Italienischer Zitronenkuchen
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Italienischer Zitronenkuchen

Italienischer Zitronenkuchen Rezept - Dessert-Liebling

Torta al Limone

Die Torta al limone gehört zur Amalfiküste und nach Sorrent, wo die riesigen Sfusato-Zitronen an den Hängen reifen. Der Kuchen bleibt schön saftig und riecht beim Backen durchs ganze Haus nach Zitrone. Ein Schuss Olivenöl und etwas Limoncello geben ihm den mediterranen Charakter, der so gar nicht nach Sonntagskuchen aus Süddeutschland schmeckt.

8 Portionen · ca. 20 Min. + 40 Min. Backzeit

Zutaten

  • 3 unbehandelte Zitronen (Bio, am besten Amalfi- oder Sorrent-Zitronen)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Zucker
  • 120 g Naturjoghurt (alternativ Ricotta)
  • 80 ml mildes Olivenöl extra vergine
  • 250 g Mehl (Tipo 00 oder 405)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 16 g)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Limoncello (optional)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vor. Fette eine Springform mit 24 cm Durchmesser ein und stäube sie mit Mehl aus oder lege sie mit Backpapier aus.
  2. Wasche die Zitronen heiß ab. Reibe von allen dreien die Schale fein ab und presse von zweien den Saft aus.
  3. Schlage Eier und Zucker mit dem Schneebesen oder Mixer mehrere Minuten hell und schaumig auf, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  4. Rühre Joghurt, Olivenöl, Zitronenschale, Zitronensaft und den Limoncello unter.
  5. Mische Mehl, Backpulver und Salz und hebe beides nur kurz unter den Teig, bis er glatt ist. Rühre dabei nicht zu lange.
  6. Fülle den Teig in die Form und backe ihn etwa 40 Minuten, bis der Kuchen goldgelb ist und bei der Stäbchenprobe nichts mehr kleben bleibt.
  7. Lass den Kuchen vollständig auskühlen, löse ihn aus der Form und bestäube ihn vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker.

Tipp: Reibe die Zitronenschale erst zusammen mit dem Zucker zwischen den Fingern, bevor die Eier dazukommen. Dadurch lösen sich die ätherischen Öle und das Aroma wird deutlich intensiver. Wenn du es noch saftiger magst, tränke den lauwarmen Kuchen mit einem Sirup aus Zitronensaft und Puderzucker.

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Was ist eine Torta al Limone?

Die Torta al Limone ist ein saftiger italienischer Zitronenkuchen, der zur Amalfiküste und nach Sorrent gehört, wo die großen, aromatischen Zitronen der Region wachsen. Ein Schuss Olivenöl und etwas Limoncello geben ihm seinen mediterranen Charakter. Er schmeckt deutlich frischer und weniger buttrig als ein klassischer Rührkuchen.

Welche Zitronen eignen sich am besten?

Nimm unbehandelte Bio-Zitronen, weil du die Schale mitverwendest, idealerweise aromatische Amalfi- oder Sorrent-Zitronen. Wasche sie vor dem Abreiben heiß ab. Für den Kuchen brauchst du sowohl den Abrieb von drei Zitronen als auch den Saft von zwei.

Wie wird der Zitronenkuchen besonders aromatisch?

Reibe die Zitronenschale zusammen mit dem Zucker zwischen den Fingern, bevor die übrigen Zutaten dazukommen. Dadurch lösen sich die ätherischen Öle aus der Schale und das Aroma wird deutlich intensiver. Auch der optionale Limoncello verstärkt den Zitronengeschmack.

Warum ist Olivenöl im Kuchen?

Mildes natives Olivenöl macht den Kuchen saftig und gibt ihm den typisch mediterranen Charakter, den Butter so nicht liefert. Verwende ein mildes Öl, damit es den Zitronengeschmack nicht überdeckt. Zusammen mit dem Joghurt bleibt der Kuchen dadurch lange feucht.

Wie wird der Kuchen noch saftiger?

Tränke den noch lauwarmen Kuchen mit einem Sirup aus Zitronensaft und Puderzucker, dann zieht die Feuchtigkeit ein und der Kuchen wird besonders saftig. Wichtig ist außerdem, den Teig nach der Zugabe von Mehl nur kurz zu verrühren, damit er nicht zäh wird. Joghurt oder Ricotta halten ihn zusätzlich feucht.

Kann ich den Kuchen ohne Limoncello backen?

Ja, der Limoncello ist optional und lässt sich weglassen, ohne dass der Kuchen misslingt. Für ein kräftigeres Aroma kannst du stattdessen etwas mehr Zitronenschale verwenden. So ist der Kuchen auch für Kinder und ohne Alkohol geeignet.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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