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Meraner Höhenweg
Trentino-Südtirol

Meraner Höhenweg

Der nach der Stadt Meran benannte Wanderweg windet sich auf über 100 Kilometern, mit sehr gut ausgebauten und beschilderten Wegen und Pfaden, durch Bergwälder, blühende Almwiesen…

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Der nach der Stadt Meran benannte Wanderweg windet sich auf über 100 Kilometern, mit sehr gut ausgebauten und beschilderten Wegen und Pfaden, durch Bergwälder, blühende Almwiesen und zerklüftete Felslandschaften um den Naturpark Texel. Der Naturpark im südlichen Teil der Ötztaler Alpen ist über 30.000 Hektar groß und Lebensraum einer einzigartigen Flora und Fauna. Hier gedeihen Orchideen direkt am Wegesrand und leben sogar Reptilien, wie die Aspisviper und die Westliche Smaragdeidechse.

 

Die Gründer des am 30.06.1985 eröffneten Wanderweges sind Hellmut Ellmenreich und Robert Schönweger vom Südtiroler Alpenverein. Grundlage der Planung und Ausführung waren die noch vorhandenen historischen Wege, welche schon vor hunderten von Jahren von den Bergbauern genutzt wurden.

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Der Partschinser Wasserfall, mit einer Fallhöhe von 97 Metern oder die Spronser Seenplatte mit zehn glasklaren Bergseen sind nur zwei Beispiele der Sehenswürdigkeiten der ständig wechselnden, faszinierenden Landschaft. Atemberaubend ist der Ausblick auf die Stadt, den Vinschgau, das Passeier- und das Schnalstal, die Alpen und das herrliche Panorama, welches die höchsten Berge der Texel, mit teilweise über 3.000 Metern, bilden.

 

Sowohl ambitionierte Wandersleute und Bergsteiger als auch ungeübte Wanderer finden hier ideale Wander- und Kletterbedingungen. Die nördliche Strecke, durch die alpine Berglandschaft von Katharinenberg nach Pfelders, erfordert schon eine recht gute Kondition. Die größten Steigungen sind hinauf zum Hochganghaus mit 1839 Metern und zur Eishöhle mit 2895 Metern. Der südliche, längere Teil, mit gut ausgebauten Wegen etwa auf der Höhe der Waldgrenze, ist weniger anspruchsvoll. Teilweise sind die Pfade auch im Winter begehbar.

 

Von Juni bis Oktober können alle Wege und Pfade genutzt werden. Drei bis acht Tage, unterteilt in sechs bis zehn Etappen, werden für die komplette Strecke benötigt.

 

Natürlich sollte eine kleine Stärkung unterwegs nicht fehlen. In den unzähligen traditionellen Gasthäusern und den romantischen Almhütten entlang des Höhenweges werden unter anderem regionale Köstlichkeiten, wie Alm-Käse, Speck, Brot und Wein serviert. Auch beschauliche, ruhige Übernachtungsmöglichkeiten für längere Touren sind vorhanden, sollten aber im Voraus gebucht werden. Zahlreiche Schutzhütten und Jausestationen laden ebenfalls zur Rast, zum gemütlich zusammensitzen und vielleicht auch zum Probieren eines regionalen Schnäpschens ein.

 

Der Höhenweg ist als Endlosschleife angelegt. Eine Wandertour kann bequem von vielen Ausgangspunkten gestartet werden. Alle sind gut zu erreichen und können mit dem PKW angefahren werden. Linienbusse verkehren regelmäßig. Ein Erlebnis ist die Fahrt mit der Seilbahn, der Texelbahn, die einige Stationen des Höhenwegs verbindet. Falls der Weg doch zu anstrengend ist, kann die Strecke mit der Bahn abgekürzt werden.

 

Viele erfahrene Wanderführer bieten geführte Wanderungen an und erzählen unterwegs alles Wissenswerte über die faszinierende, artenreiche Flora und Fauna des Naturschutzgebietes. Gleichzeitig kann man Gleichgesinnte kennen lernen, mit denen man vielleicht in geselliger Runde am Abend den Tag mit einem Glas des ausgezeichneten regionalen Weins ausklingen lassen kann.

Über den Autor

Jürgen Lex

Mitgründer von italien.de Reiseziele und Weingüter

Jürgens Liebe zu Italien begann bereits in der Kindheit mit den alljährlichen Ferien in Lido di Jesolo. Seither hat er das Land von den Dolomiten bis in den tiefen Süden bereist, doch seine Neugier ist bis heute ungebrochen. Abseits der bekannten Routen entdeckt er immer wieder neue Lieblingsorte. Und an einem interessanten Weingut führt für ihn kaum ein Weg vorbei.

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Erlebnisse

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11°Mäßig bewölkt · Wind 4 km/h
heute11° 3° 0%
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