liegt Pescara Vecchia rund um den Corso Manthonè, ein lebendiges Viertel mit Restaurants und Bars. Hier steht das Geburtshaus von Gabriele D'Annunzio, einem der bekanntesten italienischen Dichter, das heute als Museum zu besichtigen ist. Ganz in der Nähe zeigt das Museo delle Genti d'Abruzzo die Alltags- und Volkskultur der Region, von der Schafwanderung bis zum Handwerk. Ein modernes Wahrzeichen ist die Kathedrale San Cetteo.
Vom Meer aus sind die Berge der Abruzzen schnell erreicht. Landeinwärts liegt Chieti, dessen Archäologisches Nationalmuseum den berühmten Krieger von Capestrano zeigt, eine bedeutende vorrömische Steinskulptur. Nach Süden folgt die Küstenstadt Vasto mit ihrer Altstadt über dem Meer und der Costa dei Trabocchi mit ihren alten Fischerstegen. Westlich ragt das Gran-Sasso-Massiv auf, der höchste Gebirgsstock der Apenninen, mit Wander- und Skigebieten und weiten Hochebenen.
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