Seen
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Von den großen Seen im Norden wie Gardasee, Lago Maggiore und Comer See bis zu den vulkanischen Seen Mittelitaliens: Hier findest du deinen Lieblingssee.

25 Seen

Comer See

Comer See

Mondäne Villen, Bergkulisse und der tiefste See Italiens

Gardasee

Gardasee

Italiens größter See, von der windigen Nordspitze zum sonnigen Süden. Baden, Segeln, Wandern, Wein und mediterranes…

Idrosee

Idrosee

Natur, Sport und Garibaldis Spuren

Karersee

Karersee

Einer der schönsten Seen der Alpen

Lago Maggiore

Lago Maggiore

Zweitgrößter See Italiens, subtropische Gärten und die Borromäischen Inseln

Lago d'Iseo

Lago d'Iseo

Unbekanntes Naturparadies in der Lombardei

Luganer See

Luganer See

Perle zwischen Oberitalien und der Schweiz

Ortasee

Ortasee

Idyllischer Urlaubsort in der Region Piemont

Reschensee

Reschensee

Nördlichster Zipfel des romantischen Vinschgaus

Toblacher See

Toblacher See

Der Toblacher See liegt auf 1.259 m im Höhlensteintal bei Toblach. Alle Infos zu Rundweg, Naturlehrpfad,…

Seen in Italien

Malerische Berge und wogendes Meer sind wahrscheinlich die erste Eingebung, wenn man von Italien träumt. Aber das Land, wo die Zitronen blühen ist in jeder Hinsicht facettenreich. Als eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen versprechen mehr als 200 Seen im Land pure Erholung und die schönsten Landschaften zum Wandern, Mountainbiken oder Surfen. Dank der kurzen Entfernung zu Deutschland lohnen sich auch Kurzurlaube oder Wochenendausflüge, um dem Alltag zu entkommen.

Grob gilt: Im Norden liegen die großen Seen. Gardasee, Lago Maggiore und Comer See sind aus den Alpengletschern entstanden, tief, weitläufig und von Bergen umrahmt. Sie stehen für alpines Panorama, Wassersport und die berühmte Villen- und Gartenkultur an ihren Ufern. Je weiter du nach Süden kommst, desto kleiner und seltener werden die Seen, und ihr Charakter ändert sich.

In Mittelitalien prägen vulkanische Rundseen wie der Bolsenasee oder der Braccianosee das Bild, dazu der flache, familienfreundliche Trasimeno in Umbrien. Diese Seen sind ruhiger, oft geschichtsträchtig und meist weniger überlaufen als die großen Nachbarn im Norden. Welcher Typ zu dir passt, hängt davon ab, was du suchst: Trubel und Sport, Eleganz und Kultur oder Ruhe abseits der bekannten Ziele.

Die größten Seen Italiens

Nach Fläche führen die drei oberitalienischen Seen die Rangliste klar an. Danach folgen die großen Seen Mittelitaliens. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

See Fläche Besonderheit
Gardasee rund 370 km² Größter See Italiens, bis 346 m tief, zwischen Alpen und Poebene (Trentino, Lombardei, Venetien)
Lago Maggiore rund 212 km² Zweitgrößter See, bis 372 m tief, reicht bis in den Schweizer Kanton Tessin, Borromäische Inseln
Comer See rund 146 km² Tiefster See Italiens (bis 425 m), Villen und Prominenz, in der Lombardei
Lago Trasimeno rund 128 km² Größter See Mittelitaliens, nur wenige Meter tief, familienfreundlich, in Umbrien
Lago di Bolsena rund 114 km² Größter Vulkansee Europas, fast kreisrund, nördlich von Rom im Latium
Lago d'Iseo rund 65 km² Mit Monte Isola die größte Seeinsel Italiens, in der Lombardei
Braccianosee rund 57 km² Vulkansee nördlich von Rom, Trinkwasserreservoir der Hauptstadt
Luganer See rund 49 km² Grenzsee zwischen Italien und der Schweiz
Ortasee rund 18 km² Ruhiger Geheimtipp mit der Insel San Giulio, im Piemont

Welcher See passt zu dir?

Jeder See hat seinen eigenen Charakter. Diese Übersicht hilft dir, nach deinem Reisewunsch zu wählen:

  • Baden und Familie: Der flache Lago Trasimeno erwärmt sich schnell und hat viele Badeanstalten und Campingplätze. Auch der Lago di Bolsena mit seinen Sandstränden eignet sich gut für einen entspannten Urlaub mit Kindern.
  • Wassersport: Der Nordteil des Gardasees um Torbole und Riva ist dank verlässlicher Winde ein Klassiker fürs Surfen und Kiten. Am Comer See sorgt der thermische Wind Breva für gute Bedingungen.
  • Villen und Eleganz: Der Comer See ist berühmt für prächtige Villen, Gärten und mondäne Orte wie Bellagio.
  • Inseln und Gärten: Am Lago Maggiore locken die Borromäischen Inseln und botanische Gärten wie die Villa Taranto.
  • Ruhe und Geheimtipp: Der Ortasee mit der Insel San Giulio und der Lago Trasimeno sind ideal, wenn du dem Trubel der großen Seen entkommen möchtest.

Baden an Italiens Seen

Die Badesaison an den italienischen Seen reicht in der Regel von Juni bis September, am wärmsten ist das Wasser im Juli und August. Kleinere und flachere Seen wie der Trasimeno erwärmen sich früher und stärker als die tiefen Alpenseen im Norden, deren Wasser auch im Hochsommer erfrischend bleibt. Viele Seen haben eigene Badebuchten, Strandbäder und Lidi, an denen du bequem ins Wasser kommst.

Eine Orientierung zur besten Badezeit und zu den Klimadaten der Regionen findest du in unserer Übersicht zur Wassertemperatur. Verlass dich vor Ort zusätzlich auf die aktuellen Angaben der Strandbäder, denn die Temperaturen schwanken je nach Wetterlage und Uferabschnitt.

Die glorreichen Drei, Gardasee, Lago Maggiore und Comer See in Norditalien

Bedingt durch die Gletscher in Alpennähe befinden sich die größten und bekanntesten Seen in Norditalien. Je weiter südlich man sich bewegt, desto kleiner und seltener werden die Süßwassergewässer, die hier meist vulkanischen Ursprungs sind.

Gardasee, der größte See, den Italien zu bieten hat

Angeführt wird die Liste von dem berühmten Gardasee, der jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Herren Länder anzieht. Zwischen Alpen und Poebene gelegen, kommen Wander-, Mountainbike- und Kletterfreunde dank des Gebirgszuges der Gardaseeberge, deren Spitzen, wie etwa der Monte Baldo, sich in den Zweitausendern bewegen, voll auf ihre Kosten. Ein herrliches sub-mediterranes Klima mit heißen Sommern und relativ trockenen, milden Wintern lädt zur Erkundung der Inseln im See ein. Ob du dabei die Isola del Garda bei Salò oder lieber die kleinere Isola Biagio besuchen möchtest, um einen Spaziergang in der idyllischen Umgebung von herrlich duftendem Oleander und schattenspendenden Zypressen und Zedern zu machen, du wirst sicherlich zur Ruhe finden und kannst deine Seele baumeln lassen.

Lago Maggiore, der länderübergreifende Lange

Der zweitgrößte See Italiens, der Lago Maggiore, entstand durch das Abschmelzen von Gletschern und erreichte so eine stattliche Größe. Er befindet sich zum größten Teil in Italien und zu einem Fünftel im Schweizer Kanton Tessin, der seinen Namen vom Hauptzufluss des Sees hat. Die Mündung des Tessin bei Magadino ist von einem wunderschönen und artenreichen Naturschutzgebiet umgeben. Westlich des Flussdeltas liegt das malerische Ascona, das mit einer atemberaubenden Uferpromenade zu begeistern weiß. Östlich befindet sich Locarno, berühmt durch die dort stattfindenden Filmfestivals und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso. Wenn du dich von Natur beflügeln lassen möchtest, statte den botanischen Gärten der Villa Taranto an der Westseite des Sees einen Besuch ab.

Comer See, Glanz und Glamour mit Tiefe

Der dritte im Bunde der großen italienischen Seen ist der Comer See (Lago di Como), an dessen Ufer sich viele kleine charmante Dörfer mit opulenten Villen aus dem 15. Jahrhundert ranken, wie die Villa Carlotta oder die Villa d’Este. Auch in der Gegenwart hat der Comer See glamourösen Charakter: Prominente wie George Clooney, Brad Pitt oder Donatella Versace gehören zu den glücklichen Besitzern eines Feriensitzes an diesem interessant geformten See, der mit 425 m auch der tiefste Italiens ist. Für Filmfans ist interessant, dass der Comer See schon Kulisse für Blockbuster wie Ocean’s 12 oder Casino Royale sein durfte. Die mediterrane Flora mit Palmen, Zypressen und Olivenbäumen war wohl einer der Gründe, warum Konrad Adenauer sich hier zum Schreiben seiner Memoiren inspirieren ließ. Viele Kurorte, Parks und Golfplätze laden zum entspannten Urlaub ein, der durchaus auch kulturell etwas zu bieten hat, wie die Sacri Monti in Ossuccio, die seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Die Breva, der thermische Wind, bietet gerade im Hochsommer den ganzen Tag beste Windverhältnisse zum Wind- und Kitesurfen.

Neben den großen drei Seen finden sich in Norditalien als seenreichste Region des Landes noch viele weitere Schätze, wie der Ortasee, der Lago di Molveno oder der Lago d’Iseo.

Mittel- und Süditalienische Seen: historisch bemerkenswerte Perlen

In der Landesmitte liegen zwei weitere besondere Seen. Der Trasimenische See ist der größte See der Apenninhalbinsel und italienweit der viertgrößte. Er liegt in Umbrien und war Schauplatz der Niederlage der römischen Armee gegen Hannibal im zweiten punischen Krieg. Heutzutage geht es friedlicher zu: rund um den See gibt es zahlreiche Badeanstalten, Campingmöglichkeiten und Ferienwohnungen für einen lockeren Familienurlaub, in dem du die Zeit in einer natürlichen Umgebung abwechslungsreich mit Wandern, Fahrrad fahren oder auch Reiten gestalten kannst.

Seinen vulkanischen Ursprung verrät der Bolsenasee rund 100 km nördlich von Rom durch seine beinahe kreisrunde Form und den schwarzen Sand. Obwohl er das Wasser nicht durch einen Zufluss, sondern ausschließlich durch Regen und Grundwasser erhält, lässt seine Klarheit bis zu 10 m Sicht in die Tiefe zu. Die Nähe zur Hauptstadt und die ansprechende Umgebung machten die im See gelegene Isola Bisentina zur beliebten Sommerresidenz vieler Päpste. Der Renaissancepark in Bomarzo oder die Civita di Bagnoregio, die sterbende Stadt, sind nur zwei Beispiele für die diversen kulturellen Sehenswürdigkeiten um den Bolsenasee.

In Süditalien sind zumindest die natürlichen Seen eher spärlich gesät, Sardinien und Sizilien besitzen einige Stauseen, die vornehmlich zur Energiegewinnung genutzt werden. Der Lago di Pergusa auf Sizilien ist der einzige natürlich entstandene See auf Sizilien. Er beherbergt ein eindrucksvolles Naturreservat und eine 5 km lange Autorennbahn für Rennsportbegeisterte.
Besonders interessant für jeden, der sich gerne auf den Spuren der griechischen Mythologie bewegt, dürfte der Lago d’Averno westlich von Neapel sein. In der Aeneis von Vergil ist der „See ohne Vögel“ nämlich das Tor zur Unterwelt.

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