Fano, Marken | italien.de

Fano


Fano, in römischer Zeit Fanum Fortunae – Heiligtum der Fortuna genannt, ist wahrhaft vom Glück gesegnet. Die Lage am Meer mit dem Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer hinzieht und die Vielfältigkeit an Kulturgütern in der Stadt zieht Touristen aus aller Welt an. Dazu ist Fano einer der wichtigsten Fischereihäfen der Adria. Römische Ingenieurskunst und mittelalterliche Anlangen Fano liegt im Gebiet Marken an der Mündung des Flusses Metauro. In römischer Zeit endete hier die Via Flaminia. Und die Römer haben hier deutliche Spuren hinterlassen. Wer in die Altstadt möchte, kommt am Arco d’Augusto nicht vorbei. Noch heute passiert man das römische Stadttor, wenn man in den Stadtkern vordringen will. Der Bogen wurde 10 n.Chr. errichtet und ist ein Zeugnis der...

Fano, in römischer Zeit Fanum Fortunae – Heiligtum der Fortuna genannt, ist wahrhaft vom Glück gesegnet. Die Lage am Meer mit dem Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer hinzieht und die Vielfältigkeit an Kulturgütern in der Stadt zieht Touristen aus aller Welt an. Dazu ist Fano einer der wichtigsten Fischereihäfen der Adria.

Römische Ingenieurskunst und mittelalterliche Anlangen

Fano liegt im Gebiet Marken an der Mündung des Flusses Metauro. In römischer Zeit endete hier die Via Flaminia. Und die Römer haben hier deutliche Spuren hinterlassen. Wer in die Altstadt möchte, kommt am Arco d’Augusto nicht vorbei. Noch heute passiert man das römische Stadttor, wenn man in den Stadtkern vordringen will. Der Bogen wurde 10 n.Chr. errichtet und ist ein Zeugnis der römischen Ingenieurskunst. Denn im Gegensatz zu den jüngeren Tor- und Stadtmauerbauten ist der Bogen noch vollständig. Wenn man vor dem Bogen steht, hat man den Eindruck, die Handwerker hätten erst gestern die Gerüste vom neu errichteten Stadttor entfernt.

Weiter geht es ins Mittelalter. In dieser Zeit herrschte hier die Familie Malatesta. Der monumentale Palast der Familie, der an den venezianischen Dogenpalast erinnert liegt im Herzen der Stadt. In Kriegszeiten zog sich die Familie in ihre eigens erbaute Festung zurück, die in der nordöstlichen Ecke der mittelalterlichen Stadtmauer liegt. Die Wehrhaftigkeit der Burg wird deutlich, wenn man vor den hohen schräg abfallenden Mauern steht, die in einen tiefen Graben münden.

Über das Mittelalter hinaus bietet Fano renaissancezeitliche Sehenswürdigkeiten wie unzählige Kirchen und einen Palast.

Ein organisierter Badestrand

Wenn das alles zu viel ist und man einfach nur das Meer genießen will, dann begibt man sich an den ungewöhnlich breiten Strand. Dort mietet man sich eine der Liege und einen Sonnenschirm, die hier in Reih und Glied stehen, und genießt einfach das Wellenrauschen bei einem guten Buch oder schläft eine Runde. Zur Abkühlung geht es ins Meer, das hier wegen seiner Sauberkeit und des Fischreichtums bekannt ist.

Fano – ein kulinarischer Hochgenuss

Was aber ist ein Italienurlaub ohne die kulinarischen Genüsse der Region? Und gerade hier in Fano sollte man die Vielzahl an erlesenen Delikatessen probieren. Dazu sucht man sich ein Restaurant im Stadtzentrum, wo man sich genießerisch in seinem Stuhl zurücklehnen kann, das quirlige Leben beobachten und sich an den Gerichten ergötzen kann: Der Anfang macht der Fisch. Fanos Köche sind Meister in der Zubereitung unterschiedlichster Fischgerichte. Man probiere die Brodetto alla fanese, die Fischbrühe aus Fano oder das Sardellenomelett. Dazu den richtigen Wein. Die Weine aus der Umgebung von Fano werden auf der ganzen Welt hochgelobt und gehören zu den Besten weltweit. Weiter geht es mit einer Besonderheit, die an den Geldbeutel geht: Trüffel. Trüffel, und es gibt mehr als eine Sorte davon, werden hier in Omeletts, in Geflügel, auf Crostini und mit Nudeln gegessen. Überall, wo ein Faneser eine Speise anrichtet, wird Trüffel dazugegeben. Eines sollte sicher sein: In Fano geht niemand hungrig ins Bett und schlechtes Essen gibt es hier nicht. Wenn man also sein Abendessen genossen hat und man rekapituliert seinen ereignisreichen Tag, dann kann man Fortuna danken, hier gelandet zu sein.


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Bildnachweis: Roberto Guido – Lizenz: CC BY 2.0

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