Nuraghe Su Nuraxi
Die Nuraghe Su Nuraxi bei Barumini auf Sardinien: der bedeutendste prähistorische Turmbau der Insel, UNESCO-Welterbe.…
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Sardinien liegt im westlichen Mittelmeer, rund 200 Kilometer westlich des italienischen Festlands und direkt südlich von Korsika, getrennt nur durch die etwa zwölf Kilometer schmale Straße von Bonifacio. Die nach Sizilien zweitgrößte Insel des Mittelmeers ist eine autonome Region Italiens: rund 24.100 Quadratkilometer, knapp 1,6 Millionen Einwohner, Hauptstadt ist Cagliari. Und dann ist da dieses Wasser, türkis über hellem Sand, so klar, dass ankernde Boote zu schweben scheinen.
Die Bandbreite ist groß. Im Nordosten ziehen die Luxushäfen der Costa Smeralda Yachten und Prominenz an, während wenige Kilometer weiter menschenleere Sandbuchten liegen, an denen morgens Flamingos durch flaches Wasser staksen. Zwischen den Küsten liegt ein Landesinneres, das bis heute von Hirtenkultur, Weinbau und uralten Dörfern geprägt ist. Diese Seite gibt einen Überblick über die Regionen, Städte, Strände und Themen der Insel und verlinkt zu den einzelnen Zielen. Die besten Touren durch dieses Innere, vom Supramonte bis zur Punta La Marmora, stehen auf unserer Seite zum Wandern auf Sardinien. Wer die Insel von innen kennenlernen will, schläft auf einem Hof: Die besten Adressen stehen auf unserer Seite zum Agriturismo auf Sardinien.




Wer eine Sardinien-Reise plant, entscheidet sich zuerst für eine Ecke der Insel, denn die Entfernungen sind groß und die Straßen kurvenreich. Vom Norden bei Olbia bis in den Süden nach Cagliari sind es rund drei Stunden Fahrt. Die folgenden Abschnitte helfen bei der Orientierung, von den Küsten über die Kultur bis zur besten Reisezeit.
Sardinien ist eine Region mit Sonderstatut, also mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten gegenüber der italienischen Zentralregierung. Verwaltungssitz und mit Abstand größte Stadt ist die Hauptstadt Cagliari im Süden. Weitere regionale Zentren sind Sassari im Nordwesten, Nuoro im gebirgigen Osten sowie Oristano an der Westküste. Die Insel liegt näher an der nordafrikanischen Küste und an Korsika als an der Toskana, was ihre Geschichte über Jahrtausende geprägt hat.
Auf Sardinien wird neben dem Italienischen auch Sardisch gesprochen, eine eigenständige romanische Sprache mit mehreren Varianten. In der katalanisch geprägten Stadt Alghero im Nordwesten hält sich bis heute ein katalanischer Dialekt, ein Erbe der aragonesischen Herrschaft im Spätmittelalter. Diese sprachliche und kulturelle Eigenständigkeit ist ein Grund, warum sich Sardinien so deutlich vom Festland unterscheidet.
Der bekannteste Küstenabschnitt ist die Costa Smeralda im Nordosten, in der Landschaft der Gallura. In den 1960er Jahren als exklusives Feriengebiet angelegt, reihen sich hier Orte wie Porto Cervo und Porto Rotondo mit Yachthäfen und teuren Hotels aneinander. Gleich vorgelagert liegt der Maddalena-Archipel, dessen Hauptinsel La Maddalena über eine Fähre ab Palau erreichbar ist. Weiter westlich, um Santa Teresa Gallura und Capo Testa, wird die Küste felsiger.
Ganz anders die Costa Verde im Südwesten: Hier ziehen sich lange, teils naturbelassene Dünenstrände hin, an denen es deutlich ruhiger zugeht als im mondänen Norden. Im Südosten liegt die Costa Rei mit hellem Sand und flach abfallendem Wasser, im Westen die Halbinsel Sinis bei Oristano mit ihren Quarzstränden und der antiken Ausgrabungsstätte Tharros. Jeder dieser Abschnitte hat seinen eigenen Charakter, vom Partyhafen bis zur einsamen Bucht.
Im Süden reihen sich rund um Villasimius geschützte Buchten mit feinem Sand an der Grenze zum Meeresschutzgebiet Capo Carbonara. Der Nordosten wiederum gehört zur Landschaft der Gallura, deren wind- und wassergeschliffene Granitfelsen der Küste ihr unverwechselbares Aussehen geben. Weiter im Norden liegen mit Costa Paradiso und Capo Testa Abschnitte, an denen sich diese bizarren Felsformationen besonders eindrucksvoll zeigen. Wer die Insel bereist, sollte sich auf einige wenige Küstenabschnitte konzentrieren, statt sie in einem Urlaub ganz umrunden zu wollen.
Sardinien gilt vielen als Insel mit den schönsten Stränden Italiens, und die Auswahl ist enorm. An der Ostküste, im Golfo di Orosei, liegen Buchten, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind, darunter die Kieselbucht Cala Mariolu und die von Kalkfelsen gerahmte Cala Luna. Diese Strände sind Teil eines geschützten Küstenabschnitts und zählen zu den meistfotografierten Motiven der Insel.
Im Nordwesten liegt bei Stintino der Strand La Pelosa, dessen flaches, sehr helles Wasser an tropische Lagunen erinnert und der im Sommer nur mit Reservierung und begrenzter Besucherzahl zugänglich ist. Im Süden ist Chia für seine Dünen und die dahinterliegenden Lagunen bekannt, in denen sich regelmäßig Flamingos aufhalten. Einen ausführlichen Überblick mit weiteren Zielen bietet die Seite zu den schönsten Stränden auf Sardinien.
Die Hauptstadt Cagliari im Süden ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Über der Altstadt thront das befestigte Viertel Castello mit der Kathedrale und dem Aussichtsbastion Bastione di Saint Remy, von dem der Blick über Stadt und Hafen reicht. Cagliari ist zugleich ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Süden und ins Landesinnere. Im Nordwesten ist Alghero mit seiner von aragonesischen Mauern umgebenen Altstadt einen Besuch wert, in der Nähe liegt die Tropfsteingrotte Grotta di Nettuno am Capo Caccia.
Weitere Anlaufpunkte sind Olbia als Verkehrsknoten im Nordosten, die Universitätsstadt Sassari sowie das im Gebirge gelegene Nuoro, das als kulturelles Herz des sardischen Hinterlands gilt. Sehenswert ist auch das kleine Bosa an der Westküste mit seinen bunten Häuserzeilen am Fluss Temo. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden und flexibel bleiben möchte, findet ein breites Angebot an Ferienhäusern auf Sardinien.
Zwischen den Zentren lohnen sich immer wieder kleinere Orte. An der Nordküste liegt das mittelalterlich geprägte Castelsardo auf einem Felssporn über dem Meer, im Nordosten dienen Olbia, Palau und Santa Teresa Gallura als Fährhäfen und Ausgangspunkte für die vorgelagerten Inseln. Cala Gonone an der Ostküste ist das Tor zu den Buchten des Golfo di Orosei, während Arbatax und Tortolì in der Ogliastra Bahn- und Fährverbindungen bündeln. Die Wege zwischen diesen Orten führen fast immer durch eindrucksvolle Landschaft, was das Autofahren auf Sardinien zu einem eigenen Teil der Reise macht.
Das bekannteste kulturelle Erbe der Insel sind die Nuraghen, kegelförmige Türme aus mächtigen Steinblöcken, die in der Bronzezeit errichtet wurden. Über die gesamte Insel verteilt sind bis heute rund 7.000 dieser Bauwerke bekannt, für die es an keinem anderen Ort der Welt eine Parallele gibt. Sie dienten vermutlich als Wehr-, Wohn- und Versammlungsbauten der sogenannten Nuraghenkultur, die etwa zwischen 1800 und 500 vor Christus bestand. Grundlagen und Hintergründe fasst die Seite zur Nuraghe zusammen.
Das eindrucksvollste Beispiel ist Su Nuraxi di Barumini im Süden der Insel, das die UNESCO 1997 zum Welterbe erklärt hat. Der zentrale Turm ist fast 19 Meter hoch und von vier kleineren Türmen, Höfen und einem ausgedehnten Dorf aus Steinhütten umgeben. Die Anlage ist das am besten erhaltene Zeugnis dieser Baukunst und gibt einen anschaulichen Eindruck davon, wie hoch entwickelt die vorrömische Gesellschaft Sardiniens war. Neben den Nuraghen haben sich aus derselben Epoche auch die sogenannten Gigantengräber und heilige Brunnenanlagen erhalten, sodass Sardinien insgesamt eine der dichtesten prähistorischen Fundlandschaften Europas bildet. Wer sich für diese Geschichte interessiert, sollte mindestens einen Ausflug ins Landesinnere einplanen.
Das Innere Sardiniens ist gebirgig und dünn besiedelt. Im Osten erhebt sich das Gennargentu-Massiv, dessen höchster Gipfel, die Punta La Marmora, 1.834 Meter erreicht und damit die höchste Erhebung der Insel ist. Der benachbarte Bruncu Spina folgt mit 1.829 Metern. Rund um dieses Bergland liegt die Barbagia, eine traditionsreiche Hirtenregion mit Dörfern wie Orgosolo, das für seine politischen Wandmalereien bekannt ist.
Für Wanderer, Kletterer und Radfahrer ist der Osten der Insel besonders reizvoll. Rund um Dorgali, Cala Gonone und die Ogliastra treffen Berge und Meer unmittelbar aufeinander, dazwischen führen alte Hirtenpfade durch Schluchten und Macchia. Wer hier unterwegs ist, sollte gutes Kartenmaterial mitbringen und die Touren vorab planen, denn die Wege sind teils wenig ausgeschildert und die Sommerhitze im Landesinneren fordernd.
Das Landesinnere ist auch die Region, in der sich die sardische Lebensart am ursprünglichsten erhalten hat. In den Bergdörfern übernachtet man oft günstig in Agriturismi, den bäuerlichen Gasthöfen, und bekommt eine Küche auf den Tisch, die stärker von Fleisch, Brot und Käse als von Fisch bestimmt ist. Das Gebiet gilt zudem als eine der weltweit wenigen sogenannten Blauen Zonen, in denen überdurchschnittlich viele Menschen ein sehr hohes Alter erreichen, was Forscher unter anderem auf Ernährung, Bewegung und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften zurückführen.
Wer die Insel abseits der Costa Smeralda sehen will, findet auf unserer Seite mit Geheimtipps für Sardinien eine Auswahl von Orgosolo und Mamoiada in der Barbagia über Bosa und die Dünen von Piscinas bis zur Minenküste des Sulcis und nach Carloforte, mit Anreise und Übernachtung je Ort.
Die sardische Küche ist bodenständig und stark von der Hirtentradition geprägt. Typisch sind das hauchdünne Fladenbrot Pane Carasau, gefüllte Teigtaschen namens Culurgiones und Spanferkel, das als Porceddu über offenem Feuer gegart wird. An der Küste kommt Bottarga auf den Tisch, der gesalzene und getrocknete Rogen von Meeräsche oder Thunfisch. Beim Käse ist der harte Schafskäse Pecorino Sardo tonangebend, verwandt mit dem allgemein bekannten Pecorino.
Beim Wein stehen der frische Weißwein Vermentino und der kräftige rote Cannonau im Mittelpunkt, dazu kommt der Mirto, ein Likör aus den Beeren der Myrte. Feste haben auf Sardinien einen hohen Stellenwert: In Cagliari zieht am 1. Mai die Prozession zu Ehren des Heiligen Efisio durch die Stadt, eine der ältesten und längsten religiösen Umzüge im Mittelmeerraum, deren Ursprung auf ein Pestgelübde aus dem Jahr 1652 zurückgeht. In Nuoro findet Ende August die Sagra del Redentore mit Trachtenumzügen aus der ganzen Insel statt.
Sardinien funktioniert mit Kindern besser als die meisten Ziele am Mittelmeer, weil die Strände flach sind und die Wege kurz. Im Süden fallen die Strände von Chia, Villasimius (Spiaggia del Riso) und der Costa Rei so sanft ab, dass Kinder weit hineinlaufen können; im Nordosten gilt das für Cala Brandinchi bei San Teodoro und Porto Taverna gegenüber der Insel Tavolara, im Nordwesten für La Pelosa bei Stintino, wo du im Sommer online reservieren musst. Der Poetto in Cagliari ist mit acht Kilometern ein Stadtstrand mit Bussen, Bars und Spielplätzen, praktisch für die Tage rund um Ankunft und Abflug.
Camping ist mit Kindern die einfachste Form: Plätze wie Cala Ginepro bei Orosei, Capo Ferrato und Tiliguerta an der Costa Rei oder Isuledda bei Cannigione liegen direkt am Strand, mit Pools, Restaurants und Mobilheimen. Die Auswahl mit Betriebszeiten steht auf unserer Seite zum Camping auf Sardinien. Wer lieber ein Haus mit Hof will, findet Agriturismi mit Tieren und eigener Küche auf der Seite zum Agriturismo auf Sardinien.
Ausflüge, die bei Kindern funktionieren: die Bootstour ab Cala Gonone zu den Buchten des Golfo di Orosei, die Insel Asinara mit ihren weißen Eseln und der Bimmelbahn ab Porto Torres oder Stintino, die Grotta di Ispinigoli mit konstant 16 bis 17 Grad an heißen Tagen und der Nuraghenkomplex Su Nuraxi bei Barumini, wo die Führung in den zentralen Turm hineinführt. Für die Anreise mit dem Auto ist die Nachtfähre mit Kabine die entspannteste Variante: Kinder schlafen an Bord, morgens steht der Wagen im Hafen. Die Routen stehen im Überblick zur Fähre nach Sardinien, die stillen Ecken für Familien, die die Costa Smeralda meiden wollen, auf unserer Seite mit Geheimtipps für Sardinien.
Sardinien hat drei Flughäfen: Cagliari-Elmas im Süden (Code CAG), Olbia Costa Smeralda im Nordosten (OLB) und Alghero-Fertilia im Nordwesten (AHO). Welcher Flughafen am besten passt, hängt vom Reiseziel ab, denn die Insel ist groß und ein Mietwagen für die meisten Regionen praktisch unverzichtbar. Wer mit dem eigenen Auto anreisen möchte, nimmt eine der Autofähren, die unter anderem ab Genua, Livorno, Civitavecchia bei Rom und Neapel nach Olbia, Porto Torres oder Cagliari fahren. Die Überfahrten dauern je nach Route zwischen rund sieben und dreizehn Stunden. Wer mit dem eigenen Auto kommt, findet alle Routen, Häfen und Fahrzeiten im Überblick zur Fähre nach Sardinien.
Die beste Reisezeit für Badeurlaub reicht von Mai bis Oktober, wobei das Meer im Juni bis September am wärmsten ist. Juli und August sind Hauptsaison mit den höchsten Preisen und vollen Stränden, während Juni und September oft angenehmer sind, mit warmem Wasser und weniger Andrang. Für Wanderungen und Rundreisen ins Landesinnere eignen sich das späte Frühjahr und der frühe Herbst am besten, wenn die Hitze nachlässt und die Landschaft grün ist. Im Winter ist die Insel ruhig, viele Betriebe an der Küste haben dann geschlossen.
Die Tabelle zeigt die durchschnittlichen Tageshöchstwerte im Süden der Insel und die Wassertemperatur vor Cagliari. Im Norden um Olbia liegen die Werte je nach Monat ein Grad darunter, im Bergland der Barbagia auf 700 bis 1.000 Metern im Sommer mehrere Grad.
| Monat | Tageshöchstwert | Wassertemperatur | Für wen |
| April | 20 °C | 16 °C | Wandern, Rundreise, Tharros und Nuraghen ohne Hitze |
| Mai | 24 °C | 18 °C | erste Badetage im Süden, Barbagia grün, Preise niedrig |
| Juni | 29 °C | 22 °C | Badeurlaub ohne Hochsaison, alle Boote und Lokale offen |
| Juli | 32 °C | 25 °C | Hochsaison, Reservierungen für La Pelosa und Goloritzè nötig |
| August | 32 °C | 26 °C | Ferragosto, volle Strände, höchste Preise, Fähren früh buchen |
| September | 28 °C | 25 °C | der beste Monat: warmes Meer, leere Strände, Corsa degli Scalzi |
| Oktober | 24 °C | 22 °C | Baden im Süden noch möglich, Autunno in Barbagia, Saisonende an der Küste |
| November | 19 °C | 19 °C | Wandern, Cortes Apertas, viele Küstenbetriebe zu |
Sardinien im Oktober ist die Frage, die uns am häufigsten erreicht. Die Antwort: In der ersten Monatshälfte badest du im Süden und Osten meist noch bei 22 Grad Wassertemperatur und 24 Grad Luft, ab Mitte Oktober werden die Tage kürzer und der erste Maestrale bringt Wind an die Westküste. Die Strandbars in Chia, Villasimius oder Cala Gonone schließen nach und nach, die Boote in den Golfo di Orosei fahren je nach Wetter bis Ende Oktober, die Fähre nach Asinara fährt ab Oktober nur noch dreimal pro Woche. Dafür beginnt im Landesinneren die beste Zeit des Jahres: Autunno in Barbagia öffnet von Anfang September bis Mitte Dezember jedes Wochenende in einem anderen Dorf die Höfe, 2026 zum Beispiel am 10. und 11. Oktober in Gavoi und am 17. und 18. Oktober in Orgosolo. Wer im Oktober kommt, kombiniert am besten eine Woche Küste im Süden mit ein paar Tagen Barbagia.
Mai und Juni sind die zweite Wahl für alle, die Wärme ohne Hochsaison wollen: Das Meer ist im Mai noch frisch, ab Mitte Juni angenehm, die Landschaft nach dem Winterregen grün, und die Preise für Fähren und Unterkünfte liegen deutlich unter denen von Juli und August. Wer nur im Juli oder August kann, weicht auf den Westen und den Sulcis aus, wo es auch dann Platz gibt, und bucht Fähre und Unterkunft möglichst bis zum Frühjahr.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Klima im Jahresverlauf, Monatstabelle und die Monate, die zu deinem Urlaub passen.
Am angenehmsten: April bis Juni sowie September bis November.
Tipp: Juli und August werden sehr heiß; Frühling und Herbst sind am angenehmsten.
Auf Sardinien ist der Juli mit 30 Grad am Tag der wärmste Monat, am kühlsten bleibt es im Januar mit 11 Grad. Am meisten Regen fällt im November (121 mm), am wenigsten im Juli (7 mm). Badezeit: Juli bis September, das Wasser hat dann 24 bis 26 Grad.
| Monat | Tag | Nacht | Regen | Meer | Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Jan | 11 °C | 4 °C | 70 mm | 15 °C | Kühl |
| Feb | 11 °C | 4 °C | 65 mm | 14 °C | Kühl |
| Mär | 14 °C | 6 °C | 60 mm | 14 °C | Kühl |
| Apr | 17 °C | 8 °C | 59 mm | 15 °C | Angenehm |
| Mai | 21 °C | 12 °C | 38 mm | 18 °C | Angenehm |
| Jun | 26 °C | 16 °C | 30 mm | 22 °C | Warm |
| Jul | 30 °C | 19 °C | 7 mm | 25 °C | Badezeit |
| Aug | 30 °C | 19 °C | 13 mm | 26 °C | Badezeit |
| Sep | 25 °C | 15 °C | 43 mm | 24 °C | Badezeit |
| Okt | 21 °C | 13 °C | 72 mm | 22 °C | Angenehm |
| Nov | 16 °C | 9 °C | 121 mm | 19 °C | Kühl |
| Dez | 12 °C | 5 °C | 104 mm | 16 °C | Kühl |
Klimanormalwerte 1991 bis 2020 (Tageshöchst- und Tiefstwerte, Monatsniederschlag) aus TerraClimate, 4-km-Raster, gerundet; Meerestemperatur: Open-Meteo Marine 2020 bis 2024.
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| Hauptstadt | Cagliari |
| Provinzen | Cagliari Nuoro Oristano Sassari Sud Sardegna |
| Italienischer Name | Sardegna |
| Fläche km² | 24089,89 |
| Einwohnerzahl | 1.658.138 |
| Berge | Punta la Marmora Bruncu Spina Monte Limbara |
| Gebirge | Gennargentu |
| Flüsse | Tirso Coghinas Flumendosa Temo |
| Küste | Costa Smeralda Costa Rei Costa Verde Costa Paradiso Costa del Sud |
| Insel | Asinara Mal di Ventre Sulcis Archipel La Maddalena Cavoli Isola dell'ogliastra Serpentara |
| Nationalparks | Parco Nazionale dell'Arcipelago di la Maddalena Parco Nazionale dell Asinara Parco Nazionale del Gennargentu |
| Kulinarik | Cannonau Pecorino sardo Bottarga Casu Marzu Vermentino di Gallura Ichnusa Mirto Limoncello |
| Produkte | Kork |
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Is Arutas: Der Parkplatz nimmt nur Münzen, 7 bis 8 Euro, also Kleingeld einstecken. Der Strand aus Quarzkörnern fällt schnell ab, mit kleinen Kindern lieber weiter nördlich nach Mari Ermi oder Putzu Idu ausweichen. Im August ist um 11 Uhr kein Platz mehr frei.
Nein, die Reservierung gilt das ganze Jahr, auch im Oktober. Gebucht wird über die App Heart of Sardinia oder die Seite der Gemeinde Baunei, 7 Euro pro Person, Kinder unter 5 Jahren und Einwohner von Baunei frei; in der Bucht dürfen höchstens 250 Personen gleichzeitig sein. Die Plätze werden jeweils drei Tage vorher um Mitternacht freigeschaltet. Im Sommer sind sie oft in Minuten weg, im Oktober bekommst du meist noch kurzfristig einen. Zugang von 7:30 bis 17 Uhr, am besten bist du bis 10 Uhr am Einstieg Su Porteddu, dann hast du die Bucht vor der Mittagshitze und den Rückweg im Schatten.
Frage von Marcus, September 2026
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