Toskana
Region · Italien

Toskana: Reiseführer für deinen Italien-Urlaub

Krönung der italienischen Lebensart

Die Toskana bereist du am schönsten von April bis Juni und im September, wenn die Hügel von Chianti und Val d'Orcia in mildem Licht liegen und die Weinlese beginnt. Florenz, Siena, Pisa und Lucca reihen Kunst und Renaissance aneinander, während die Küste der Maremma und die Weingüter rund um Montalcino zum Bleiben einladen. Dieser Reiseführer zeigt dir die Landschaften, die schönsten Orte, die beste Reisezeit und wo du in der Toskana übernachtest. Für viele Reisende ist die Toskana der Inbegriff ihres Sehnsuchtslands Italien. Die mittelitalienische Kulturlandschaft zwischen Emilia-Romagna, Ligurien, Umbrien, den Marken und dem Latium steht wie kaum eine andere Region für Lebensgenuss in historischem Ambiente: sanfte Zypressenhügel, Renaissance-Städte, Olivenhaine und edle Weine. Berühmt wurde sie einst als bevorzugtes Ziel...

Die Toskana bereist du am schönsten von April bis Juni und im September, wenn die Hügel von Chianti und Val d'Orcia in mildem Licht liegen und die Weinlese beginnt. Florenz, Siena, Pisa und Lucca reihen Kunst und Renaissance aneinander, während die Küste der Maremma und die Weingüter rund um Montalcino zum Bleiben einladen. Dieser Reiseführer zeigt dir die Landschaften, die schönsten Orte, die beste Reisezeit und wo du in der Toskana übernachtest.

Für viele Reisende ist die Toskana der Inbegriff ihres Sehnsuchtslands Italien. Die mittelitalienische Kulturlandschaft zwischen Emilia-Romagna, Ligurien, Umbrien, den Marken und dem Latium steht wie kaum eine andere Region für Lebensgenuss in historischem Ambiente: sanfte Zypressenhügel, Renaissance-Städte, Olivenhaine und edle Weine. Berühmt wurde sie einst als bevorzugtes Ziel deutscher Intellektueller und Politiker, die sich damit den Spitznamen "Toskanafraktion" einhandelten. Was sie suchten, findest auch du: Kunst, Gelassenheit und eine Landschaft in unzähligen Grünschattierungen. Günstig und einsam ist die Toskana deshalb nicht immer, aber die ruhigen Flecken gibt es noch, wenn du weißt, wohin.

Die Landschaften der Toskana: von Chianti bis zur Maremma

Die Toskana ist kein einheitliches Reiseziel, sondern ein Mosaik sehr unterschiedlicher Landschaften. Wer die Region das erste Mal bereist, sollte zwei oder drei Gebiete miteinander verbinden statt alles auf einmal zu wollen. Diese Teilregionen prägen die Toskana am stärksten:

  • Chianti: das Weinland im Herzen der Region, zwischen Florenz und Siena. Über die Weinstraße Via Chiantigiana reihen sich Weinberge, Olivenhaine und Zypressenalleen aneinander, dazwischen Orte wie Greve, Radda, Castellina und Gaiole. Das ideale Gebiet für Weintourismus, Radtouren und gemütliche Roadtrips. Erkennungszeichen ist der schwarze Hahn (Gallo Nero) des Chianti Classico.
  • Val d'Orcia: südlich von Siena, seit 2004 UNESCO-Welterbe und die Postkarten-Toskana schlechthin. Einsame Gehöfte auf Hügelkuppen, Zypressenreihen und goldene Felder. Hier liegen die Renaissance-Idealstadt Pienza, die Brunello-Stadt Montalcino und San Quirico d'Orcia an der alten Pilgerstraße Via Francigena.
  • Crete Senesi: südöstlich von Siena, eine stillere Alternative zum Val d'Orcia. Kahle Lehmhügel aus grau-blauer Tonerde, weiße Schotterwege (die Strade Bianche) und viel Ruhe. Ein Gebiet für Fotografen und alle, die es abseits mögen.
  • Maremma: der wilde Süden an der Küste und im Hinterland von Grosseto. Der Naturpark Maremma schützt Pinienwälder, Macchia und lange Strände zwischen Principina a Mare und Talamone. Dazu Thermalquellen wie Saturnia, die Tuffsteinstädte um Pitigliano und der Wein Morellino di Scansano. Ideal für Naturliebhaber und Strandurlaub abseits des Massentourismus.
  • Versilia und etruskische Küste: der Küstenstreifen im Norden zwischen den Apuanischen Alpen und dem Meer, mit den mondänen Seebädern Forte dei Marmi und Viareggio. Weiter südlich schließt die Costa degli Etruschi mit dem Weinort Bolgheri und dem Golf von Baratti an: Strand, Wein und Archäologie in einem.
  • Garfagnana und Apuanische Alpen: das bergige Nordwesten im Hinterland von Lucca, durchflossen vom Serchio. Hier steht mit dem Monte Prado (2.054 Meter) der höchste Berg der Toskana. Ein Gebiet zum Wandern, für Höhlentouren und Natur fernab der Touristenströme; im benachbarten Carrara wird der berühmte weiße Marmor abgebaut.
  • Mugello und Casentino: die grünen Täler nördlich und östlich von Florenz, mit Apennin-Wäldern, dem Nationalpark Foreste Casentinesi und Wallfahrtsorten wie La Verna. Ruhige Ausflugsgebiete für alle, die Florenz als Basis nehmen.
  • Val di Chiana: das breite Tal im Osten rund um Cortona und Montepulciano. Von hier stammt das Chianina-Rind, aus dem die echte Bistecca alla Fiorentina geschnitten wird.
  • Elba und der Toskanische Archipel: sieben Inseln vor der Küste. Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels und die drittgrößte Italiens, rund zehn Kilometer vom Fährhafen Piombino entfernt, mit klarem Wasser, kleinen Buchten und Napoleons Exilvillen. Ruhiger geht es auf Giglio und Capraia zu.

Die schönsten Städte der Toskana

Kaum eine Region Europas hat auf so engem Raum so viele bedeutende Kunststädte. Für einen ersten Besuch reichen vier oder fünf, den Rest hebst du dir für die Wiederkehr auf.

Florenz ist die Wiege der Renaissance und der Pflichttermin jeder Toskana-Reise. Der Dom Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis gewaltiger Kuppel, die Uffizien mit Werken von Botticelli und Leonardo, der Ponte Vecchio über dem Arno und Michelangelos David in der Galleria dell'Accademia gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit. Wichtig: Für Uffizien und Accademia solltest du dein Zeitfenster-Ticket vorab online buchen, sonst stehst du in der Hauptsaison leicht zwei Stunden an.

Siena gruppiert sich um die muschelförmige Piazza del Campo, einen der schönsten mittelalterlichen Plätze Europas. Zweimal im Jahr, am 2. Juli und am 16. August, wird der Platz zur Rennbahn für den Palio, das dramatische Pferderennen der Stadtviertel. Der Dom mit seinen schwarz-weißen Marmorstreifen ist einer der schönsten Italiens.

Pisa ist wegen seines Schiefen Turms weltberühmt, der zusammen mit Dom, Baptisterium und Camposanto auf der Piazza dei Miracoli steht. Ein Halbtag oder ein Zwischenstopp genügt meist, gut kombinierbar mit Lucca, das seinen fast vollständig erhaltenen Renaissance-Mauerring bewahrt hat: gut vier Kilometer lange, baumbestandene Stadtmauer, auf der du zu Fuß oder mit dem Rad die ganze Altstadt umrundest.

San Gimignano, das "mittelalterliche Manhattan", bewahrt sein einzigartiges Panorama aus Geschlechtertürmen, von einst über 70 sind noch rund 14 erhalten. Dazu kommen die Etrusker- und Alabasterstadt Volterra, die Renaissance-Idealstadt Pienza, die Weinorte Montepulciano und Montalcino sowie Arezzo mit dem Freskenzyklus von Piero della Francesca und Cortona hoch über dem Val di Chiana. Eine Übersicht aller Ziele findest du weiter unten in den Städten und Sehenswürdigkeiten der Region.

Beste Reisezeit für die Toskana

Die schönste Zeit für die Toskana ist das Frühjahr von April bis Juni und der Frühherbst im September und Oktober. Dann ist das Wetter mild, die Landschaft grün oder golden, und es ist deutlich weniger los als im Hochsommer. Der September hat mit rund 25 Grad noch sommerliche Tage und ist zugleich die Zeit der Weinlese, wenn in Chianti und im Val d'Orcia die Trauben gelesen werden.

Der Hochsommer im Juli und August ist im Landesinneren, in Florenz, Siena und im Val d'Orcia, oft heiß und schwül mit weit über 30 Grad. Für ausgedehnte Stadtbesichtigungen ist das anstrengend, dafür ist es die Hauptsaison an der Küste, wo Strände und Ferienorte entsprechend voll und teuer sind. Baden kannst du an der toskanischen Küste realistisch von Juni bis September. Im Winter ist es kühl und feucht, viele Agriturismi und Landhotels schließen dann, während Florenz als Kunststadt ganzjährig funktioniert.

Toskanische Küche und Wein

Die toskanische Küche ist bäuerlich, kräftig und ehrlich. Ihr Ursprung liegt in der cucina povera, der Küche der einfachen Leute, die nichts verkommen ließ. Das erklärt Gerichte wie die Ribollita, eine deftige Suppe aus Cannellini-Bohnen, Schwarzkohl und altem Brot, oder die Panzanella, einen sommerlichen Brotsalat mit Tomaten und Zwiebeln. Typisch sind außerdem Pici, dicke handgerollte Nudeln aus dem Raum Siena, und das ungesalzene toskanische Brot (pane sciocco), das erst mit kräftigem Schinken und Pecorino seinen Sinn ergibt.

Das berühmteste Gericht ist die Bistecca alla Fiorentina, ein dickes, auf Holzkohle gegrilltes T-Bone-Steak vom Chianina-Rind, nur mit Salz und Olivenöl gewürzt und traditionell blutig serviert. Als Käse gehört der Pecorino Toscano auf jeden Tisch, als Dessert tunkt man knusprige Mandelkekse (Cantucci) in ein Glas süßen Vin Santo.

Vor allem aber ist die Toskana ein Weinland von Weltrang. Der Chianti Classico mit dem schwarzen Hahn auf dem Etikett kommt aus dem Kernland zwischen Florenz und Siena und besteht überwiegend aus der Sangiovese-Traube. Aus Montalcino stammt der Brunello di Montalcino, seit 1980 einer der ersten DOCG-Weine Italiens und ein reiner Sangiovese von großer Lagerfähigkeit. Aus dem Nachbarort kommt der Vino Nobile di Montepulciano, aus San Gimignano der Vernaccia, der einzige weiße DOCG-Wein der Toskana. An der Küste bei Bolgheri entstanden schließlich die weltberühmten Super Tuscans, Bordeaux-Verschnitte wie Sassicaia und Ornellaia. Wer tiefer eintauchen will, plant einen Besuch auf einem Weingut fest ein.

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Strände und Küste der Toskana

Die Toskana hat über 300 Kilometer Küste, und sie ist vielfältiger, als viele denken. Im Norden liegt die Versilia mit langen, flach abfallenden Sandstränden bei Forte dei Marmi und Viareggio, gut ausgestattet und familienfreundlich, dafür mondän und im Sommer voll. Weiter südlich wird es an der etruskischen Küste und in der Maremma wilder und ruhiger, mit Naturstränden im Parco della Maremma und den weißen Kieselstränden von Vada. Vorgelagert lockt Elba mit kristallklarem Wasser und kleinen Buchten. Welche Strände sich am meisten lohnen, zeigt dir unser Überblick zu den schönsten Stränden in der Toskana.

Anreise und unterwegs in der Toskana

Am schnellsten erreichst du die Toskana per Flug. Die meisten Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum gehen nach Pisa (rund eine Stunde bis Florenz), Alternativen sind der stadtnahe Flughafen Florenz und, etwas außerhalb, Bologna mit oft mehr Verbindungen. Mit dem Auto fährst du aus dem Süden Deutschlands meist über den Brenner, Bozen, Verona und Bologna nach Florenz, ab München sind es rund 650 Kilometer.

Vor Ort ist ein Mietwagen für das Hinterland praktisch unverzichtbar, denn Chianti, Val d'Orcia und die kleinen Bergdörfer sind mit Bus und Bahn kaum zu erreichen. Zwischen den großen Städten dagegen fährt die Bahn zuverlässig, etwa von Florenz nach Pisa in knapp einer Stunde. Achte unbedingt auf die ZTL, die verkehrsberuhigten Zonen in fast allen Altstädten von Florenz über Siena bis Lucca. Kameras erfassen dort dein Kennzeichen automatisch, und eine unerlaubte Einfahrt kostet schnell mehr als 80 Euro pro Durchfahrt, bei Mietwagen zieht die Vermietung das Bußgeld oft erst Monate später ein. Parke deshalb außerhalb der Altstädte auf den ausgeschilderten Parkplätzen und geh die letzten Meter zu Fuß.

Für einen ersten Überblick solltest du mindestens fünf bis sieben Tage einplanen, für eine entspannte Rundreise mit Küste eher zehn bis vierzehn. Kulturreisende nehmen Florenz oder das direkte Umland als Basis, für Wein und Landschaft ist ein Ferienhaus oder Agriturismo im Chianti oder Val d'Orcia ideal, für den Strandurlaub die Versilia, die Maremma oder Elba.

Eine klassische Route durch die Toskana

Wenn du die Toskana zum ersten Mal bereist und rund eine Woche Zeit hast, bringt dich diese Route zu den wichtigsten Höhepunkten, ohne dass du nur von einem Ort zum nächsten hetzt:

  1. Florenz (2 bis 3 Tage): Renaissance pur, mit Dom, Uffizien und Ponte Vecchio. Der ideale Start, gut per Bahn und Flug erreichbar.
  2. Lucca und Pisa (1 Tag): ein Abstecher in den Nordwesten, die Stadtmauer von Lucca und der Schiefe Turm lassen sich bequem an einem Tag verbinden.
  3. Chianti nach Siena (1 bis 2 Tage): über die Weinstraße durch das Chianti, mit Halt auf einem Weingut, weiter nach Siena mit seiner Piazza del Campo. San Gimignano liegt auf dem Weg.
  4. Val d'Orcia (1 bis 2 Tage): die Postkarten-Toskana rund um Pienza, Montalcino und Montepulciano, ideal mit einem Agriturismo als Standort für Landschaft und Wein.

Wer länger bleibt, hängt ein paar Tage an der Küste oder auf Elba an. Als Basis für die zweite Wochenhälfte eignet sich ein Ferienhaus im Chianti oder im Val d'Orcia besser als ein Hotel in der Stadt, weil du von dort die Landschaft direkt vor der Tür hast.

Auch interessant: die schönsten Strände in der Toskana.

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Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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Informationen

Informationen über Toskana

Hauptstadt Florenz
Provinzen Arezzo
Florenz
Grosseto
Livorno
Lucca
Massa-Carrara
Pisa
Pistoia
Prato
Siena
Italienischer Name Toscana
Fläche km² 22990,18
Einwohner­zahl 3.744.398
Berge Monte Prado
Gebirge Apuanische Alpen
Appennino Tosco-Emilano
Flüsse Arno
Ombrone
Küste Versilia-Küste
Etruskische Riviera
Insel Elba
Giglio
Capraia
Pianosa
Montecristo
Giannutri
Gorgona
Nationalparks Parco Nazionale Appennino Tosco-Emiliano
Parco dell'Uccellina
Alpi Apuane
Parco Nazionale dell'Arcipelago Toscano
Kulinarik Olivenöl
Vin Santo
Chianti
Sassicaia
Brunello di Montalcino
Vino Nobile di Montepulciano
Cantuccini
Lardo di Colonnata (Schweinespeck, mit Kräutern, Meersalz und Gewürzen gereift)
Stocafisso (Stockfisch, süß-sauer)
Ribollita (Gemüseeintopf)
Bavettini (Spaghettisorte)


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Häufige Fragen

Toskana: Häufige Fragen

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Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana?
Am angenehmsten sind das Frühjahr von April bis Juni und der Frühherbst im September und Oktober: mildes Wetter, weniger Andrang und im Herbst zusätzlich die Weinlese. Der Hochsommer ist im Landesinneren oft sehr heiß und für Städtetouren anstrengend, dafür ist es Hauptbadesaison an der Küste. Im Winter haben viele Landunterkünfte geschlossen, Florenz funktioniert aber ganzjährig.
Wie viele Tage sollte man für die Toskana einplanen?
Für einen ersten Überblick über Florenz, ein bis zwei weitere Städte und etwas Landschaft gelten fünf bis sieben Tage als Minimum. Wer entspannter reisen und auch die Küste, die Maremma oder Elba einbauen möchte, plant besser zehn bis vierzehn Tage ein.
Braucht man in der Toskana ein Auto?
Für das Hinterland mit Chianti, Val d'Orcia und den kleinen Bergdörfern ist ein Auto praktisch unverzichtbar, weil Bus und Bahn dort dünn fahren. Zwischen den großen Städten Florenz, Pisa, Siena und Lucca kommst du dagegen gut mit der Bahn voran. Achte auf die ZTL-Fahrverbotszonen in den Altstädten, eine unerlaubte Einfahrt kostet schnell mehr als 80 Euro pro Durchfahrt.
Ist die Toskana teuer?
Im italienischen Vergleich gilt die Toskana als eher teure Region, besonders Florenz, das Chianti und Küstenorte wie Forte dei Marmi. Mit einfachen Unterkünften und Selbstversorgung kommst du dennoch günstiger weg, in der Mittelklasse solltest du für ein Doppelzimmer im Hotel oder Agriturismo grob 80 bis 100 Euro pro Nacht einplanen.
Was muss man in der Toskana gesehen haben?
Zu den unverzichtbaren Zielen zählen Florenz mit Dom, Uffizien und Ponte Vecchio, Siena mit der Piazza del Campo, Pisa mit dem Schiefen Turm und das kleine San Gimignano mit seinen Geschlechtertürmen. Für Landschaft und Wein lohnen zusätzlich das Chianti und das Val d'Orcia mit Pienza und Montalcino.
Wo kann man in der Toskana baden?
Die Toskana hat über 300 Kilometer Küste. Die Versilia im Norden bietet lange, flache Sandstrände und ist gut für Familien, die Maremma im Süden ist naturbelassener und ruhiger, und die Insel Elba punktet mit klarem Wasser und kleinen Buchten. Die Hauptbadesaison läuft von Juni bis September.
Welche Region der Toskana eignet sich für den ersten Besuch?
Für einen ersten Besuch ist Florenz der naheliegende Ausgangspunkt, weil von dort Siena, Pisa und das Chianti gut zu erreichen sind. Wer Wert auf Landschaft und Wein legt, wählt ein Agriturismo im Chianti oder Val d'Orcia als Basis für Tagesausflüge.
Ist die Toskana für einen Urlaub mit Kindern geeignet?
Ja, besonders die Kombination aus einem Agriturismo mit Pool im Hinterland und Strandtagen an der Küste. Für Familien eignet sich die Versilia um Viareggio und Forte dei Marmi, weil die Strände dort flach ins Meer abfallen. Kindgerechte Ziele sind zudem der Pinocchio-Park in Collodi und die Wasserparks in Küstennähe.
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