Adamello
Paradies für Wanderer und Naturliebhaber

Paradies für Wanderer und Naturliebhaber
Aktivurlaub auf der "Wirbelsäule" Italiens
Die malerische Alpenregion in Italien
Imposantes Bergmassiv in den Dolomiten
Traumhafte Bergwelt in Norditalien
Höchstes Bergmassiv des Apennin
Schneereiche Ferien in den Dolomiten
Ski fahren von Weihnachten bis Ostern garantiert
Südtirols Vorzeige-Skigebiet im Pustertal
Wander- und Wintersportgebiet der Extraklasse
Wandern mit einmaligem Panorama
Friedliches Gebirgsmassiv in den Dolomiten
Der höchste Berg der Dolomiten
360-Grad-Panoramablick
Berühmter Hausberg des Gardasees
Rund ums Jahr ein Urlaubsparadies
Fantastischer Panoramablick von mehr als 1.000 m Höhe
Höchster Gipfel der Cristallo-Gruppe in den Dolomiten
Ein Nationalheiligtum der Italiener
Monte Mottarone, Natur, Sport und ein kurioses Museum
Gebirgsmassiv im Norden Italiens
Faszinierendes Bergmassiv in Südtirol
Die Aktivurlaub in Südtiroler Berglandschaft
Einmalige Naturschauspiele in Südtirol
Der Sommer- und Winterspaß in Südtirol
Atemberaubendes Panorama in Südtirol
Berühmtes Bergmassiv und Wahrzeichen von Südtirol
Bekannt für Wintersport und Naturschauspiele
Der Aussichtsberg über St. Ulrich: mit zwei Bahnen zum Grat vor den Geislerspitzen, im Winter über…
Größte Hochalm Europas
Panorama-Skirundweg in Südtirol
Malerisches Gebirge im Süden Italiens
Ein Paradies für Freiluftsportler
Italiens höchster Gebirgspass
Willkommen im Tal der Sonne!
Damoklesschwert über dem Golf von Neapel
Die magische Region im Westen Südtirols
Natur und Sport erleben in Südtirol
Weltnaturerbe Ätna, Siziliens feuerspeiender Riese
Italien ist das Land der Gegensätze, und nirgendwo zeigt sich das deutlicher als in seinen Bergen: Im Norden ragen die Alpen mit Viertausendern wie dem Mont Blanc und dem Gran Paradiso auf, die Dolomiten zählen seit 2009 zum UNESCO-Welterbe, der Apennin durchzieht die gesamte Halbinsel, und im Süden rauchen mit Ätna, Vesuv und Stromboli drei aktive Vulkane.
Diese Seite ordnet Italiens Bergwelt für die Reiseplanung: Wo liegen die höchsten Gipfel, welche Regionen eignen sich zum Wandern, wo lohnt der Skiurlaub, und an welchen Orten lassen sich Berge und Seen an einem einzigen Tag verbinden? Zu jedem Gebirge und zu vielen einzelnen Bergen finden sich auf italien.de eigene Detailseiten mit Touren, Seilbahnen und Unterkunftstipps.
Ein Grundgerüst hilft bei der Orientierung: Der Alpenbogen bildet die Nordgrenze des Landes und reicht von Ligurien über das Aostatal, das Piemont, die Lombardei und Südtirol bis nach Friaul. Der Apennin schließt bei Genua an und zieht sich bis nach Kalabrien. Die Vulkane liegen ganz im Süden, in Kampanien und auf Sizilien mit seinen vorgelagerten Inseln.
Die höchsten Berge Italiens versammeln sich im Nordwesten, rund um das Aostatal. Hier steht der Mont Blanc, mit je nach Messung 4.806 bis 4.810 Metern der höchste Berg der Alpen; die genaue Höhe schwankt mit der Eiskappe auf dem Gipfel. Auf der italienischen Seite bringt die Seilbahn Skyway Monte Bianco Besucher von Courmayeur auf den Aussichtspunkt Punta Helbronner in 3.466 Metern Höhe, ganz ohne Bergsteigerausrüstung.
Wer einen Viertausender sucht, der vollständig auf italienischem Boden steht, wird beim Gran Paradiso fündig: Mit 4.061 Metern ist er der einzige. Der gleichnamige Nationalpark wurde 1922 gegründet, ist damit der älteste Italiens und verdankt seine Entstehung dem Schutz des Alpensteinbocks, der hier bis heute in großer Zahl lebt. Östlich davon erhebt sich der Monte Rosa an der Grenze zur Schweiz, dessen Massiv in der Dufourspitze 4.634 Meter erreicht. Auf der Signalkuppe steht in 4.554 Metern die Capanna Regina Margherita, die höchstgelegene Schutzhütte Europas. Die Täler auf der italienischen Südseite, allen voran Gressoney und Alagna, sind bei Skifahrern und Hochtourengehern gleichermaßen bekannt.
Keine Bergregion Italiens ist so berühmt wie die Dolomiten. Die UNESCO nahm die bleichen Kalksteintürme 2009 in neun Teilgebieten in die Welterbeliste auf, begründet mit ihrer landschaftlichen Einzigartigkeit und ihrer Bedeutung für die Erdgeschichte. Das Wahrzeichen sind die Drei Zinnen: Die Große Zinne misst 2.999 Meter, und der Rundweg um die drei Felstürme gehört zu den meistbegangenen Höhenwanderungen der Alpen, gut machbar in einem halben Tag.
Ganz anders zeigt sich die Seiser Alm: Mit rund 56 Quadratkilometern ist sie die größte Hochalm Europas, ein sanftes Wiesenplateau vor der Kulisse von Langkofel und Schlern, im Sommer zum Wandern, im Winter zum Langlaufen und Skifahren. Der höchste Berg der Dolomiten ist die Marmolada mit 3.343 Metern, deren Nordseite den letzten größeren Gletscher der Region trägt. Wer die Dolomiten zum ersten Mal besucht, findet auf der Detailseite eine Übersicht der Täler von Gröden über Alta Badia bis Cortina d'Ampezzo.
Im Westen Südtirols dominiert der Ortler das Bild: Mit 3.905 Metern ist er der höchste Berg Südtirols und war bis 1918 sogar der höchste Gipfel Österreich-Ungarns. Zu seinen Füßen windet sich das Stilfser Joch auf 2.757 Meter hinauf, der höchste asphaltierte Gebirgspass Italiens. Allein die Südtiroler Rampe ab Prad zählt 48 nummerierte Kehren und gilt bei Rennradfahrern als eine der prestigeträchtigsten Auffahrten der Alpen.
Die umliegenden Täler lohnen eigene Entdeckungen: Der Vinschgau ist eines der trockensten Täler des Alpenraums, weshalb historische Bewässerungskanäle, die Waale, heute als bequeme Waalwege durchwandert werden. Am Reschenpass ragt der Kirchturm des versunkenen Dorfes Graun aus dem Reschensee, eines der meistfotografierten Motive des Landes. Und im Schnalstal wurde 1991 am Tisenjoch die Gletschermumie Ötzi gefunden, deren Geschichte das Archäologiemuseum in Bozen erzählt.
Der Apennin zieht sich über gut 1.200 Kilometer von Ligurien bis nach Kalabrien und formt damit das Rückgrat der italienischen Halbinsel. Er ist deutlich niedriger als die Alpen, dafür einsamer: In seinen Nationalparks leben Wölfe, in den Abruzzen auch die letzten Marsischen Braunbären. Für Reisende ist er die naheliegende Bergwelt bei einem Urlaub in der Toskana, in Umbrien oder rund um Rom.
Sein höchster Punkt liegt am Gran Sasso in den Abruzzen: Der Corno Grande erreicht 2.912 Meter, und in seiner Nordflanke hält sich der Calderone, der als südlichster Gletscher Europas geführt wird. Direkt daneben breitet sich die Hochebene Campo Imperatore aus, die wegen ihrer kargen Weite den Beinamen Klein-Tibet trägt. Einen ganz anderen Charakter hat der Monte Amiata in der südlichen Toskana: Der erloschene Vulkan ist 1.738 Meter hoch, von ausgedehnten Buchen- und Kastanienwäldern bedeckt und im Winter das Skigebiet der Toskaner.
Italien ist das einzige Land des europäischen Festlands mit aktiven Vulkanen, und drei davon lassen sich besichtigen. Der Ätna auf Sizilien ist der höchste aktive Vulkan Europas; er misst gut 3.300 Meter, wobei sich die genaue Höhe mit jedem größeren Ausbruch ändert. Seit 2013 zählt er zum UNESCO-Welterbe. Vom Rifugio Sapienza bringen Seilbahn und Geländebusse Besucher in die Gipfelregion, den letzten Abschnitt begleiten Vulkanführer.
Der Vesuv bei Neapel ist mit 1.281 Metern deutlich niedriger, aber historisch der folgenreichste: Sein Ausbruch im Jahr 79 n. Chr. begrub Pompeji und Herculaneum, sein bislang letzter datiert von 1944. Heute führt ein Weg am Kraterrand entlang, mit Blick über den Golf von Neapel. Das Naturschauspiel schlechthin bietet Stromboli auf den Liparischen Inseln: Der 924 Meter hohe Inselvulkan ist seit Jahrhunderten nahezu ununterbrochen tätig und stößt in kurzen Abständen Glut und Asche aus, was ihm den Beinamen Leuchtfeuer des Mittelmeers eingebracht hat. Abendliche Bootstouren zeigen die Eruptionen von See aus.
Italiens Gebirge lassen sich auf allen Schwierigkeitsstufen erwandern, von Almspaziergängen bis zu mehrtägigen Höhenwegen. Eine Übersicht der schönsten Routen des Landes sammelt die Seite Wandern in Italien. Zu den bekanntesten Fernwanderungen zählen die Tour du Mont Blanc, die das Massiv durch drei Länder umrundet, und die Alta Via 1, die in gut einer Woche von Norden nach Süden durch die Dolomiten führt, mit Übernachtungen auf bewirtschafteten Hütten.
Eine Besonderheit der Dolomiten sind die Klettersteige: Viele der mit Stahlseilen gesicherten Routen gehen auf Kriegssteige des Ersten Weltkriegs zurück, als die Front mitten durch das Gebirge verlief. Am Lagazuoi und rund um die Drei Zinnen sind Stollen und Stellungen aus dieser Zeit bis heute begehbar. Wer ohne Seilbahnhilfe unterwegs sein will, findet im Apennin die stilleren Alternativen, etwa auf den weiten Graskämmen der Abruzzen.
Im Winter gehören Italiens Alpen zu den größten Skiregionen der Welt. Einen Überblick über Gebiete, Preise und Saisonzeiten gibt die Seite Skiurlaub in Italien. Das berühmteste Erlebnis ist die Sellaronda: eine Skirunde von rund 40 Kilometern, die den Sellastock über vier Dolomitenpässe umkreist und sich an einem einzigen Tag fahren lässt, wahlweise im oder gegen den Uhrzeigersinn. Sie liegt im Verbund Dolomiti Superski, der zwölf Skigebiete mit einem gemeinsamen Skipass verbindet.
Daneben reicht die Auswahl vom familienfreundlichen Kronplatz mit seinem breiten Plateaugipfel über das Gletscherskigebiet im Schnalstal bis zu den Freeride-Revieren am Monte Rosa; am Stilfser Joch wird dagegen im Sommer auf dem Gletscher gefahren. Wer keine Ski fährt, findet in fast allen Orten Winterwanderwege, Rodelbahnen und Loipen, auf der Seiser Alm etwa eines der größten Langlaufnetze Südtirols.
Zu den größten Stärken Italiens gehört die Nähe von Hochgebirge und Wasser. Am Gardasee steigt der Monte Baldo direkt aus dem See auf; die Seilbahn ab Malcesine schwebt mit drehenden Kabinen auf über 1.700 Meter, oben warten Höhenwege mit Seeblick, unten Strandbäder und Zitronengärten. Ähnlich verbindet der Monte Mottarone Berg und Wasser: Der Aussichtsberg zwischen Lago Maggiore und Ortasee erlaubt bei klarem Wetter den Blick über mehrere oberitalienische Seen zugleich.
In den Dolomiten liegt der Misurinasee auf 1.754 Metern und spiegelt bei ruhigem Wasser die Drei Zinnen und die Cadini-Gruppe, ein lohnender Halt auf dem Weg nach Cortina. Solche Kombinationen machen den Reiz eines Bergurlaubs in Italien aus: Vormittags auf dem Gipfel, nachmittags am Wasser, abends in der Trattoria. Die Detailseiten der einzelnen Berge oben auf dieser Seite führen zu Seilbahnen, Touren und Unterkünften für die konkrete Planung.