Pizzasauce
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Pizzasauce

Pizzasauce Grundrezept - Raffinierte und einfache Sauce

Neapolitanische Pizzasauce

Die echte neapolitanische Pizzasauce kommt mit erstaunlich wenig aus. Man zerdrückt San-Marzano-Tomaten, gibt etwas Meersalz dazu und streicht das Ganze roh auf den Teig. Gekocht wird die Sauce erst im heißen Ofen, zusammen mit der Pizza. Genau deshalb bleibt die Tomate frisch, fruchtig und leuchtend rot, statt zu einer dunklen, eingekochten Masse zu werden.

Für ca. 3 bis 4 Pizzen · 5 Min.

Zutaten

  • 400 g geschälte San-Marzano-Tomaten (Dose, ganz, oder reife, geschälte Pelati)
  • 4 g feines Meersalz (Faustregel: 1 g Salz je 100 g Tomaten)
  • natives Olivenöl extra (optional, erst auf der fertigen Pizza)
  • einige Blätter frischer Basilikum (optional, nach dem Backen)

Zubereitung

  1. Die Tomaten in eine Schüssel geben. Die überschüssige Flüssigkeit nur leicht abgießen, sonst wird die Sauce zu wässrig.
  2. Jetzt die Tomaten mit den Händen oder einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Kleine Stückchen dürfen ruhig bleiben, püriert wird hier nichts. Bitte keinen Mixer nehmen, sonst wird die Sauce schaumig und blass.
  3. Das Meersalz untermischen und einmal kurz durchrühren. Das war es schon, gekocht wird nicht.
  4. Die rohe Sauce dünn und gleichmäßig auf den Pizzateig streichen und dabei einen Rand frei lassen. Das Garen erledigt dann der heiße Ofen.

Tipp: Schmecken die Dosentomaten sehr säuerlich, lohnt es sich, beim nächsten Mal zu besserer Qualität zu greifen, am besten echten San-Marzano D.O.P. Mit Zucker dagegenzusteuern bringt selten etwas Gutes. Ein paar Tropfen gutes Olivenöl und der frische Basilikum kommen übrigens erst auf die fertig gebackene Pizza, nicht in die Sauce.

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Wird echte neapolitanische Pizzasauce gekocht?

Nein, echte neapolitanische Pizzasauce wird roh auf den Teig gestrichen und gart erst im heißen Ofen zusammen mit der Pizza. Genau deshalb bleibt die Tomate frisch, fruchtig und leuchtend rot, statt zu einer dunklen, eingekochten Masse zu werden. Du zerdrückst nur die Tomaten, mischst Salz unter, und fertig ist die Sauce.

Welche Tomaten gehören in die Pizzasauce?

In die echte Pizzasauce gehören San-Marzano-Tomaten, am besten geschält aus der Dose oder als reife Pelati. Diese länglichen Tomaten vom Fuß des Vesuvs sind fleischig, aromatisch und säurearm. Bei säuerlichen Dosentomaten lohnt sich beim nächsten Mal der Griff zu echtem San-Marzano D.O.P., statt mit Zucker gegenzusteuern.

Wie viel Salz kommt in die Pizzasauce?

Die Faustregel lautet 1 g feines Meersalz je 100 g Tomaten, für eine Dose von 400 g also etwa 4 g. Mehr braucht die Sauce nicht, denn sie soll die frische Tomate zeigen. Olivenöl und frischer Basilikum kommen erst auf die fertig gebackene Pizza, nicht in die Sauce.

Was ist der häufigste Fehler bei Pizzasauce?

Der häufigste Fehler ist, die Tomaten im Mixer zu pürieren. Dadurch wird die Sauce schaumig und blass. Zerdrücke die Tomaten stattdessen mit den Händen oder einem Kartoffelstampfer grob, kleine Stückchen dürfen ruhig bleiben. Ein zweiter Fehler ist zu viel Flüssigkeit: Gieß die überschüssige Flüssigkeit nur leicht ab, sonst wird die Sauce wässrig.

Warum wird die Sauce wässrig und wie vermeide ich das?

Wässrig wird die Sauce, wenn zu viel Tomatenflüssigkeit auf dem Teig landet. Gieß die überschüssige Flüssigkeit aus der Dose deshalb leicht ab, bevor du die Tomaten zerdrückst, aber nicht komplett, sonst verliert die Sauce Geschmack. Streich sie außerdem nur dünn und gleichmäßig auf den Teig und lass einen Rand frei.

Kann ich die Pizzasauce vorbereiten?

Ja, die rohe Pizzasauce lässt sich gut ein bis zwei Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Da sie nicht gekocht wird, bleibt sie frisch, wenn du sie abgedeckt kühl stellst. Rühre sie vor dem Belegen noch einmal kurz durch. Olivenöl und Basilikum gibst du weiterhin erst nach dem Backen dazu.

Über den Autor

Marcus

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Küche

Marcus fährt seit 2002 mehrmals im Jahr nach Italien, vom Norden bis in den Süden, mit einer Schwäche für die Toskana rund um Siena und Florenz. Zu Hause steht er nach Nonna-Art am Herd, und über seine Carbonara lässt er nicht mit sich verhandeln.

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