Venosa, Basilikata | italien.de

Venosa


Auf einer Höhe von rund 400 Metern, inmitten der Ausläufer des Monte Vulture, liegt das Städtchen Venosa mit knapp 12.000 Einwohnern. Die hügelige Landschaft rund um den inaktiven Vulkan wird heute unter anderem für den Anbau von Rotwein genutzt. Die günstige Lage macht Venosa zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bari und Neapel. Spuren weisen darauf hin, dass das Gebiet schon vor mehr als 600.000 Jahren besiedelt war. Nachdem Venusia von den Römern erobert worden war, wurde es an die berühmte Straße Via Appia angeschlossen. Historische Überbleibsel aus der antiken Stadt Venusia Obwohl die Stadt schon wesentlich älter ist, wurde sie geschichtlich erst im Jahr 291 v. Chr. nachgewiesen. Ihren damaligen Namen Venusia erhielt die Stadt in Anlehnung an eine...

Auf einer Höhe von rund 400 Metern, inmitten der Ausläufer des Monte Vulture, liegt das Städtchen Venosa mit knapp 12.000 Einwohnern. Die hügelige Landschaft rund um den inaktiven Vulkan wird heute unter anderem für den Anbau von Rotwein genutzt. Die günstige Lage macht Venosa zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bari und Neapel. Spuren weisen darauf hin, dass das Gebiet schon vor mehr als 600.000 Jahren besiedelt war. Nachdem Venusia von den Römern erobert worden war, wurde es an die berühmte Straße Via Appia angeschlossen.

Historische Überbleibsel aus der antiken Stadt Venusia

Obwohl die Stadt schon wesentlich älter ist, wurde sie geschichtlich erst im Jahr 291 v. Chr. nachgewiesen. Ihren damaligen Namen Venusia erhielt die Stadt in Anlehnung an eine Göttin der Samniten, die mit der römischen Göttin Venus gleichgestellt werden kann. Gut 20 Jahre nach der Gründung als römische Kolonie wurde ein Anschluss an die wichtigste Römerstraße geschaffen. Zu diesem Zeitpunkt lebten hier rund 20.000 Menschen. Knapp 200 Jahre später war Venosa dermaßen gewachsen, dass es zu den mächtigsten Städten des Römischen Reichs in Italien zählte. Von der einstigen Stadt sind heute noch ein Amphitheater und mehrere Tempel aus dem 1. und 2. Jahrhundert zu sehen.

Ständige Zerstörungen und Machtwechsel im Mittelalter

Im frühen Mittelalter wechselten die Herrscher der Stadt stetig. Nach der Eroberung durch die Normannen kam es immer wieder zu Aufständen. Diese und mehrere Erdbeben zerstörten Venosa grundlegend. Erst im 15. Jahrhundert konnte die Ortschaft wieder neu aufgebaut werden. Wo früher eine Bischofskirche gestanden hatte, wurde ein imposantes Kastell mit Burggraben gebaut. In diesem Bauwerk sind inzwischen die Stadtbibliothek und das Museum für Archäologie untergebracht.

 

Heute wird die Provinzstadt auch gerne als „Stadt der Kunst“ bezeichnet. Zu den Sehenswürdigkeiten von Venosa gehört das angebliche Geburtshaus des berühmten Dichters Horaz. Einen Besuch wert sind auch der Abteikomplex Abbazia della Santissima Trinita, die Kathedrale Sant'Andrea Apostolo aus dem Jahr 1503 sowie die Kirche San Filippo Neri aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem kann Venosa noch mit den beiden sehenswerten Brunnen Angioina und Messer Oto auswarten. Sehr interessant sind auch die jüdischen Katakomben, die im Jahr 1853 entdeckt wurden.

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