Am Absatz des italienischen Stiefels, an der ionischen Küste zwischen Taranto und Gallipoli, liegt der apulische Badeort San Pietro in Bevagna. Weitläufige Sandstrände und gut ausgestattete Lidos locken viele Badeurlauber hierher.
Das Wunder des Apostels Petrus
Der Überlieferung nach soll einst der Apostel Petrus während eines Unwetters hier an Land gegangen sein. Auf der Suche nach einem Brunnen, so heißt es, kam er in der Ortschaft an einer heidnischen Götter-Statue vorbei und schlug vor ihr entrüstet ein Kreuz. Daraufhin, so die Legende, zerfiel die Skulptur wie durch Zauberhand in tausend Stücke. Viele bislang heidnische Dorfbewohner seien daraufhin zum Christentum konvertiert.
Zum Andenken an das Wunder des Apostels errichtete man im Dorfzentrum die kleine Kirche San Pietro, die an einen mittelalterlichen Wachturm angebaut wurde. Sie ist heute das Wahrzeichen der Ortschaft.
Aktivitäten in San Pietro in Bevagna
Die goldenen Strände bei San Pietro in Bevagna sind für ihren feinen Sand und das klare, türkisblaue, geradezu karibisch anmutende Wasser bekannt. Der von unterirdischen Quellen gespeiste Fluss Chidro mündet hier ins Meer, sodass das Baden sowohl im Salz- als auch im Süßwasser möglich ist.
Zur touristischen Infrastruktur der Ortschaft gehören Hotels, Apartments, Restaurants sowie ein buntes Angebot an Freizeitaktivitäten.
Lohnenswert ist aber auch ein Ausflug in den Naturpark Riserva Naturale della Foce del Fiume Chidro, im Mündungsgebiet des gleichnamigen Flusses.
Die Sarcofagi Sommersi
Auf dem Meeresboden in Strandnähe wartet vor San Pietro in Bevagna noch ein besonders Highlight: Hier liegen nur etwa 100 Meter vom Ufer entfernt, in gerade einmal sechs Metern Tiefe, etwa 20 Marmorsarkophage auf dem Grund. Sie gehören zu den Überresten der Ladung eines versunkenen, jahrtausendealten römischen Schiffes und können auf Tauchgängen erkundet werden.





