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Pesto Rezept - Basilikum-Pesto einfach selber machen

Pasta al Pesto alla Genovese

Pesto alla Genovese ist die grüne Seele Liguriens. Eine kalt zubereitete Paste aus Basilikum, Pinienkernen, zwei Käsesorten und ligurischem Olivenöl. Klassisch stößt man sie im Marmormörser und erhitzt sie nie, damit das feine Basilikumaroma erhalten bleibt.

4 Portionen · ca. 20 Min.

Zutaten

  • 500 g Pasta (traditionell Trofie oder Linguine)
  • 60 bis 70 g frische Basilikumblätter (möglichst ligurisches Basilikum, junge Blätter)
  • 1 bis 2 Spitzen Knoblauch (1 kleine, milde Zehe)
  • 1 EL Pinienkerne
  • 40 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
  • 25 g Pecorino Sardo (oder Fiore Sardo), frisch gerieben
  • ca. 100 bis 120 ml natives Olivenöl extra (möglichst aus Ligurien)
  • grobes Meersalz
  • etwas Nudelkochwasser zum Verlängern

Zubereitung

  1. Die Basilikumblätter vorsichtig waschen und sehr gut trocknen, am besten mit einem Tuch trocken tupfen, damit kein Wasser ins Pesto gerät.
  2. Den Knoblauch mit einer Prise grobem Meersalz im Marmormörser zu einer Paste zerreiben.
  3. Die Pinienkerne dazugeben und mitstoßen, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Nun die Basilikumblätter portionsweise zugeben. Mit kreisenden Bewegungen arbeiten, also den Stößel an der Mörserwand drehen und nicht schlagen, bis ein leuchtend grüner Saft austritt.
  5. Parmigiano und Pecorino einarbeiten, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
  6. Jetzt nach und nach das Olivenöl in dünnem Strahl einrühren, bis das Pesto cremig und glänzend ist. Mit Salz abschmecken. Wer keinen Mörser hat, pulst alles kurz und kühl im Mixer, um Hitze zu vermeiden.
  7. Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Vor dem Abgießen etwas Kochwasser auffangen.
  8. Das Pesto in einer vorgewärmten Schüssel mit 1 bis 2 EL heißem Nudelwasser glattrühren, aber bitte nicht auf dem Herd erhitzen. Die Pasta untermengen, sodass jede Nudel umhüllt ist, und sofort servieren.
Tipp: Pesto entsteht durch Zerreiben, nicht durch Hitze. Daher kommt auch der Name, von pestare, was zerstoßen bedeutet. Wer einen Mixer nutzt, legt die Pinienkerne und das Mixglas vorher kurz ins Gefrierfach. So bleibt die Masse kühl, das Basilikum oxidiert nicht und wird nicht bitter.

Videoanleitung

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