Karten von Italien
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Karten von Italien

Karten von Italien: interaktive Landkarten mit Städten, Regionen und Sehenswürdigkeiten. Italien geografisch entdecken und Reisen planen.

Auf dieser Seite findest du drei Karten von Italien zum Ansehen und Herunterladen: eine physische Karte mit Städten und Straßen, eine leere Karte für eigene Eintragungen und eine schematische Karte in hoher Auflösung fürs Papier. Italien liegt als Stiefel im Mittelmeer und misst von der Alpengrenze im Norden bis zur Insel Lampedusa rund 1.300 Kilometer. Landnachbarn sind Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien, dazu kommen die beiden Kleinstaaten San Marino und Vatikanstadt mitten im Land sowie die zwei großen Inseln Sizilien und Sardinien.

 


 

Diese Italien-Karten kannst du in großer Auflösung herunterladen und ausdrucken oder anderweitig weiterverwenden. Wir stellen diese Karte unter einer Creative-Commons-Lizenz bereit. Du musst lediglich bei der Weitergabe italien.de als Quelle nennen.

Lizenz: CC BY-SA 4.0 DE

Italien auf der Karte: Norden, Mitte und Süden

Italien ist lang und schmal, von der Alpengrenze bis Lampedusa sind es rund 1.300 Kilometer. Das Statistikamt ISTAT teilt das Land in fünf Gebiete: den Nordwesten mit Piemont, Aostatal, Lombardei und Ligurien, den Nordosten mit Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien und Emilia-Romagna, die Mitte mit Toskana, Umbrien, Marken und Latium, den Süden mit Abruzzen, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata und Kalabrien sowie die Inseln Sizilien und Sardinien. Im Alltag sprechen Italiener vom Nord, vom Centro und vom Mezzogiorno, und zum Mezzogiorno zählen sie den Süden samt beiden Inseln. Die Abruzzen liegen auf der Höhe Roms, gelten in der Statistik aber schon als Süden.

Landschaftlich liest sich die Karte von oben nach unten so: Im Norden schließt die Alpenkette das Land ab, mit dem Mont Blanc an der französischen Grenze als höchstem Punkt (gut 4.800 Meter). Darunter breitet sich die Po-Ebene aus, mit rund 46.000 Quadratkilometern die größte Ebene des Landes, durchflossen vom Po, der mit 652 Kilometern der längste Fluss Italiens ist. Am Südrand der Ebene beginnt der Apennin, der als Rückgrat des Stiefels auf mehr als 1.200 Kilometern bis nach Kalabrien zieht. Zwischen Gebirge und Meer bleiben schmale Küstenstreifen, Hügelländer wie in der Toskana und einzelne Ebenen wie die um Neapel. Der Gardasee, mit 370 Quadratkilometern der größte See Italiens, liegt genau am Übergang von Alpen und Po-Ebene; die Dolomiten gehören zum Alpenbogen im Nordosten.

Regionen Italiens auf der Karte: alle 20 mit Hauptstadt

Italien besteht aus 20 Regionen. Fünf davon haben laut Artikel 116 der Verfassung ein Sonderstatut mit weitreichender Autonomie: Aostatal, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Sizilien und Sardinien. Diese fünf sind in der Tabelle mit (autonom) gekennzeichnet. Die Lage folgt der Einteilung des ISTAT, deshalb stehen Abruzzen und Molise beim Süden. Eine Übersicht aller Regionen mit Reisezielen findest du unter Regionen Italiens.

Region Hauptstadt Lage Bekannt für
Abruzzen L'Aquila Süd Gran Sasso, Nationalparks, Adriastrände
Aostatal (autonom) Aosta Nord Mont Blanc, Burgen, Skigebiete
Apulien Bari Süd Trulli, Salento, Olivenhaine
Basilikata Potenza Süd Matera, Sassi, Maratea
Emilia-Romagna Bologna Nord Küche, Motorenbau, Adria-Lidi
Friaul-Julisch Venetien (autonom) Triest Nord Triest, Weißwein, Karst
Kalabrien Catanzaro Süd Tropea, Sila, Aspromonte
Kampanien Neapel Süd Vesuv, Pompeji, Amalfiküste
Latium Rom Mitte Rom, Vatikan, Castelli Romani
Ligurien Genua Nord Cinque Terre, Riviera, Pesto
Lombardei Mailand Nord Mailand, Comer See, Mode
Marken Ancona Mitte Urbino, Conero, Adriastrände
Molise Campobasso Süd Bergdörfer, Hirtenwege, stille Küste
Piemont Turin Nord Barolo, Langhe, Turin
Sardinien (autonom) Cagliari Insel Costa Smeralda, Nuraghen, Strände
Sizilien (autonom) Palermo Insel Ätna, Tempel, Barockstädte
Toskana Florenz Mitte Florenz, Chianti, Val d'Orcia
Trentino-Südtirol (autonom) Trient (Trento) Nord Dolomiten, Skigebiete, Apfelwiesen
Umbrien Perugia Mitte Assisi, Trasimenischer See, Perugia
Venetien Venedig Nord Venedig, Gardasee-Ostufer, Prosecco

Städte auf der Italien-Karte: die zehn größten und wo sie liegen

Die Einwohnerzahlen stammen vom ISTAT mit Stand 1. Januar 2026 und sind gerundet. Rom ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt und liegt am Tiber in Latium, etwa auf halber Höhe des Stiefels. Mailand folgt mit knapp 1,4 Millionen mitten in der Po-Ebene, Neapel mit gut 900.000 am gleichnamigen Golf im Süden. Turin (gut 850.000) sitzt am Westrand der Po-Ebene vor den Alpen, Palermo (gut 620.000) an der Nordküste Siziliens. Genua (rund 570.000) ist der große Hafen an der ligurischen Küste, Bologna (rund 390.000) der Verkehrsknoten am Südrand der Po-Ebene. Florenz (rund 360.000) liegt am Arno in der Toskana, Bari (rund 315.000) an der Adria in Apulien und Catania (knapp 300.000) an der Ostküste Siziliens am Fuß des Ätna. Venedig zählt als Gemeinde nur rund 250.000 Einwohner und liegt damit erst auf Platz zwölf, hinter Verona.

Küsten, Meere und Inseln auf der Karte

Vier Meere umgeben den Stiefel. Das Ligurische Meer liegt vor Ligurien und der nördlichen Toskana, das Tyrrhenische Meer vor der Westküste von der Toskana bis Kalabrien, im Westen von Sardinien und im Süden von Sizilien begrenzt. Die Adria zieht sich an der Ostküste von Triest bis zum Absatz in Apulien, das Ionische Meer füllt den Golf von Tarent zwischen Absatz und Spitze. Die Küstenlinie misst je nach Zählweise zwischen rund 7.500 und mehr als 9.000 Kilometern; die Umweltbehörde ISPRA rechnet mit 8.300 Kilometern, das Statistikamt ISTAT zählt Häfen und Uferbauten mit und kommt auf mehr als 9.000. Die längsten Küsten haben Sardinien (rund 1.900 Kilometer), Sizilien (rund 1.600) und Apulien (rund 870). Fünf Regionen liegen ohne Meer im Binnenland: Aostatal, Piemont, Lombardei, Trentino-Südtirol und Umbrien.

Bei den Inseln dominieren zwei: Sizilien ist mit gut 25.000 Quadratkilometern die größte Insel im Mittelmeer, Sardinien folgt mit knapp 24.000. Weit dahinter kommt Elba vor der toskanischen Küste mit rund 220 Quadratkilometern. Vor der Nordküste Siziliens liegen die sieben Äolischen Inseln, seit 2000 UNESCO-Welterbe, mit den aktiven Vulkanen Stromboli und Vulcano. Im Golf von Neapel findest du Ischia und Capri. Alle Inseln mit eigener Seite sind unter Inseln Italiens gesammelt.

Entfernungen in Italien: die Karte in Zahlen

Die Kilometer gelten für die schnellste Autobahnroute von Zentrum zu Zentrum, die Fahrzeiten für die schnellsten direkten Züge ohne Umstieg. Beide Werte sind gerundet und stammen von ADAC Maps, Trainline und Trenitalia mit Stand September 2026.

  • Mailand nach Rom: rund 580 Kilometer über die A1, mit dem Auto rund sechs Stunden; Frecciarossa und Italo brauchen knapp drei Stunden.
  • Rom nach Neapel: rund 225 Kilometer über die A1, gut zwei Stunden; der Schnellzug schafft es in etwa einer Stunde.
  • Verona nach Florenz: rund 230 Kilometer über A22 und A1, etwa zweieinhalb Stunden; direkte Frecciarossa in anderthalb Stunden.
  • Bozen nach Rom: rund 640 Kilometer über A22 und A1, rund sechs Stunden; der direkte Frecciarossa braucht knapp fünf Stunden.
  • Brenner zum Gardasee: rund 180 Autobahnkilometer auf der A22 bis zur Ausfahrt Rovereto Sud, dann knapp 20 Kilometer bis Riva del Garda, zusammen etwa zwei Stunden; zum Südufer über Affi rund 30 Kilometer mehr.
  • Palermo nach Messina: rund 225 Kilometer über A19 und A20, zwei bis zweieinhalb Stunden; der schnellste Zug braucht knapp drei Stunden.

Maut, Vignetten und Bahnverbindungen ab Deutschland findest du unter Anreise nach Italien.

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Über den Autor

Jürgen Lex

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Weingüter

Jürgens Liebe zu Italien begann bereits in der Kindheit mit den alljährlichen Ferien in Lido di Jesolo. Seither hat er das Land von den Dolomiten bis in den tiefen Süden bereist, doch seine Neugier ist bis heute ungebrochen. Abseits der bekannten Routen entdeckt er immer wieder neue Lieblingsorte. Und an einem interessanten Weingut führt für ihn kaum ein Weg vorbei.

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